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Big City Mystery (PC)

Rezension von Dorit Wiebke

 

Rezension:

Als Schauplatz für das Wimmelbildspiel „Big City Mystery“ wurde die Stadt Berlin gewählt, die als Zentrum von Politik, Medien, Kultur und Wissenschaft gilt. Berlin, mit seinen vielen geschichtsträchtigen Orten, bietet eine hervorragende Kulisse für spannende Geschichten. So stößt der Spieler gleich zu Beginn des Spiels auf Dr. Daniel Ritter von der Technischen Universität, in dessen Institut eine Maschine steht, die eine enorme Bedeutung für die Lösung des globalen Energieproblems besitzt. Der bei Bauarbeiten entdeckte Apparat ist allerdings unvollständig und so besteht das Ziel der Mission darin, alle Teile aufzufinden, die Maschine zusammenzusetzen und die Apparatur zum Laufen zu bringen.

 

Michelle Deanfield, eine Journalistin der „New York News“ ist in die Hauptstadt Deutschlands gekommen, um über einen Wirtschaftskongress zu berichten. Am Flughafen wird sie von Dr. Ritter in Empfang genommen, der ihr von dem bedeutenden Fund in einer Baugrube berichtet und der Journalistin vorschlägt, ihm bei der Suche nach den verschwundenen Teilen behilflich zu sein. Michelle ist begeistert. Doch ehe sie überhaupt ein interessiertes Auge auf Berlins Sehenswürdigkeiten werfen kann, wird sie entführt und findet sich in einer Wohnung wieder, die vermutlich einem Sektenmitglied gehört. Nur mit Mühe kann sie entkommen und schlittert gleich darauf in das nächste Abenteuer. Unterstützung erhält die engagierte Journalistin von Ritters Mitarbeiter Daniel, der nicht nur immer zur Stelle ist, wenn sie ihn braucht, sondern darüber hinaus noch verdammt attraktiv aussieht. Doch bevor sie dieser Tatsache die entsprechende Beachtung schenken kann, ist sie vollauf damit beschäftigt, geheimnisvollen Sektenmitgliedern und immer wieder auftauchenden Ex-Stasiagenten zu entkommen, die mit allen Mitteln die Ingangsetzung der Maschine verhindern wollen.

 

Gegenstände suchen oder kombinieren und eine Vielzahl von Minispiele absolvieren, so präsentiert sich „Big City Mystery“ dem Spieler, der bereits von Beginn an wählen kann, ob er in einer vorgegebenen Zeit seine Mission erfüllen möchte oder ob er völlig relaxt, ohne Zeitvorgaben, die Sehenswürdigkeiten von Berlin genießen wird. Denn angefangen beim Brandenburger Tor, über den Tiergarten bis hin zum Gendarmenmarkt, gerät er früher oder später an die schönsten Orte Berlins und kann oder auch sollte diese genau betrachten. Denn die zu suchenden Gegenstände befinden sich oft gut versteckt hinter Mauern, in Fahrzeugen oder auf Caféhaustischen. Dabei präsentiert sich das Suchen der Gegenstände sehr abwechslungsreich. Während bei ähnlichen Spielen stets eine Liste der Suchobjekte angezeigt wird, die im Bild zu finden sind oder Schattenbilder die Grundlage der Suche darstellen, sind es hier auch mal Töne, die der Spieler mit den Objekten im Bild vergleichen muss, um das Passende zu entdecken. Überhaupt wird in diesem Spiel der akustischen Wahrnehmung mehr Bedeutung beigemessen als bei vergleichbaren Spielen. So sind nicht nur Gegenstände anhand von Tonsequenzen zu finden, sondern auch Tonfolgen originalgetreu nachzuspielen. Eine kurzweilige Angelegenheit, die der ganzen Familie Spaß bereitet.

 

Die Bedienung des Spiels erfolgt mit der Maus. Eine umfangreiche und gut erklärte Spielanleitung kann jederzeit eingesehen werden. Gleichzeitig gibt es während der Absolvierung der Anfangsbilder eine kurze Einleitung zur Bedienung. Sollte der Spieler aber einmal gar nicht weiter wissen, sind auch in diesem Spiel die allseits beliebten Tipps vorhanden, die in Form von Bären eingesammelt werden und verschiedenartige Hilfemöglichkeiten versprechen. Neben einer Suchhilfe für einzelne Gegenstände, gibt es ebenfalls eine Speed-Suchhilfe, in welcher mehrere versteckte Objekte zugleich angezeigt werden. Aber auch Bonuspunkte, Stopp-Bonus und ein Zeitbonus sind gut geeignet, im Spiel voranzukommen. Grafisch bietet das Spiel einen gute Optik, die mit einer Vielfalt an Farben daherkommt und eine passende, angenehm ruhig gehaltene, musikalische Untermalung erfährt. Einzig die sogenannten Filmsequenzen sind zu bemängeln, die dazu dienen, die Hintergründe der Story zu beleuchten. Diese sind nur aus stehenden Bildern zusammengesetzt, die entweder den Hintergrund bilden oder permanent über diesen hinweg bewegt werden und einen eigenartigen, unfertigen Eindruck hinterlassen.

 

Fazit:

„Big City Mystery“ ist ein sehr farbenfrohes und angenehm zu spielendes Wimmelbildspiel, das mit abwechslungsreichen Suchvarianten überrascht und nicht nur visuell, sondern auch akustisch, einige Stunden kurzweiligen Spielspaß verspricht.

 

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PC-Spiel:

Big City Mystery

von ak tronic

Plattform: Windows XP / Vista / 2000

Erscheinungsdatum: Oktober 2009

ASIN: B002Q75F4Q

Erhältlich bei: Amazon

 

Systemvoraussetzungen:

Athlon- / Pentium III®- oder vergleichbarer Prozessor mit 1 GHz

Windows 2000/XP/Vista

256 MB RAM

32 MB Grafikkarte

Soundkarte

CD/DVD-Laufwerk

 


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Erstellt: 08.12.2009, zuletzt aktualisiert: 10.05.2019 10:50