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The First Avenger – Civil War

Captain America: Civil War

Die Einmischung der Politik in die Aktivitäten der Avengers schlägt eine Kluft zwischen die ehemaligen Verbündeten Captain America und Iron Man.

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Eure Meinung:

Armin, 25.05.2016, 08:20:
So ist das: Die Avengers haben ja schon viel Gutes getan, zum Beispiel die Menschheit vor einer außerirdischen Invasion beschützt („The Avengers“) oder gleich vor der kompletten Auslöschung bewahrt („Avengers: Age of Ultron“). Dabei ging allerdings einiges zu Bruch, und da auch Menschen gestorben sind, lässt sich das nicht einfach achselzuckend als Kollateralschaden abtun. Nachdem sich das nun zu Beginn des dritten Captain-America-Films (in der deutschen „Übersetzung“ wie immer als „The First Avenger“ verfremdet) bei einem Einsatz in Lagos wiederholt, greift die Politik ein: Die Vereinten Nationen sollen künftig darüber entscheiden, was die Superheldentruppe zu tun und zu lassen hat. Das fordert der US-amerikanische Außenminister Thaddeus Ross (William Hurt), an den sich kundige Marvel-Fans als den Hulk jagenden General in „Der unglaubliche Hulk“ (2008) erinnern.

Der ohnehin seit Längerem von Selbstzweifeln geplagte Tony Stark/Iron Man (Robert Downey Jr.) teilt diese Ansicht und erklärt sich bereit, eine entsprechende Erklärung zu unterzeichnen. Ganz anders sieht das dagegen Steven Rogers/Captain America (Chris Evans): Er will sich von niemandem vorschreiben lassen, wem er wann helfen darf. Das entzweit die Avengers, zumal ein Anschlag auf den König von Wakanda für zusätzliche Brisanz sorgt: Als Attentäter wird Bucky Barnes (Sebastian Stan) identifiziert, Rogers’ alter Freund. Während die eine Hälfte der Superhelden Jagd auf ihn macht, tauchen Captain America und Co. unter und gehen Hinweisen auf eine Verschwörung der Terrororganisation Hydra nach. Natürlich kommt es dabei auch zur großen Konfrontation der beiden Superhelden-Gruppen, dem titelgebenden „Civil War“.

Kompliment an das Regie-Duo Anthony und Joe Russo („The Return of the First Avenger“). Trotz der Unmenge an Figuren, die sie unterzubringen haben, geht der rote Faden des Films nie verloren, bleibt die Handlung immer abwechslungsreich und unterhaltsam. Zudem knüpft „Civil War“ auch inhaltlich nathlos an die vorangehenden Werke aus dem Marvel-Film-Universum an. Ganz wichtig: Trotz des ernsten Themas geht der Humor nicht verloren – selbst der von den Ereignissen sichtlich gezeichnete Iron Man hat dann doch immer noch einen flotten Spruch auf den Lippen. Der Schwerpunkt liegt dieses Mal allerdings auf der Action, die gerade in der Konfrontation der Superhelden für viele spektakuläre Szenen sorgt.

Natürlich haben die Fans Spaß daran, extra viele der beliebten Helden in Aktion zu erleben. Black Widow (Scarlett Johansson), Scarlet Witch (Elizabeth Olsen), Hawkeye (Jeremy Renner), Ant-Man (Paul Rudd), Vision (Paul Bettany), Falcon (Anthony Mackie) und War Machine (Don Cheadle) leisten alle ihren, wenn auch kleinen Beitrag zur Geschichte. Und es sind ja auch noch zwei Neuzugänge dabei: Die gar nicht so kurzen Auftritte von Spider-Man (Tom Holland) und Black Panther (Chadwick Boseman) machen schon jetzt Lust auf ihre für nächstes und übernächstes Jahr angekündigten Solo-Abenteuer.

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The First Avenger – Civil War

Jahr: 2016

Superhelden-Comicverfilmung

Regie: Zack Snyder

 

Erhältlich bei: Amazon

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Erstellt: 25.05.2016, zuletzt aktualisiert: 22.02.2017 21:10