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Der Hobbit – Smaugs Einöde

The Hobbit: The Desolation of Smaug

 

Peter Jackson setzt seine Saga von Mittelerde fort und präsentiert in Der Hobbit: Smaugs Einödedie Abenteuer von Bilbo Beutlin, der seine epische Mission fortführt: Zusammen mit Zauberer Gandalf und 13 Zwergen unter der Führung von Thorin Eichenschild versucht er das verlorene Zwergenreich Erebor zu befreien. Die Gefährten erreichen schließlich den Einsamen Berg, wo sie sich der größten Gefahr stellen müssen - einem Monster, das alle bisherigen an Grässlichkeit übertrifft: Der Drache Smaug fordert nicht nur den ganzen Mut der Gefährten heraus, sondern stellt auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe – bis sie sich schließlich fragen müssen, ob ihre Reise überhaupt noch einen Sinn ergibt.

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Eure Meinung:

Armin, 29.08.2016, 12:54:
Der Mittelteil einer Trilogie ist eigentlich eine undankbare Sache, hat er doch keinen richtigen Anfang und schon gar kein echtes Ende. Das kann eine sehr unbefriedigende Angelegenheit sein. Im Fall von »Smaugs Einöde«, dem zweiten Hobbit-Film von Peter Jackson, darf sich der Zuschauer allerdings ganz entspannt im Kinosessel zurücklehnen. Nachdem Teil eins (»Eine unerwartete Reise«, 2012) nur sehr schwerfällig in die Gänge kam und auch deshalb insgesamt etwas sehr in die Länge gezogen wirkte, ist das bei der Fortsetzung nicht der Fall: Natürlich hat auch »Smaugs Einöde« seine ruhigeren Momente, diese hemmen die sehr flotte Erzählweise aber keineswegs und der Film langweilt nicht eine Sekunde. Außerdem hat er eine Unmenge denkwürdiger Szenen zu bieten.

Die Truppe um Zwergen-Chef Thorin Eichenschild (Richard Armitage), Zauberer Gandalf (Ian McKellen) und den Hobbit Bilbo Beutlin (Martin Freeman) ist weiter unterwegs zum Einsamen Berg, um in die einst vom Drachen Smaug eroberte Zwergenstadt Erebor eindringen zu können. Der Weg führt sie durch den Düsterwald, in eine Elbenfestung und schließlich in die Stadt Esgaroth am Langen See, nahe am Berg. Verfolgt wird die Gruppe nach wie vor von einer Horde blutrünstiger Orks und auch sonst gibt es einige Gefahren zu überstehen, bis »Meisterdieb« Bilbo endlich im Berg nach dem Arkenstein suchen kann, der Thorins Anspruch als »König unter dem Berg« untermauern soll. Doch auch nach vielen Jahren wacht der Drache noch eifersüchtig über seine Schätze.

Natürlich lässt sich auch weiterhin trefflich darüber streiten, ob es wirklich sein muss, dass man aus einem 400-Seiten-Roman (einem Kinderbuch zudem) einen Kino-Dreiteiler mit am Ende doch rund neun Stunden Länge bastelt. Trotzdem macht Peter Jackson seine Sache dieses Mal gut, er findet den Ton und vor allem das Tempo seiner »Herr der Ringe«-Trilogie wieder und macht damit den etwas schwächeren Auftakt seiner Hobbit-Filme fast vergessen. Jacksons Bilder sind in ihrer epochalen Wucht ohnehin über jeden Zweifel erhaben und sorgen für viele großartige Momente: Der Kampf mit den Riesenspinnen im Düsterwald wird zwar nicht jedermanns Geschmack treffen, die verrückte Flucht aus der Elbenfestung dafür aber sicherlich: Wenn die Zwerge in Weinfässern einen reißenden Fluss hinunterrasen, verfolgt von Orks, die wiederum von den Elben Legolas (Orlando Bloom) und Tauriel (Evangeline Lilly) gejagt werden, dann ist das dermaßen turbulent und gut, dass man sich die irre Fahrt am liebsten gleich noch einmal ansehen würde. Fast genauso eindrucksvoll geraten dann später einige der Szenen mit Smaug. Insgesamt bedeutet »Smaugs Einöde« eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorgänger und mit dem bösen Cliffhanger am Ende ist auch für »Vorfreude« auf den Abschluss der Trilogie gesorgt. Bedauerlich: »Der Hobbit – Schlacht der fünf Heere« kommt erst am 17. Dezember 2014 in die Kinos.

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Der Hobbit – Smaugs Einöde

Jahr: 2013

Regie: Peter Jackson

Fantasy

 

Erhältlich bei: Amazon

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Der Hobbit: Smaugs Einöde


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Erstellt: 29.08.2016, zuletzt aktualisiert: 25.03.2018 18:55