Blade Runner Origins schließt mit dem dritten Band die Vorgeschichte zu den Filmen ab und erzählt damit, wie alles ins Rollen kam, denn schon damals hatte die Tyrell Corporation ihre Finger mit im dreckigen Spiel.
Nun ist es an der Zeit, die Fehler mit Stumpf und Stiel auszurotten, deshalb hat Ilora Stahl zu einer brutalen Säuberungsaktion im Sektor 6B in Los Angeles aufgerufen, um dort den Prototyp der Nexus 5 Replikanten auszulöschen, der die Vorgängermodelle dazu brachte, zu rebellieren.
Mittendrin steckt immer noch Detective Cal Moreaux, der inzwischen die Wahrheit kennt und genau weiß, was hinter den Kulissen gespielt wird. Er will zusammen mit einer Wissenschaftlerin und friedlicheren Replikanten zwar auch die Prototypen ausschalten, aber dennoch die Unschuldigen in dem Stadtteil retten, in dem er aufgewachsen ist.
Wie man sich denken kann, steht der Mann damit zwischen den Stühlen, denn er hat durch seine Kontakte feststellen können, das viele Replikanten bereits die Schwelle zur Menschlichkeit überschritten haben und eben nicht nur künstliche Dinge sind. Zudem hat er auch noch andere Gründe, die zu beschützen, die ihm wichtig sind.
Gemeinsam sucht er mit einer Lösung, nun aber auch die Managerin der Tyrell Company zufrieden zu stellen, die mit der Aktion natürlich auch hofft ihre eigenen schmutzigen Machenschaften zu vertuschen.
Und so beginnt ein Spiel auf des Messers Schneide, denn der Detective mus genau abwägen, was er tut und wie gut er die seinen schützen kann, allerdings kann er dadurch eine Entwicklung auch nicht wirklich aufhalten, wie sich am Ende zeigen wird und muss gute Miene zum bösen Spiel machen.
Die Geschichte schafft es jedenfalls, den Kreis zu schließen und die Vorgeschichte des ersten Filmes angemessen und glaubwürdig in die Wege zu leiten, dabei aber auch eine solide und angenehm spannende Geschichte zu erzählen, die auch vom Artwork her die Atmosphäre des Films wiederspiegelt.