Durch ein nicht ganz freiwilliges Bündnis mit einer Unterweltgröße hat die Diebin Romeria Zugang zu Veranstaltungen der besseren Gesellschaft. Hier stiehlt sie, was ihr Boss haben will. … bis eine Fremde sie kontaktiert. Sie lässt ihr kaum eine andere Wahl, als ihr zu helfen. Romeria landet in einer magischen Welt, im Körper einer Prinzessin, die gerade erst das Königspaar eines verfeindeten Reichs ermordet hat.
K. A. Tucker schickt ihre Leser in dieser Fantasy-Dilogie (?) zusammen mit der Protagonistin in eine Welt, in der Elben herrschen. Der in unserer Welt angesiedelte Auftakt der Handlung spielt nach der Weltenreise keine Rolle mehr. Der gesamte Rest dieses Bandes handelt in der fremden Welt. Die Urban-Fantasy-Komponente ist für die eigentliche Handlung bisher unbedeutend. Ob es in Band 2 zu einer Rückkehr der Protagonistin kommt, ist zum Ende dieses Bandes nicht abzusehen.
In der (überwiegenden) Handlungswelt bilden verfeindete Elben-Reiche den Handlungs-Hintergrund. Auch wenn dieser Begriff kein einziges Mal erwähnt wird, ist die Vampir-Thematik handlungsbestimmend. Die mysteriöse Auftraggeberin in unserer Welt stellt sich als Vampirin heraus, woran allerdings schon der Prolog keinen Zweifel lässt. In der Zielwelt läuft schnell erkennbar alles auf einen Romantasy-Plot hinaus, wobei der männliche Partner der Prinz ist, dessen Eltern von der ursprünglichen Besitzerin des Wirtskörpers der Protagonistin ermordet wurden. Dass Romeria ihrer Hinrichtung entgeht, ist natürlich klar, da sie ja für den Fortgang des Geschehens benötigt wird. Das entwickelt sich recht komplex, wobei die Götterwelt dieser Welt (und auch der Vampirin auf der Erde) eine bedeutende Rolle spielt. Die Aufklärung aller Zusammenhänge in Band 2 verspricht, interessant zu werden.
Die Autorin lässt ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin auftreten.
Fazit:
In dieser Weltenreise-Fantasy-Story dient unsere Welt lediglich als Hintergrund der Protagonistin, die anderswo ihre Abenteuer besteht.