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Der Silbermann von Mark A. Herren

Reihe: Atlan: Bd. 14, Monolith-Zyklus Bd. 4

Rezension von Christel Scheja

 

Langsam aber sicher nähert sich der auf sechs Bände angelegte „Monolith“-Zyklus seinem Höhepunkt, denn mit „Der Silbermann“ ist nun der vierte Band erschienen und beginnt erstmals mehr Fragen zu beantworten, die in den vorhergehenden Bänden aufgeworfen wurden, als neue zu stellen

Zusammen mit Santjun, einem seiner Spezialagenten, ist Atlan den Gerüchte über eine lebensverlängernde Substanz nachgegangen. Auf dem Planeten Thanaton hat sich der Lordadmiral – wie kann es auch anders sein- mit den hinterhältigen, machtgierigen und tyrannischen Herrschern dieser Welt, den sogenannten „Silberherren“ angelegt.

Interesse erweckte auch ein seltsamer schwarzen Monolith- Auch wenn die Untersuchung keine besonderen Erkenntnisse brachte, so hat eine hyperenergetische Schockwelle doch ähnliche Energiesignaturen aufgewiesen und Auslöser war wieder einmal ein Monolith, diesmal auf dem verlassenen Planeten Zatiryt. Und schon bald macht ein dritter auf dem Mond des Planeten Ajatan von sich reden.

 

Atlan weiß, dass er jetzt nicht mehr aufhören kann, nach des Rätsels Lösung zu suchen, denn ganz offensichtlich hat sein Zellaktivator dazu beigetragen, dass die Monolithen ihre Tätigkeit wieder aufnahmen. Und auch die Silberherren scheinen mehr zu wissen, als sie zugeben wollen. Denn es kommt immer wieder zu Begegnungen und Auseinandersetzungen, schließlich gelingt es ihnen auch noch einige Mitglieder der USO gefangen zu nehmen, unter ihnen auch Santjun.

Besonders bitter ist, dass sich der Spezialist nach einer Sonderbehandlung der Feinde nun auch noch selbst in einen Silbermann zu verwandeln beginnt. So muss Atlan abwägen, ob er ihn wieder in vorderster Front einsetzen kann, denn immerhin könnte er schon längst zu den Silberherren übergelaufen sein. Und die Agentin Iasana Weiland ist immer noch in der Gewalt seines Gegenspielers Onjar Marik.

Über die Giftgaswelt Shenzen hinweg führt die Jagd in die Krochtenstadt Magoria, in der sich Marik in einem unbezwingbar scheinenden Palast eingenistet hat. Wieder muss Atlan all sein Wissen und die Listen einsetzen, die er in all den Jahren erworben hat, sonst ist alles verloren, Und er muss sein Vertrauen zudem in Santjun setzen, der die Silberherren inzwischen besser kennt als jeder andere USO-Spezialist.

 

Auch wenn man zumindest wissen sollte, was vorher geschehen ist, so liest sich „Der Silbermann“ doch erstaunlich lebendig und flüssig. Ohne großartig auf düstere Geheimnisse und andere Hinweise einzugehen spult Mark A. Herren alle Versatzstücke ab, die eine Verfolgungsjagd eigentlich erst spannend machen und ist mit Herz und Seele bei der Sache. Heraus kommt ein lebendiges Abenteuer mit dramatischen Wendungen und einem immerhin halbwegs überraschenden Schluss.

Letztendlich wird man aber auch hier wieder etwas hingehalten, da nur einige wenige Geheimnisse enthüllt werden, die den Flickenteppich an Informationen aber immer noch nicht richtig zusammen fügen.

 

Alles in allem ist „Der Silbermann“ bisher der spannendste und actionreichste Roman des „Monolith-Zyklus“. Er zeigt, was Science-Fiction-Abenteuer sein darf und wird nicht all zu sehr mit Beschreibungen und Andeutungen überlastet, die dann letztendlich für den großen Handlungsbogen auch keine Bedeutung mehr haben.

Da man den Roman allerdings ohne Kenntnis der Vorgänger kaum verstehen kann, bleibt er in erster Linie nur für die interessant, die den Zyklus bisher aufmerksam verfolgt haben.

 

Mit freundlicher Unterstützung von Fantasy Productions GmbH, www.fanpro.com und www.f-shop.de.

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Der Silbermann

Reihe: Atlan Bd. 14, Monolith-Zyklus Bd. 4

Autor: Mark A. Herren

Broschiert, Taschenbuch, 364 Seiten

Fantasy Productions, erschienen April 2009

Titelbild von Arndt Drechsler

ISBN-10: 3890641857

ISBN-13: 978-3890641850

Erhältlich bei: Amazon

 

Weitere Infos:


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Erstellt: 25.05.2009, zuletzt aktualisiert: 05.06.2016 14:41