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Arcta, Bezwinger der Berge von Adam Blade

Reihe: Beast Quest Bd.3

Rezension von Julia Krause

 

Zwei Biester hat Tom schon bezwungen und das Königreich Avantia friedlicher gemacht. Insgesamt sechs der Kreaturen gibt es. Ihre ursprüngliche Aufgabe ist es, die Menschen des Reiches zu unterstützen, doch der gemeine Zauberer Malvel hat die Biester gebannt und sie unter seine Kontrolle gebracht. Nun greifen sie Menschen an, zerstören das Land und sind nicht mehr Herr ihrer Sinne. Vom König selbst hat Tom den wichtigen Auftrag erhalten, die Biester zu befreien und das Königreich zu retten.

Nun befindet er sich auf dem Weg zu Arcta, dem Biest aus den Bergen, das immer wieder einen Erdrutsch und Lawinen auslöst und viele Menschen damit von der Außenwelt abschneidet. Sie haben nichts mehr zu essen und können nicht fliehen.

Auch Tom und seine Freundin und treue Begleiterin Elenna bekommen die Kräfte des Riesen bald zu spüren. Noch während sie auf der Suche nach ihm sind, löst er mehrere Lawinen aus, die den Freunden fast das Leben kosten. Nur mit Mühe können sie sich aus dieser unangenehmen Situation befreien und gelangen tatsächlich in eines der halb verschütteten Dörfer. Hier brodelt die Stimmung. Viele Menschen haben nichts mehr zu essen und die Männer wissen nicht mehr, wie sie ihre Familie ernähren sollen. Also stehlen sie das Essen voneinander, ohne auf die Folgen zu achten. Dieser Unfrieden ist im Grunde der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Tom und Elenna wissen, dass sie Arcta befreien müssen, sonst werden diese Menschen nicht überleben.

Dieses Biest gehört bisher jedoch zu den stärksten und schwierigsten, da die Freunde kaum nah genug an es herankommen. Schließlich kommt es wie es kommen muss, Elenna wird in einer Höhle verschüttet und Tom findet sich allein Auge in Auge mit Arctas wieder.

 

In diesem Band ist die Gefahr deutlich spürbar. Zwar waren auch die beiden anderen Biester, gegen die Tom bisher gekämpft hat, gefährlich und eine Bedrohung für die Menschen, doch Tom und Elenna waren niemals so sehr in Gefahr wie hier. Ferno konnten sie ausweichen, im Wasser können sie schwimmen, doch Arcta sehen sie nicht einmal und kommen nicht zu ihm durch, weil die Erde um sie herum in Bewegung ist. Sie benötigen all ihre Kraft und selbst die ist nicht immer hilfreich.

Malva hat alle Biester gebannt, Arcta hat beispielsweise eine Augenbinde um, die sein einziges Auge bedeckt und ihm damit die Sicht verwehrt, so erkennt er auch nicht wer sein Freund und wer sein Feind ist.

Die Bücher sind alle gleich aufgebaut. Am Anfang wird die gefährliche Situation der Menschen in der unmittelbaren Umgebung eines Biestes durch die Augen eines Kindes dargestellt. Dann schreiten Tom und Elenna zur Tat, während sie die Bewohner eines Dorfes beruhigen oder ihnen helfen. Ganz am Ende befreit Tom das Biest und erhält ein Geschenk von ihm, das er in sein Schild einlässt und damit eine Fähigkeit gewinnt. Durch die Schuppe Fernos kann er beispielsweise mit seinem Schild heißem Feuer widerstehen.

Im Buch selbst, gibt es viele Zeichnungen zu bewundern, die die Helden in diversen Situationen darstellen. Die Geschichte ist recht kurz und die Schrift sehr groß, sodass man das Buch in ungefähr 30 Minuten durchgelesen hat. Ein noch ungeübter Leser, wird auch nicht länger als eine Stunde dafür benötigen.

 

Damit liegt auch mit diesem Band ein weiterer interessanter Teil der „Beast Quest“ Reihe vor, der sehr zu empfehlen ist.

 

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Arcta, Bezwinger der Berge

Reihe: Beast Quest Bd.3

Autor: Adam Blade

Format: gebunden

Seitenanzahl: 121 Seiten

Verlag: Loewe

Erscheinungsdatum: Januar 2008

ISBN-10: 378556158X

ISBN-13: 9783785561584

Übersetzung aus dem Englischen von Petra Wiese

Titelbildgestaltung von David Wyatt

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 01.04.2008, zuletzt aktualisiert: 13.08.2019 20:21