Amarog

Autorin: Maike Häußler

 

"Weißt du..." begann Arco, " Ich erzähle dir von Faak." Seine Ohren zuckten. "Natürlich nur wenn du willst."

 

Ich nickte stumm. Und er begann, wobei sein Blick in die Ferne wanderte:

 

Faak

 

 

Vor langen Zeiten, da alles seinen Anfang nahm, wurde auch Amarok geboren. Und mit ihm der Gedanke Faak, als winziger Keim der Hoffnung, Zuflucht, Leben, entfaltete er sich, wurde zu einer wundervollen Welt nah der, die sich Erde nennt. Und Amarok, der Wolf, gab diese Welt seinen Kindern als Zuhause, von dort kamen und gingen sie in alle anderen Welten. Doch als in Terras Welt der Gedanke Mensch erdacht wurde, so wie ihn die Geschöpfe heute kennen, kamen auch des Menschen Eigenschaften, seine Selbstherrlichkeit, sein Egoismus, sein Machtdenken. Breiteten sich aus auf der Erde und in ewigen anderen Welten. Ebenso in Faak.

 

Die Wölfe aus Faak hatte mit der Greifen Intelligenz den Lichpalast erbaut, von ihm aus Amarok das Land überwachte und welcher jeden Morgen erstrahlte im Lichte der Sonne, das sich im Anfange Faaks brach. Der Anfang Faaks, der Gedanke, war ein wundervoller Stein, dessen Inschrift den Leser zum Herrscher über die Welt machte. So hatte alles seine Ordnung, doch schleichend; schleichend bildeten sich des Menschen dunkle Eigenschaften zu Wesen, grau und mächtig, die aus reiner Bosheit zu bestehen schienen. Sie zogen erst vereinzelt, dann zu immer mehreren durch Amaroks Welt und hinterließen aus Verwüstung eine Spur, die grau war wie ihr Fell und ihre Augen. Wissen und Intelligenz ebenso verschlingend wie die Seelen, die ihren Weg kreuzten, schlossen sie sich bald zusammen, denn ihr Machthunger konnte nur so befriedigt werden. All so zogen sie durch die Welt des Amarok, Unheil und Trauer stiftend. Das sah Der Wolf und um den Frieden zu halten gebot er den Slackloughs, so sie von den Wölfen nach einer uralten Legende vom Dunkel des Anfangs genannt wurden, einen Teil Faaks zu, in dem sie zu bleiben hatten. Dann aber erhob sich aus der Unterwelt ein Slacklough, mächtiger denn alle anderen, seine Artgenossen gegen die Wölfe in den Krieg zu führen, um Macht über Faak zu erlangen. Die Kunde war ihm vorausgeeilt, dass er schon etliche andere Welten so unterworfen hatte. Dieser nannte sich Banrock ijinn’Bantor. Es kam zur Schlacht von Orsee, in der die Slackloughs fürchterlich in den Reihen der Wölfe wüteten und am Ende den Lichtpalast erstürmten. In dieser Schlacht kämpfte ein Wolf des Namens Katakyi, von schmächtiger Gestalt, dafür jedoch um so klüger. Er sah die Grauen in den Palast dringen, nahm den Stein des Anfangs und ließ ihn von des Palastes höchster Zinne fallen, wo er in drei Teile zersprang. Und Amarok, der die Schlacht verloren sah, zerstreute diese drei Teile in ganz Faak, bevor Bantor ihn in die Sterne verbannte. Seit dem herrscht Ungewissheit und Chaos im Lande des Wolfes. Es sagt die Legende, dass Banrock ijinn’Bantor die seinen ein zweites Mal scharen wird, um Faak mit Gewalt zu erobern. Nur wenn der Sohn Embarks aus allen Wölfen von Faak eine Einheit bildet, wird er zurück zu schlagen sein. Und nur dann wird der Lichtpalast wieder in seiner alten Herrlichkeit erstrahlen wie einst.

 

 

Mein Magen hatte aufgehört zu knurren. Genau wie die Donnerwölfe. Sie waren weiter gezogen, eine nasse Spur hinterlassend. Es war dunkel. Ich spürte die Erde atmen, leben, und sog tief die feuchte Luft ein.

 

"Was wurde aus Katakyi?" fragte ich in die Stille hinein.

 

"Er fiel mit dem Stein vom Lichtpalast. Sein Geist ist in allen drei Teilen, zerbrochen, doch da." Antwortete Arco.

 

Ich dachte nach. Lange. Eine Wolfsgeschichte. Nein. Eine Wolfslegende.

 

"Also bin ich es, der Faak retten muss."

 

"Noch können sie die Grenzen halten, die die Einigkeit, die alle wie ein einziges Rudel band, ist mit dem Stein zerrissen."

 

"Heißt das so viel wie Stimmt, Luke ?"

 

"Hm..."

 

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Eure Meinung:

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Bata Illic
Montag, 04. Mai 2009 16:47 Uhr
Die Idee der Geschichte ist originel, leider vermag es die Autorin nicht, daraus was zu machen. Die Textgliederung ist katastrophal (wenn vermutlich auch so gewollt). Die Sprache soll wohl altertümlich, fast biblisch sein. Beide Kritikpunkte im Verbund verhindern, dass Spaß bzw. Spannung beim Lesen entsteht.

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zuletzt aktualisiert: 27.09.2016 09:58 | Users Online
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