Dämonenfinsternis von Nina McKay

Reihe: Dämonentage Band 3

Rezension von Christel Scheja

 

Nina McKay ist das Pseudonym einer Autorin sein, die lieber unerkannt bleiben möchte. Daher sind die Angaben, dass sie als Marketing-Managerin im Südwesten Deutschlands arbeitet und ein Kaffejunkie ist, eher mit Vorsicht zu genießen. Schreiben war wohl immer ihr größtes Hobby und mit der Dämonentage-Trilogie hat sie sich wohl einen großen Wunsch erfüllen können. Der abschließende Band Dämonenfinsternis ist nun erschienen.

 

In Adrianas Welt ist es üblich, sich an den letzten fünf Tagen des Jahres zu verstecken, denn dann brechen die »Dämonentage« los und alle möglichen Monster stellen den Menschen nach. Dadurch, dass sie diesmal in eine geheimnisvolle Villa eingeladen war, ist alles andere geworden und sie hat eine wichtige Rolle in dem Kampf eingenommen – dazu auch noch viele mächtige Verbündete gefunden.
Und auch wenn ihre Freundin Gesa nun offiziell die Königin der Hölle ist, so muss noch viel getan werden, denn die Menschen erfahren, wer die Höllentore geöffnet hat und warum es diesmal noch schlimmer als sonst geworden ist. Nun ist es an Adriana, ihre Fehler wieder richtig zu stellen und alles zum Guten zu wenden – aber nicht alleine.

Es ist natürlich nicht einfach, sich in die Geschichte einzufinden, ohne die vorherigen Bände zu kennen, aber die Autorin bemüht sich, den Einsteig so einfach wie möglich zu machen, damit man auch unter diesen Voraussetzungen noch Spaß haben kann.
Was die Handlung angeht, so steht die Geschichte schon in der Tradition vieler anderer romantischer Geschichten mit paranormalen Hintergrund. Ein wenig hat man schon das Gefühl, sich in der Szene der Reichen und Schönen zu bewegen, auch wenn es natürlich einiges an Abenteuern gibt.
Aber die Engel und Dämonen verhalten sich alle sehr menschlich, wie Twens, die sich keine großen Sorgen um ihr Auskommen machen müssen, so dass sie genug Zeit haben, um ihr Leben dem Kampf gegen das Gute oder das Böse widmen zu können.
So sind die übersinnlichen Wesen voller Schwächen und Fehler, treten manchmal ein wenig dümmlich auf, was vermutlich für eine humorige Note sorgen sollen. Die Heldin darf durch ihr Umfeld natürlich noch mehr glänzen.
Heraus kommt typische Chick-Lit, mit ein wenig Spannung, einer Handlung, die vor allem auf die Befindlichkeiten der Figuren setzt, einem guten Schuss an Humor und nicht zuletzt fast perfekten Helden, die am Ende natürlich ein Happy End gewährt bekommen, so lange sie nicht auf der bösen Seite stehen.

Fazit:
Alles in allem ist »Dämonenfinsternis« zwar eine solide Geschichte, aber weniger ein Fantasy-Abenteuer mit Liebe als eine handfeste Romanze, die das paranormale Setting nur als exotische Zutat für eine sehr klassische und überschaubare Handlung benutzt, die kaum etwas mit Magie zu tun hat.

Eure Meinung:

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zuletzt aktualisiert: 23.02.2021 18:58 | Users Online
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