Atomfall ist ein Survival-Action-Spiel, das von Ereignissen aus dem echten Leben inspiriert ist und fünf Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Windscale in Nordengland spielt.
Erkunde eine fiktive Quarantänezone, plündere, bastle, handle, kämpfe und rede dir deinen Weg durch eine britische Landschaft, die voll von skurrilen Charakteren, Mystik, Kulten und abtrünnigen Regierungsbehörden ist.
Story
Atomfall
Im Oktober 1957 ereignete sich in Windscale ein Unfall, bei dem radioaktives Material freigesetzt wurde. Daraufhin baute die Regierung rund um Windscale eine Mauer und kappte jegliche Kommunikation. Fünf Jahre später wacht unser Charakter in einer verlassenen und ziemlich heruntergekommenen Bunkeranlage auf und hat sein Gedächtnis verloren. Wie es weiter geht, müsst ihr wohl selbst erspielen.
Gameplay
Atomfall
In »Atomfall« könnt ihr im Notfall auch mit blanken Fäusten kämpfen. Um gegen die späteren Widersacher eine Chance zu haben, nutzt ihr aber eine ganze Reihe von Nahkampf- und Schusswaffen. Das kann ein einfacher Polizeiknüppel sein, ein Cricket-Schläger oder eben auch ein Revolver, ein Repetiergewehr oder eine doppelläufige Schrotflinte.
Gerade im Kampf mit Feind·innen, die selbst über Schusswaffen verfügen oder mit Molotowcocktails nach euch werfen, kommt ihr um den Einsatz der Ballermänner oder explosiver Geschosse wie einer Klebegranate hingegen nicht herum. Treffen solltet ihr dann nach Möglichkeit natürlich schon. Denn Munition müsst ihr in der Umgebung einsammeln und dürft jeweils auch nur ein bestimmtes Maximum aufnehmen. Gleiches gilt indes für Materialien zur Herstellung von Heilbandagen oder Nagelbomben.
Atomfall
Da zusätzlich auch euer davon unabhängiges reguläres Inventar stark begrenzt ist, könnt ihr nicht alle verfügbaren Waffen auf einmal mitführen, müsst euch also entscheiden und notfalls eine andere dafür zurücklassen. Die feste Inventar Kapazität setzt euch auch sonst relativ enge Grenzen, etwa bei der Mitnahme von Wurfwaffen, Heilmitteln und anderen Verbrauchsgütern wie Tee. Der lässt eure Herzfrequenz zeitweise erheblich langsamer ansteigen. Es gibt auch eine Brandsalbe, die euch temporär eine deutlich höhere Resistenz gegenüber Feuer verschafft. Ihr müsst euch also entscheiden, was ihr mitnehmt, wie viel Platz ihr euch zum Aufsammeln weiterer Objekte lasst und so weiter. Das bedeutet aber nicht, dass ihr die anderen Sachen wegwerfen müsst. In der Welt von »Atomfall« existiert nämlich ein globales Rohrpostsystem, in dem ihr Objekte aus dem regulären Inventar, also Wurfwaffen und sämtliche Verbrauchsobjekte, einlagern und bei jedem Zugang bei Bedarf wieder entnehmen könnt.
Atomfall
Die Geschichte erleben wir außerdem nicht durch klassische Questschritte, sondern durch Hinweise. Sprechen wir mit NPCs oder finden ein Stück Papier, notiert unser Charakter die wichtigsten Infos in seinem Tagebuch. Unsere Karte ist dabei bewusst minimalistisch gehalten. Es gibt kaum feste Questmarke – nur interessante Orte werden markiert. Zudem können wir eigene Marker setzen, um uns zu orientieren.
Atomfall
So läuft es meist darauf hinaus, dass wir selbst kombinieren müssen: Wer hat die entscheidenden Informationen? Wo finde ich den richtigen Ort? Welche Gegenstände brauche ich? Wir spielen also oft Detektiv und müssen uns aktiv mit der Welt auseinandersetzen. Zum Glück stehen uns dafür ein paar nützliche Gadgets zur Verfügung. Mit der Taschenlampe bringen wir Licht ins Dunkel, und mit einem Metalldetektor können wir zusätzliche Ressourcen aufspüren. Zwar kann es manchmal dauern, bis man den richtigen Ort auf der Karte findet, doch verloren geht man nie wirklich. Und gerade weil wir vieles selbst erkunden müssen, stolpern wir immer wieder über versteckte Höhlen oder andere Geheimnisse.
Fazit
Atomfall
»Atomfall« steht für: Eine optisch wunderschöne Welt, die voller Geheimnisse und Aufgaben steckt. Eine Geschichte, die mich aktiv zum Erkunden und Spielen einlädt – unterstützt von NPCs, die oft einen eigenen Charme haben und selten langweilen.