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Dirty English – Verboten Heiss von Ilsa Madden-Mills

Rezension von Christel Scheja

 

Ob Ilsa Madden-Mills der Name einer realen neuen Autorin oder ein weiteres Pseudonym ist, sei einmal dahin gestellt, ihr Lebenslauf liest sich nämlich sehr formelhaft und nichtssagend. Das scheint auch bei Liebesromanen oft gang und gebe zu sein, genau so wie der Inhalt der Geschichte, der wieder einmal alle Erwartungen erfüllen dürfte. Das besondere diesmal ist wohl, dass der Held diesmal kein amerikanischer Sonnyboy ist, sondern „Dirty English – Verboten Heiß“.

 

Nachdem ihr Freund, oder besser, der Typ, den sie dafür hielt, sie in der Nacht des Highschool-Abschlusses gegen ihren Willen nahm, hat Elizabeth ein gestörtes Verhältnis zu Männern, obwohl sie sich nach Liebe und Zärtlichkeit sehnt.

Deshalb hat sie sich hin und wieder auf Beziehungen eingelassen, diese aber auch ganz schnell wieder dran gegeben oder die Männer letztendlich durch ihre strengen Dating-Regeln verschreckt. Und nun, nach gut zwei Jahren, kurz vor Ende des Colleges zieht ein Neuer in das Wohnheim ein, der die erloschenen Gefühle wieder zum Entflammen bringt.

Der Engländer Declan ist nicht nur verboten heiß, sondern scheint sich jetzt auch noch ernsthaft um sie zu bemühen. Denn er macht alles mit, was sie ihm auferlegt und zeigt unendliche Geduld.

Doch ist Elizabeth wirklich bereit dazu, jemanden wieder so nahe an sich heran kommen zu lassen, wie den Mann, der alles zerstörte?

 

Ein ernstes Thema, das Spuren in der Heldin hinterlassen hat, ist hier der Aufhänger für eine weitere erotische Geschichte. Denn wirklich in die Tiefe geht der Roman nicht, er benutzt das Leid der Heldin mehr oder weniger als interessanten Twist, um die Annäherung der beiden Figuren ein wenig heraus zu zögern.

Denn im Grunde kann man sich schon denken, dass der zärtliche Held, der vielleicht auf den ersten Blick eine harte Schale haben mag, Elizabeth alles vergessen lässt und dann auch noch dafür sorgt, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt.

Denn natürlich sorgt auch noch ein Gegenspieler für Ärger um Spannung in die ganze Sache mit hinein zu bringen.

Ansonsten bleibt alles mehr oder weniger so, wie man es gewohnt ist. Die Helden haben genügend finanzielle Polster um nicht um ihre Existenz bangen zu müssen und das Leben genießen zu können, ihre Ausbildung erscheint eher nebensächlich.

Außerdem sind sie gut aussehend, und entsprechen in allem den gängigen Klischees, die man den Hauptfiguren dieser Romane entgegen bringt. Flott geschrieben ist die Geschichte schon, so dass man sie zur Entspannung lesen kann, aber sie bleibt am Ende tatsächlich nicht sonderlich in Erinnerung.

 

Das macht „Dirty English“ zu einem der zahlreichen erotisch angehauchten Liebesromane, die zwar kurzfristig für Unterhaltung sorgen, wenn man auf solche Geschichten steht, aber ansonsten nicht viel mehr bietet und schon gar nicht in Erinnerung bleibt.

 

 

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Buch:

Dirty English – Verboten Heiß

Autorin: Ilsa Madden-Mills

Taschenbuch, 300 Seiten

Mira, Januar 2017

Übersetzer: Ralph Sander

 

ISBN-10: 3956496353

ISBN-13: 978-3956496356

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-Asin: B01FJTUJ4I

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

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Erstellt: 20.03.2017, zuletzt aktualisiert: 22.03.2017 19:05