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Das Projekt von Achim Hiltrop

Rettungskreuzer Ikarus Band 31

Rezension von Christel Scheja

 

Man merkt, das die Serie „Rettungskreuzer Ikarus“ langsam auf den Höhepunkt des ersten Zyklus“ zusteuert. Mit dem geheimnisvollen Lear und den bisher abgeschieden lebenden Adlaten wurden wichtige Verbündete gewonnen, und auf Schluttnick Prime hat man ein Artefakt entdeckt, dass den Völkern der Milchstraße helfen könnte, den Kampf gegen Prinz Joran und die Outsider endlich zu ihren Gunsten zu wenden.

 

In Band 31 der Serie, „Das Projekt“ von Achim Hiltrop , arbeiteten die Alliierten im Verborgenen und mit allen Kräften daran, die Gefahr durch die Outsider ein für alle Mal zu beseitigen. Denn auch wenn man hin und wieder kleine Erfolge gegen die Flotten der Feinde verbuchen kann, so ist doch jedem bewusst, dass das Pendel auch sehr schnell wieder in die andere Richtung umschlagen kann.

Dann des Artefaktes, dass ihnen ein freundlicher Bewohner des Planeten Schluttnick überlassen hat, sind sie in ihren Forschungen und Entwicklungen einen großen Schritt weiter gekommen.

Davon ahnen Captain Sentenza und seine Crew jedoch noch nichts. Sie sind weiterhin mit Rettungseinsätzen und persönlichen Problemen beschäftigt. Vor allem Sonja di Mersi hat damit zu kämpfen, dass sie aufgrund des Mutterschutzes erst einmal für die nächsten zehn Wochen ausfallen wird, wenn es nicht noch eine andere Möglichkeit gibt. Und sie will um jeden Preis weiter an der Seite ihres Mannes und ihrer Freunde bleiben.

Um so mehr verkompliziert sich die Situation als die Crew zu dem geheimen Stützpunkt beordert wird. „Das Projekt“ steht kurz vor seiner Vollendung und muss nur noch ausprobiert werden, dann kann es in die Ikarus eingebaut werden.

Doch der erste Testlauf belehrt die Menschen sehr schnell, dass es nicht ganz so einfach ist, wie sie geglaubt haben und das Gerät im Betrieb seine ganz eigenen Tücken hat, die das Leben aller Anwesenden in Gefahr bringt.

 

Wie der vorhergehende Band ist auch „Das Projekt“ eher ruhig und schildert Vorbereitungen für die große Entscheidungsschlacht. Über allem liegt eine bedrückende Atmosphäre, da die Intrigen hinter den Kulissen weiter gehen und die bedrohliche Spannung - gipfelt in den fatalen Auswirkungen des Testlaufes. Aber selbst in der misslichen Lage, in der die Helden nun stecken, geben sie die Hoffnung nicht auf und finden die entscheidenden Lösungen und Hinweise.

Und auch persönliche Hindernisse werden beseitigt, auch wenn die zu Grunde liegende Idee und die Haltung Sonjas eher die Einstellung eines Mannes als einer werdenden Mutter wiedergibt. Letztendlich passt es zur Dynamik der Serie.

Ansonsten bietet Achim Hiltrop ein durchaus spannendes Abenteuer, das sich zunächst Zeit nimmt, Alltäglicheres zu schildern, ehe es dann für die Helden ernst wird. Die Gefahr in die sie schlittern gleicht einem Psychotrip und muss eher mit dem Verstand als mit den Fäusten oder Waffengewalt gelöst werden. Das mag vielleicht für den ein oder anderen Action-Fan zu wenig sein.

 

„Das Projekt“ ist nicht nur ein Roman, das den großen Handlungsbogen der Serie ein Stück weiterbringt, sondern auch neue Weichen stellt, sondern bietet auch solide, wenn vielleicht nicht so actionreiche Spannung, mit der vor allem Wissenschaftsfans angesprochen werden. Insgesamt hält diese Ausgabe das hohe Niveau der Serie.

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Titel: Das Projekt

Autor: Achim Hiltrop

Rettungskreuzer Ikarus Bd.31

Verlag: Atlantis Verlag

A5 Paperback, ca. 108 Seiten

Titelbild: Ernst Wurdack, Innenillustration: Marco Cavet

ISBN 3-936742-89-3

Erhältlich bei: Amazon

 

Weitere Infos:


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Erstellt: 31.08.2007, zuletzt aktualisiert: 26.09.2016 12:40