Tales of Arise

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo:
300 Jahre der Tyrannei. Eine mysteriöse Maske. Verlorener Schmerzen und Erinnerungen. Schwingt das Flammenschwert zusammen mit dem geheimnisvollen Mädchen, um eure Unterdrücker zu stellen. Eine Befreiungsgeschichte mit Charakteren in Next-Gen-Grafik! 

Story:
Das Land Dahna wird schon seit über 300 Jahren von den Renäern unterdrückt. Ein Leben ohne Sklaverei ist gar nicht mehr vorstellbar, generationenübergreifend müssen sich die dahnäischen Bürger den Renäern unterwerfen, da diese über stärkere Magie und fortgeschrittenere Technik verfügen. 

Die Spieler·innen starten das Spiel als namenlose Versklavte, die in einem Bergwerk arbeitet. Bekannt sind wir unter dem Titel »Eisenmaske«, da unser(e) Protagonist·in einen eisernen Helm trägt, den er/sie nicht abnehmen kann. Schnell lernen wir, dass unser Gedächtnis nur ein Jahr zurückreicht, heißt: Unser(e) Held·in kennt lediglich das Leben als Versklavte in Dahna, aber sehnt sich nach der Außenwelt und der Befreiung des Landes. Glücklicherweise werden wir Zeuge einer Verfolgungsjagd: Ein unbekanntes Mädchen, das seltsame Fähigkeiten zu haben scheint, versucht zu entkommen.

Tales of Arise
Tales of Arise

Gameplay:

Neben der Haupthandlung und dem Bereisen der Welt sind die Kämpfe Hauptbestandteil von Tales of Arise. Wenn man in der Spielwelt auf Gegner·innen trifft, wechselt das Spiel in eine Arena, in der Echtzeitkämpfe stattfinden. 
Jeder der Charaktere, von denen wir insgesamt vier mit in den Kampf nehmen können, verfügt dabei über einen individuellen Kampfstil. So spezialisiert sich beispielsweise die Dahnäerin Rinwell, die relativ früh zu unserer Gruppe stößt, auf die Nutzung von sogenannten Astral-Artes, die am ehesten mit klassischer Magie zu vergleichen sind. Die »Eisenmaske« hingegen wirft sich mit dem Schwert ins Getümmel und teilt im Nahkampf ordentlich Schaden aus. Shionne bleibt mit ihrem Gewehr auf Distanz, kann unsere Gruppenmitglieder aber durch Astral-Artes auch heilen. 
Standardmäßig steuern wir zu Beginn eines Kampfes immer den/die Gruppenanführer,·in, den oder die wir individuell bestimmen können.

Tales of Arise
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Sollte uns der Kampfstil eines Charakters besonders zusagen, können wir diesen unabhängig von den Ereignissen der Handlung als Hauptcharakter einstellen und mit ihm oder ihr  auch die Welt erkunden. Auf Wunsch können wir aber auch im Kampf selbst die Kontrolle über einzelne Gruppenmitglieder übernehmen und manuell ihre Fähigkeiten einsetzen. 
Das ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn man ein spezielles Charakter-Talent strategisch gegen einen Feind einsetzen will. 

Abseits der Kämpfe haben wir einige Möglichkeiten, unsere Charaktere zu verbessern und bei Ausrüstung und Fähigkeiten individuelle Schwerpunkte zu setzen. 

Tales of Arise
Tales of Arise
»Tales of Arise« bietet euch ein klassisches Erfahrungspunkte- und Levelsystem an. Hat ein Charakter genug Erfahrungspunkte gesammelt, steigt er oder sie im Level auf und erhält dafür Fähigkeitenpunkte. Diese wiederum können wir in verschiedenen Kategorien der sogenannten Fähigkeiten-Matrix investieren, um zusätzliche Boni und Fähigkeiten freizuschalten. Der Clou an der Geschichte ist, dass sich die Fähigkeiten-Matrix auch durch Aktionen in der Welt erweitert. 

In der Spielwelt findet man zahlreiche Verbrauchsgüter wie Pflanzen, Kristalle und weiteres, das man für Charakterboni zu sich nehmen oder zu Ausrüstungsgegenständen verarbeiten kann.

Das Crafting-System ist ziemlich simpel gehalten, sodass man schnell hinein kommt. Zudem gibt es die Möglichkeit, an bestimmen Orten (Lagerfeuer) zu rasten. 
Hier kann man verschiedene Gerichte kochen. Durch das Essen bekommen die Charaktere temporäre Boosts auf bestimmte Charakterwerte wie Stärke, Resistenzen und Gesundheit. Das kann besonders bei schwierigen Kämpfen von Vorteil sein, die es in »Tales of Arise« zur Genüge gibt.

Tales of Arise
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Welche Wirkung die Gerichte haben und wie stark sie sind, hängt allerdings davon ab, wer sie zubereitet. Die Truppe kann mit verschiedenen Rüstungen, Waffen und Accessoires ausgerüstet werden. Wir werten die Charakterwerte auf, sodass es sich lohnt, in der Spielwelt Ausschau nach verstecken Truhen zu halten. Darüber hinaus kann man seine Truppe optisch personalisieren. Das dient allein der Optik und kann über die Rüstung gezogen werden, wenn einem die aktuelle Ausrüstung optisch nicht gefällt.

Tales of Arise
Tales of Arise

Fazit:

»Tales of Arise« ist einfach fantastisch. Grafisch sieht das Spiel klasse aus. Die Kämpfe sind dank unterschiedlicher Charaktere ziemlich abwechlsungsreich. Die Spielwelt lädt zum Erkunden ein, die Areale könnten unterschiedlicher gar nicht sein, zwar sind die einzelnen Gebiete eher schlauchförmig aufgebaut, das sollte aber kein Problem sein. »Tales of Arise« zählt für mich zu den Highlights des Jahres.

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zuletzt aktualisiert: 10.10.2021 19:27 | Users Online
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