Blood over Bright Haven (Autorin: M. L. Wang)
 
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Blood over Bright Haven von M. L. Wang

Rezension von Frank W. Werneburg

Verlagsinfo

Seit zwanzig Jahren widmet Sciona jeden wachen Moment dem Studium der Magie, angetrieben von dem wahnsinnigen Wunsch, das Unmögliche zu erreichen: die erste Frau zu sein, die jemals zum Hohen Magisterium der Universität für Magie und Industrie zugelassen wird.

Als Sciona endlich ihr Ziel erreicht und eine Hochmagierin wird, stellt sie fest, dass die Herausforderungen gerade erst begonnen haben. Ihre neuen Kollegen sind entschlossen, ihr das Gefühl zu geben, nicht willkommen zu sein – und stellen ihr statt einer qualifizierten Laborassistentin einen Hausmeister zur Seite.

Weder Sciona noch ihre Kollegen wissen, dass ihr schweigsamer Assistent nicht immer Hausmeister war. Vor zehn Jahren war er ein nomadischer Jäger, der seine Familie auf der gefährlichen Reise von den wilden Ebenen in die Stadt verlor. Aber jetzt sieht er die Gelegenheit, die Kräfte zu verstehen, die seinen Stamm dezimiert und ihn aus seiner Heimat vertrieben haben, um die Privilegierten an der Macht zu halten.

Zunächst herrscht zwischen Magier und Außenseiter ein zerstrittenes Verhältnis. Doch gemeinsam decken sie ein uraltes Geheimnis auf, das den Lauf der Magie für immer verändern könnte – wenn sie nicht vorher getötet werden.

Rezension

Schon seit sie ihre magische Ausbildung begann, träumt Sciona Freynan davon, zur Hochmagierin zu werden. Noch nie hatte es eine Frau geschafft, in den elitären Kreis der Hochmagier aufzusteigen. Als es ihr wirklich gelingt, muss sie jedoch erkennen, dass sie damit von ihren männlichen Kollegen noch lange nicht anerkannt wird. Doch spielt das schon bald keine große Rolle mehr.

 

M. L. Wangs Fantasy-Roman hat es definitiv geschafft, mich zu überraschen. Das kann ich schon vorwegnehmen.

Nach einem Prolog, der sich anscheinend um eine vollkommen andere Story dreht, kommt der Leser in dem Handlungsstrang an, der nach dem Klappentext zu erwarten ist. Hier steht der ›Einbruch‹ der Protagonistin in die Männerdomäne der Hochmagier im Fokus. Allerdings erweist sich dieses Handlungselement überraschend schnell als weitgehend abgearbeitet. Für den weiteren Verlauf der Geschichte spielt das alles nur noch eine höchstens untergeordnete Rolle. Die Protagonistin wird nämlich damit konfrontiert, dass zumindest einige ihrer Kollegen anscheinend bewusst über Leichen zu gehen bereit sind.

Das Ende des Buches hat mich dann regelrecht geschockt. Ein solches Ende hatte ich nicht erwartet. Leider kann ich hier nicht detaillierter darauf eingehen, was genau mich dermaßen überrascht hat, ohne das Ende vorwegzunehmen. Jedenfalls hätte ich ein derartiges Ende in einem solchen Fantasy-Werk definitiv nicht erwartet. Ich kann mich wirklich nicht entscheiden, ob mir dieser Twist gefällt, ob ich eine Story, die so endet, gut finden soll.

 

Die Autorin (wobei das Geschlecht genau genommen nur aufgrund der Thematik geraten ist, da ich nirgends genauere Informationen über M. L. Wang finden konnte) wechselt den Erzählfokus zwischen der Protagonistin und ihrem Assistenten, der schnell zum Co-Protagonisten aufsteigt.

Fazit

Das überraschende Ende verleiht dieser Geschichte einen völlig unerwarteten Charakter, der für das Genre ziemlich untypisch ist.

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Buch:

Blood over Bright Haven

Original: Blood over Bright Haven, 2023

Autorin: M. L. Wang

Übersetzung: Ulrike Brauns

gebundene Ausgabe, 480 Seiten

Adrian & Wimmelbuchverlag, 25. Februar 2025

Cover: Aarushi Menon

 

ISBN-10: 398585243X

ISBN-13: 978-3985852437

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0F29XRJRQ

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 03.05.2025, zuletzt aktualisiert: 02.01.2026 13:20, 24546