Inferno (Autor: Troy Denning; Star Wars Wächter der Macht Bd.6)
 
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Inferno von Troy Denning

Reihe: Star Wars Wächter der Macht Bd.6

Rezension von Thomas Götz

 

Inhalt

Die Pflicht eines Jedi ...

Luke Skywalker steht vor den Trümmern seines Lebens. Seine Frau wurde ermordet, sein bester Freund und seine Schwester befinden sich auf der Flucht vor einem Tyrannen. Und nun hat Luke scheinbar keine andere Wahl als die Galaktische Allianz, die er selbst mit gegründet hat, zu vernichten ...

 

 

Kritik

Im sechsten Band der neuen Reihe wird alles etwas düsterer. So gibt es Folter und Mord und die üblichen Intrigen dürfen auch nicht fehlen - und was soll man sagen, der Band funktioniert recht gut, eben weil er die Grätsche zwischen guten Charakterszenen und Action hinkriegt.

 

Das ganze beginnt, wie sollte es anders sein, mit Maras Beerdigung. Und bereits hier zeigt sich Jacens wahres Gesicht, als er seine Eltern zu jener nicht vorläßt. Und auch im weiteren Verlauf offenbart sich Jacens finsterer Charakter, denn wie erwähnt foltert er etwa seinen Cousin oder läßt zu, das Kinder ermordet werden (Eine besonders grausam beschriebene Szene ist hierbei natürlich die Verstümmelung von Tionne). Die besondere Tragik ist dabei natürlich, das er immer noch denkt, er täte das richtige für die Allianz. Aber auch die anderen Charaktere bekommen allesamt ihren Spielraum, seien es Leia und Han auf Kashyyyk, oder aber auch Luke, Jaina und alle anderen.

 

Ein besonderes Fest für alle Star Wars Fans ist natürlich Alema Rars Besuch auf Korriban und die Begegnung mit dem einen Sith: eine klare Anspielung auf die Legacy-Ära der Comics. Über die Schlußschlacht soll an dieser Stelle auch nicht zuviel verraten werden, auf jeden Fall ist auch diese sehr gut und spannend in Szene gesetzt und man kann gar nicht erwarten, zu erfahren, wie es weitergeht. Immerhin ist Lukes Tod ein großes Schockelement....

 

Aber genug der Lobeshymmnen, ein paar Negative Punkte gibt es natürlich auch. So gut das Buch ist so sind manche Szenen doch etwas unausgeglichen. Zum Beispiel die erwähnte Szene mit Tionne. Nachdem man ihren Folterer ausgeschaltet hat endet das Kapitel abrupt - man erfährt nicht, wie es mit ihr weitergeht und die Protagonisten (also ihre Retter) tauchen wenig später in der Schlußschlacht auf, geben aber auch keinerlei Hinweis. Auch in der Schlußschlacht selbst gibt es so eine Szene, nämlich Jacens Flucht.

Sicher gibt es über den Verbleib dieser Charaktere in den Folgebänden die Erklärung, dennoch wlassen diese Szenen (von denen es noch ein paar mehr gibt) den Leser etwas unbefriedigt zurück. Gut, dem Lesespass tut dies natürlich nur wenig Abbruch.

 

Fazit:

Das Buch ist dunkel und düster, sehr spannend, bietet sehr viele (teils diabolische) Charakterszenen - quasi ein wahres INFERNO und daher sehr zu empfehlen.

 

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Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 202407200328257ae08fc1
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Roman:

Inferno

Reihe: Star Wars Wächter der Macht Bd.6

Autor: Troy Denning

Taschenbuch: 400 Seiten

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (15. Dezember 2009)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3442265983

ISBN-13: 978-3442265985

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 09.03.2010, zuletzt aktualisiert: 22.05.2024 15:53, 10169