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Kolumne: Conen will gelernt sein!

Autor: Holger M. Pohl

 

Eines vorweg: nein, ich war nicht auf diesen phantastischen Tagen Anfang November 2009 in der Landeshauptstadt des bevölkerungsreichsten Bundeslandes. Nein, ich kann daher nichts zu den Showacts und sonstigen Veranstaltungen sagen, ob sie gut oder schlecht waren. Wozu ich aber etwas sagen kann, das ist die Außenwirkung, die diese Veranstaltung hervorruft oder hervorgerufen hat. Dank zahlreicher Forenbeiträge und Blogeinträgen. Und wer mich kennt, weiß, dass ich in mehr als einem Forum rumgeistere und mehr als einen Blog in meinen Favoriten gespeichert habe. Ich bild mir meine Meinung – und in diesem Fall über die Außenwirkung.

 

Diese phantastischen Tage wurden angekündigt mit einer erwarteten Besucherzahl, die andere Cons vor Neid erblassen lässt. Nennen wir es schöne Werbung. Dass Werbung nicht immer alles hält, was sie verspricht, das ist bekannt … oder sollte es zumindest sein. Wenn andere sich aber dann auf diese Werbung verlassen und eben gerade wegen dieser prognostizierten Besuchermassen kommen, weil sie Ware an die Frau respektive den Mann bringen wollen (was des Händlers legitimes Recht ist!), dann aber statt Besucher in Massen nur Besucher in Maßen kommen … dann ist das weniger schön. Und spricht sich natürlich herum. Geschönte Zahlen bringen nie etwas … und blauäugige Zahlen bringen blaue Augen. Manchmal dunkelblaue …

 

Technik kann versagen. Alles schon erlebt. Wenn man aber eine Technikcrew engagiert, die wenig bis nichts von dem versteht, womit sie umgehen soll und dann dieser Technikcrew Inkompetenz vorwirft … kann man auch einen Schritt zurück gehen und fragen: wie kompetent sind dann die, die für die Verpflichtung der Technikcrew verantwortlich sind? Es ist natürlich einfach, die Schuld dann abzuschieben.

Es gibt elementare Dinge, die man vorher checken sollte. Und – um noch einmal auf die angekündigten Besucherzahlen zu kommen – bei einem Event dieser angekündigten Größenordnung vorher checken muss. Nicht erst am ersten Abend. Wenn da etwas schief läuft, ist es nicht mehr auf Kurs zu bekommen. Schade für die Showacts, die abgesagt werden mussten. Schade für die Fans, die deswegen gekommen waren. Schade überhaupt …

 

Kommen wir noch einmal zur Werbung … oder dem Fehlen derselben. Ein Event wie dieses muss beworben werden. Natürlich nicht mit irgendwelchen Versprechen, die nicht gehalten werden. Aber Werbung schon. Oder Wegweiser. Oder Hinweise. Oder Programme. Oder Lagepläne. War aber wohl nicht der Fall … eher alles irgendwie Zufall. Wie es auch Zufall war, wenn man überhaupt irgendetwas fand, wie den Markt … Workshops … anderes. Klingt alles in allem nach wirklich hervorragend durchorganisierter Werbung … oder Anti-Werbung? Eine Veranstaltung in dieser vollmundig angekündigten Größenordnung muss einfach permanent beworben werden. Nicht nur auf irgendwelchen Websiten oder in diversen Foren. Die Welt besteht nicht nur aus Internet-Usern. Vielleicht wären dann die Besucher auch in Massen und nicht in Maßen gekommen.

 

Dass darüber hinaus in der schönen weiten Forenwelt ein paar andere unschöne, persönliche und ... angriffslustige Dinge zu lesen sind, steht auf einem anderen Blatt Papier … trägt aber ebenfalls zur Außendarstellung bei. Und das, befürchte ich, haben die Damen und Herren der Organisation noch nicht so richtig verstanden. Auch das ist Werbung … oder eben Anti-Werbung!

 

Nein, ich war nicht bei diesen phantastischen Tagen dabei. Und nein, ich kann nichts zu den Showacts und Veranstaltungen dort sagen. Wobei viele Veranstaltungen durchaus positiv wegkommen, die Organisation hingegen …

Man gewinnt beim Lesen einen Eindruck, man bildet sich eine Meinung. Es sollte geklotzt werden, wo kleckern besser gewesen wäre. Zumindest für den Anfang. Conen will eben auch gelernt sein. Denn es geht eben immer noch den Weg vom Lehrling über den Gesellen zum Meister. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen … manche fallen einfach nur sehr tief.

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Sternenauge
Tuesday, 01. December 2009 17:07 Uhr
Warum war Dir langweilig? Ja, gut, es waren nicht soooo viele Leute da, aber das Angebot an Unterhaltung (Shows, Workshops, Lesungen, ect.) war eigentlich schon zu viel. Hatte gar nicht die Möglichkeit alles zu sehen und zu machen was ich wollte. Also langweilig wurde mir echt nicht.

Und die Ringstars hatten doch nur einen Auftritt am Samstag.
Ansonsten gab es doch auch noch Yume, Waidokyo, die Heroes-Show, verschiedene Tanzgruppen, usw. Da hatte doch jeder seine Bühnenzeit´und keiner dieser ganzen Gruppen hat sich als irgendein Star benommen. Alle die ich gesprochen habe waren ausgesprochen nett und freundlich.

Naja, ist meine persönliche Meinung. Gab auch Dinge die ich nicht gut fand, aber das waren eher organisatorische Sachen. Wird beim nächsten Mal hoffentlich besser.

LG

Sternenauge

SCHATTEN
Sunday, 29. November 2009 17:03 Uhr
Ich muss Starcadet wirklich recht geben, am besten Fiinger von lassen von solchen Personen wie den Veranstalter der Fantasydays, der hat ja in Deutschland viele Leute verärgert im Fandom, auch einige klein Cons war er großkotzig gegenüber, nachdem haben die diversen cons seine zusammenarbeit mit ihm gecancelt. Ja ich hasse auch die Ringstars, ich war leider selber da auf den letzten Fantasydays, es war langweillig und es war nix los, aber die Ringstars mussten sich da sozusagen als Stars verkaufen, ich finde es nur peinlich.

gast
Sunday, 29. November 2009 11:07 Uhr
Ja es ist sehr schwer, so provokant & persönlich wie der von Sven genannte Herr ab und an in diversen Foren rüberkommt sich nicht zu selbigem hinreissen zu lassen.
Zumal ein niveauloses persönliches Gehetze ein Hobby gewisser Leute seitens jener 'Stars' zu sein scheint.
Tief durchatmen.

HMP
Sunday, 29. November 2009 06:45 Uhr
@ Sven Brunner: auch das ist eine Art von Außendarstellung. In dem Fall Deine! SO schreibt man keinen Kommentar, wenn man ernst genommen werden will!

@all: Wie war die Geschichte mit dem Hausrecht bei einer bestimmten Party? Hier habe ich das Hausrecht respektive FG hat es. Nichts gegen gesunde Provokation - aber viel gegen persönlich werden! Lasst es also! Bleibt provokativ, wenn es sein muss, werdet aber nicht persönlich. Das ist nämlich etwas, was ich nicht ab kann!

Sven Brunner
Sunday, 29. November 2009 00:06 Uhr
Die "Darmstadt Space Days" haben gezeigt, wie es wirklich geht. Ambitionierte Fans stellen ihr Hobby vor - ohne jeden Größenwahn. Kleiner Anfang - große Wirkung!
Wie anders die peinlichen Fantasydays! Allen voran die schon widerlich selbstherrlichen Selbstdarstller angeführt vom talentfreien "herugirm" bzw. Scott K. Der gefällt sich immer noch in der Kostümierung eines allmächtigten Märchenkönigs. Und so will diese Gestalt auch Macht über die Foren erheischen. Die Fantaysdays werden ins Lexikon Einzug halten als Paradebeispiel wie man es nicht machen siollte. "herugirm" und seine zum Erbrechen reizende selbstgefällige Borniertheit zeugen davon, welch Geistes Kind die Laiendarsteller sind, die sich selbst als "Ring-STARS" bejubeln. Glaubt der "herugrim" wirklich, es reicht, mit einem Hackfressen-Gegrinse über eine leere Bretterfassade zu laufen, um Leute zu beeindrucken? Meint "herugirm" alias Scott K. wirklcih, alle wären so doof, seine Andienerei als unterwürfiger Schleimscheißer für Marc B. nicht zu entdecken? Rechthaberei als Ersatz für Qualiät?! Meint Scott K. wirklich, es reicht, mit einem Stoff-Hund und einem spastischen Dauergrinsen gegen das eigene Playback vergebens anzuspielen sei ein Ersatz für echte Leistung? Da wird er offensichtlich nicht nur in den eigenen Reihen ausgelacht! Was ist der Scott K. doch für eine schwache zutiefst bemitleidenswerte Missgestalt!

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Erstellt: 14.11.2009, zuletzt aktualisiert: 20.07.2016 10:53