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Der Untergang der Dreibeinigen Monster von John Christopher

Reihe: Tripods Bd.3

Rezension von Markus Mäurer

 

„Der Untergang der Dreibeinigen Monster“ ist der dritte Teil der Tripods-Trilogie. Wer denn zweiten Teil „Das Geheimnis der Dreibeinigen Monster“ noch nicht gelesen hat sollte diese Rezension nicht lesen.

 

Will hat es geschafft. Er konnte aus der „Goldenen Stadt“ fliehen und das Geheimnis der Tripods mitbringen. Noch vier Jahre haben die Menschen Zeit die Dreibeiner zu bekämpfen, dann kommt das Mutterschiff der Tripoden an, und bringt Maschinen zum Terraforming mit. Das heißt sie wollen die Atmosphäre der Erde so verändern, dass sie dort leben könne. Die Menschen könne es dann nicht mehr.

Die Zeit drängt also, und die Widerstandsgruppe muss sich etwas einfallen lassen um die technisch überlegenen Tripods zu besiegen. Zunächst einmal wollen sie einen von ihnen lebend fangen. Kein leichtes Unterfangen, denn immerhin müssen sie den Außerirdischen aus einem 15 Meter hohen metallenen Dreibeiner herausholen. Doch mit Einfallsreichtum und Mut gehen sie diese Aufgabe an. Währenddessen werben sie auch noch weitere Widerstandskämpfer auf dem ganzen Kontinent an. Und am Ende geht es für Will auch noch einmal in die „Goldenen Stadt“, aber diesmal nicht als Sklave sonder als Saboteur. Die Menschheit sieht sich einer schier unmöglichen Aufgabe gegenüber, die sich nur durch Entschlossenheit, Einigkeit, und Einfallsreichtum lösen lässt. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Bereits 1967 erschienen hat sich „Tripods“ zu einem Klassiker Jugend und SF Literatur entwickelt. Nicht zu letzt auch durch die kultige TV-Verfilmung. Nachdem sie jahrelang vergriffen war, ist die Kulttrilogie nun im Arena Verlag als Hardcoverausgabe erschienen. Die verschiedenfarbigen Umschläge ziert jeweils ein Dreibeiner. Dazu gibt es erfreulicherweise auch ein Lesebändchen. Der Preis von jeweils 12.95 Euro ist für diese hübschen gebundenen Ausgaben durchaus angemessen.

 

„Der Untergang der Dreibeinigen Monster“ – der Titel sagt ja schon einiges über den Inhalt von Band Nr. 3 aus. Christopher beschreibt wie ein –zumindest teilweise- gereifter Will zusammen mit der Widerstandsgruppe die Unterdrücker aus dem All bekämpft. In diesem Teil verlegt Christopher den Schwerpunkt von Wills Charakterentwicklung hin zu der Bekämpfung der Tripoden. Der Actionanteil ist also um einiges höher. Wills Entwicklung wird dabei aber auch nicht ganz aus den Augen gelassen. Und so lässt er uns weiter an seiner Ungeduld und seinen Temperamentsausbrüchen teilhaben.

Eindrucksvoll beschreibt der Autor die Rückeroberung der Erde, durch viel Einfallsreichtum und auch ein bisschen Glück.

Obwohl der Roman aus den 60er Jahren ist, scheint seine Thematik doch sehr aktuell. Denn die Machtkämpfe innerhalb der Widerstandsgruppe bzw. zwischen den neuen Regierungen, erinnern doch Stark an die aktuelle Probleme auf dem internationalen Parket der Diplomatie. Und doch ist es ein Roman der voller Hoffnung für eine bessere Zukunft ist. Denn die Zukunft liegt in den Händen der Jugend, die alle Chancen hat die Fehler ihrer Vorgängergeneration zu verbessern.

 

Ein würdiger Abschluss einer tollen Trilogie, die auch nach 40 Jahren nichts von ihrer Faszination eingebüßt hat. In einem einfachen und klaren Stil beschreibt Christopher eine spannende Geschichte mit einigen Botschaften, die aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger präsentiert werden.

 

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Buch:

Der Untergang der dreibeinigen Monster

Reihe: Tripods Bd.3

Autor: John Christopher

Gebundene Ausgabe: 195 Seiten

Verlag: Arena (Juli 2006)

ISBN: 3401059181

Erhältlich bei Amazon

weitere Infos:


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Erstellt: 03.08.2006, zuletzt aktualisiert: 05.09.2016 08:37