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Jewel Master – Cradle of Rome (Wii)

Rezension von Tanja Thome

 

Rezension:

Diverse Varianten des Jewel-Spiels begeistern seit Jahren PC-, Konsolen- und Handybesitzer. Auch Cradle of Rome, also „Die Wiege Roms“, begeistert seit 2008 diverse Spielplattformen, und eine davon ist die Wii-Variante, die im Dezember 2008 erschienen ist.

 

Handlung:

Vom Spielprinzip her ist „Jewel Master“ denkbar einfach. Auf einem Spielfeld mit zahlreichen Kästchen finden verschiedene Symbole, beispielsweise Schilder, Gold, Steine oder Äxte, ihren Platz. Es gilt nun, durch das Vertauschen zweier Symbole eine Reihe von drei bis fünf gleichen Symbolen zu bilden. Die Reihe löst sich danach auf, die verbliebenen Symbole rutschen entsprechend nach unten und von oben kommen neue nach.

Bei „Cradle of Rome“ kann man ein Level auf unterschiedliche Weise beenden. Einmal gibt es blau hinterlegte Kacheln, und erst wenn unter Einbeziehung dieser Kacheln Reihen gebildet wurden, verschwindet das Blau. Erst wenn alle blau hinterlegten Kacheln ihre Färbung verloren haben, ist das Level abgeschlossen – und zwar genau dann. Bei der darauf konzentrierten Spielweise sammelt man nicht viele Ressourcen, doch man kann einen saftigen Zeitbonus kassieren.

Die andere Möglichkeit besteht darin, möglichst viele Ressourcen zu sammeln, um möglichst schnell Gebäude bauen zu können. Hier nutzt man die durch eine Sanduhr angezeigte, zur Verfügung stehende Zeit also maximal zu Gunsten der Ressourcen aus, bekommt jedoch keinen oder einen entsprechend geringeren Zeitbonus.

Was hat es nun mit den Gebäuden auf sich? In „Cradle of Rome“ benötigt man Ressourcen, für die man nach Abschluss eines jeden Levels ein Gebäude bauen kann – vorausgesetzt, man hat genügend der benötigten Ressourcen eingesammelt. Ist dies der Fall, so kann man eins von vier zur Auswahl stehenden Gebäuden bauen und so der Erbauung Roms immer ein Stück weit näher kommen. Hat man nicht genug Ressourcen, bleibt einem nur, das nächste Level zu spielen in der Hoffnung, nach diesem dann genügend Rohstoffe für ein Gebäude zusammen zu haben.

Sind die zur Auswahl stehenden Gebäude allesamt erbaut worden, steigt man im Rang um eine Stufe auf und bekommt eine neue Auswahl von Gebäuden. Das Prinzip ist hierbei gleichbleibend, lediglich die Art der Gebäude verändert sich. Zunächst baut man rudimentäre Produktionsstätten für zum Beispiel Holz, im folgenden Level ehrt man die Götter durch den Bau von Tempeln und so weiter. Nach und nach erreicht man so immer höhere Rangstufen, bis man zuletzt den Rang des Kaisers erreicht hat.

Doch selbst dann endet das Spiel noch nicht zwingend, denn insgesamt 99 Level gilt es zu spielen, und was anfangs noch recht simpel ist, steigt in der Schwierigkeitsstufe ab einem bestimmten Punkt relativ rasant an. Wer schafft es dennoch bis in den Olymp?

 

Technik:

Dadurch, dass das Spielprinzip sehr simpel ist, ist auch die Bedienung des Spiels entsprechend einfach. Untermalt wird das Ganze von ausgesprochen angenehmer, atmosphärischer Musik.

Nerv raubend ist die Grafik. Das gesamte Spielfeld mitsamt der Symbole ist ziemlich klein, und die Schrifteinblendungen sind auf Grund ihrer Größe und zusätzlich wegen der gelben Schriftfarbe kaum lesbar. Das macht „Cradle of Rome“ unnötig anstrengend für die Augen und erfordert einen recht geringen Abstand auch zu größeren Bildschirmen.

Wirklich ärgerlich ist, dass das Spiel nicht zu Hundert Prozent stabil läuft. Während des Testens auf zwei verschiedenen Konsolen kam es mehrfach vor, dass das Spiel kurzzeitig hängen blieb und im Anschluss mehrere Level verloren waren. Nur ein wenig nervig, wenn es zwei oder drei Level sind, wenn es zwanzig sind, sieht das schon anders aus …

 

Spielspaß:

„Jewel Master“ ist generell ein Spiel mit hohem Suchtfaktor. Ähnlich wie bei Tetris und anderen erfolgreichen Puzzlespielen will man stets „nur noch eben ein Level“ … spielen, und ehe man sich versieht, ist es draußen bereits dunkel geworden und man hat viele Stunden vor dem Bildschirm verbracht.

Durch steigenden Schwierigkeitsgrad sowie nach und nach auftauchende hilfreiche Symbole, mit denen man scheinbar undurchdringliche Kacheln sprengen kann und derlei mehr, bleibt das Spiel durchweg spannend, obwohl im Grunde Level für Level das gleiche passiert und zu tun ist.

 

Fazit:

Die „Jewel Master“-Reihe begeistert Fans des Puzzlespiels und Neueinsteiger gleichermaßen, ist leicht zu erlernen und bleibt durch ansteigenden Schwierigkeitsgrad durchweg spannend. Grafik und Stabilität des Spiels lassen leider zu wünschen übrig, dennoch bleibt auch „Cradle of Rome“ eine Empfehlung.

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Eure Meinung:


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Wii-Spiel:

Jewel Master – Cradle of Rome

Reihe: Jewel Master

ak tronic, Dezember 2008

Genre: Puzzlespiel

 

ASIN: B00264U1PW

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 09.07.2009, zuletzt aktualisiert: 22.02.2015 11:10