A River of Golden Bones (Autorin: A. K. Mulford; The Golden Court 1)
 
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A River of Golden Bones von A. K. Mulford

Reihe: The Golden Court Band 1

 

Rezension von Christel Scheja

 

Den deutschen Lesern ist A. K Mulford bereits durch ihre fünfbändige Saga um The Five Crowns of Okrith bekannt geworden. Nun macht der Verlag gleich weiter und veröffentlicht eine neue Saga aus der Feder der Autorin. A River of Golden Bones ist der Auftakt von The Golden Court.

 

Die finstere Zauberin Sawyn ermordete einst die Herrscher von Olmdere und brachte ihr Reich an sich, dass sie fortan mit eiserner Hand und viel Grausamkeit regiert. Doch die beiden gerade erst neu geborenen Prinzessinnen überlebten und wuchsen im Verborgenen zu jungen Frauen heran.

 

Nun scheint die Zeit gekommen, um an die Öffentlichkeit zu treten. Während Briar den Prinzen eines anderen mächtigen Reiches heiraten sollte, bleibt Calla weiter im Verborgenen. Doch ihre große Stunde kommt, als Sawyn auftaucht und ihre Schwester verflucht. Sie macht sich auf diese zu retten, entschlossen, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen.

 

Was macht eine Autorin, die bereits mit einem Konzept Erfolg hatte? Sie wiederholt es und verändert nur einige Kleinigkeiten. So spielen jetzt keine Fae und Hexen mehr eine Rolle sondern eher die Gestalt wandelnde Wölfe, die eigentlich geschworen haben, die Menschen zu beschützen.

Und auch hier haben wir mit Calla wieder die Erbin die im Verborgenen aufgewachsen ist und von dem kaum einer weiß, wen sie eigentlich darstellt. Das sorgt dafür, dass sie etwas freier aufwachsen kann als ihre Schwester, die schon bald zum Spielball in politischen Intrigen wird.

Und nicht zuletzt gibt es den Prinzen, der ebenfalls unter seinem machtgierigen Vater leidet und deshalb rebelliert, statt dessen seiner Seelengefährtin in ein höchst gefährliches Abenteuer folgt, denn auch Sawyn, die böse Gegenspielerin hütet ein paar makabere Geheimnisse.

 

Gerade wenn man die erste Serie der Autorin kennt, sind viele Parallelen unübersehbar, auch wenn sie ein paar Veränderungen vornimmt. Aber selbst die neuen Aspekte wirken nur so wie aus dem Baukastensystem zusammen gesetzte Elemente.

Alles in allem ist die Geschichte routiniert geschrieben, kommt aber nicht über ein Mittelmaß hinaus. Denn die Autorin spult letztendlich eine Handlung ab, die man in großen Teilen vorhersehen kann, gerade wenn man ihre erste Saga kennt.

Immerhin ist der erste Band in sich geschlossen, auch wenn natürlich schon die zweite Heldin mitsamt Love-Interest in den Startlöchern stehen.

Fazit

Alles in allen ist »A River of Golden Bones«, der Auftakt von »The Golden Court« für die Zielgruppe maßgeschneiderte Massenware, die alle Erwartungen erfüllt und zumindest beim Lesen unterhält, aber leider nicht wirklich lange im Gedächtnis bleibt, da die Autorin quasi nur ihr Erfolgsrezept wiederholt.

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Buch:

A River of Golden Bones

Reihe: The Golden Court Band 1

Original: A River of Golden Bones, 2023

Autorin: A. K. Mulford

Übersetzung von Birgit Niehaus

Taschenbuch, 512 Seiten

Carlsen, 30. Oktober 2025

 

ISBN-10: 3551586179

ISBN-13: 978-3551586179

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0F4CTVTY6

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 29.10.2025, zuletzt aktualisiert: 25.11.2025 19:53, 25377