Als Sohn des örtlichen Wirts verbringt der 14-jährige Palineas eine angenehme Jugend. Das ändert sich, nachdem mitten auf der Straße ein steinernes Tor auftaucht, das er durchschreitet. Nach seiner Rückkehr aus einer anderen Welt wird er von vielen argwöhnisch betrachtet. Ist er etwa einer dieser verachteten Zauberer? Da zu befürchten ist, dass sich deshalb die Elfen für ihn interessieren könnten, beschießen seine Eltern, ihn von Falvoril, bei dem Pali schon zuvor viel Zeit verbrachte, in Sicherheit bringen zu lassen – nachdem sie ihm verkündeten, dass sie gar nicht seine leiblichen Eltern sind.
Die Fantasy-Reihe, in die Mario Hackel seine Leser mit diesem Buch führt, gehört eindeutig in den Bereich der High Fantasy. Die Geschichte selbst und die darin beschriebene Welt kann man ohne Übertreibung als episch bezeichnen. Die Abenteuer des jungen Protagonisten nehmen schnell überraschend weitreichende Maße an, wobei die Vielzahl an handelnden Charakteren sowie Schauplätzen die Aufmerksamkeit des Lesers herausfordern. Selbst am Ende dieses schon 550 Seiten umfassenden Auftaktbandes erscheint vieles noch rätselhaft. Wohin sich die Gesamtstory entwickeln könnte, ist nicht annähernd absehbar. Man braucht als Leser also schon etwas Durchhaltevermögen.
Auffällig ist die hohe Anzahl an Todesfällen, bei denen es häufig offen bleibt, welche Bedeutung sie für die Handlung gewinnen könnten. Am Ende bleibt die Frage, ob Band 2 mehr Antworten bieten wird.
Der Autor wechselt erzählerisch zwischen einer größeren Anzahl an Charakteren sowie Schauplätzen hin und her. Ergänzt wird der Text durch gelungene Kapitel-Vignetten sowie weitere Illustrationen. Als deren Urheber wird lediglich »M.H.K.I.« genannt. Könnte das eventuell bedeuten, dass sie von Mario Hackel per KI erzeugt wurden?