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Blutopfer von J. R. Ward

Reihe: Black Dagger Bd.2

Rezension von Bine Endruteit

 

Rezension:

Die Black Dagger sind eine Gruppe von Vampiren, die ihr Volk schützen. Es gibt nur noch wenige Vampire und diese werden von den so genannten Lessern, seelenlosen Menschen, verfolgt und umgebracht. Man kriegt sehr schnell mit, dass nicht die Vampire, sondern die Lesser die Bösen in diesem Ränkespiel sind, schließlich werden hier keine Menschen ihres Blutes und Lebens beraubt, nein, die Blutsauger benötigen das Blut eines anderen Vampirs, um zu überleben, und das wird freiwillig gegeben.

 

Beth ist eine junge Frau, die es in die Reihen der Black Dagger verschlagen hat. Sie hat erfahren, dass ihr Vater ein mächtiger Vampir war und sie selbst sich auch in einen verwandeln wird, wenn sie stark genug ist, die Transition zu überstehen. Sie hat sich in den Anführer der Kämpfer, in Wrath verliebt. Dieser muss erst lernen, mit seiner Leidenschaft für diese Frau umzugehen, da er solche Gefühle seit Jahren nicht kannte. Auch sein kriegerisches Naturel muss unter Kontrolle bekommen.

 

Zu allem Unglück sind Beth und den Vampiren nicht nur die Lesser, sondern auch ganz irdische Feinde auf den Fersen. Bei einer Auseinandersetzung mit Butch, der ein guter Freund von Beth ist, sind er und Wrath aneinander geraten. Somit sind ihnen auch die Behörden auf der Spur und besonders Beth ist in echter Bedrängnis. Die Verhältnisse zwischen den Protagonisten ändern sich jedoch schlagartig, als Beth’ Transition beginnt. Buth findet sie am Ende ihrer Kräfte und kann nichts anderes tun, als sie wieder zu den Vampiren zu bringen, die er zwar für höchst gefährlich, aber ausschließlich für Gangster und nicht für mystische Wesen hält. Nach und nach beginnt er jedoch zu begreifen, mit wem er es wirklich zu tun hat, und beginnt sogar eine leidenschaftliche Liaison mit einer Vampirin.

 

 

Im englischen Original sind „Nachtjagd“ und „Blutopfer“ als ein Band erschienen, für die deutschen Leser ist es also nicht nur teuerer, wenn sie die Geschichte der Black Dagger verfolgen wollen, sie werden auch mitten aus der Handlung gerissen und müssen mehrere Monate auf die Fortsetzung warten. Diese ist nun erschienen und hält einige Überraschungen bereit. Wer in den vollen Genuss dieser Serie kommen will, sollte jedoch die zusammengehörenden Bände direkt hintereinander lesen.

 

Der Klappentext bewirbt dieses Buch mit den Worten „düster“ und „erotisch“ und trifft es damit sehr genau. „Black Dagger – Blutopfer“ ist eine knallharte Vampirgeschichte, die jede Menge Action, aber auch Erotik bietet. Dabei ist sehr positiv zu bemerken, dass die Autorin J. R. Ward nie ins ordinäre abrutscht und die Liebesszenen in wohl dosierter Menge einstreut. Das ist man leider von Vampir-Romanen nicht unbedingt gewohnt.

 

Sie Story selbst ist durch ihre ganz eigene Vampir-Welt überzeugend. Ward hat neue Regeln und Verhaltensweisen sowie einzigartige Feinde geschaffen, die den Leser in seinen Bann ziehen. Die erste Episode ist mit „Blutopfer“ zwar abgeschlossen, aber es bleiben noch viele Fragen offen, vor allen Dingen, was die Lesser betrifft. Stellenweise hat man sogar das Gefühl, dass hiermit erst eine sehr intensive Charaktervorstellung abgeschlossen ist und die eigentliche Handlung noch folgt. Die erste Episode ist aus der Sicht von Wrath, aber nicht in der Ich-Form geschrieben. Die noch folgenden werden je einen der Vampir-Krieger zum Protagonisten haben.

 

 

Fazit:

„Blutopfer“ ist ein durchweg spannender Vampir-Roman mit starken Charakteren, einer spannenden Handlung, einer ganz neu erdachten Art von Vampiren und deren Feinden und einer verführerisch eingesetzten Prise Erotik. Allen Fans des Genres kann man auch diesen Band empfehlen.

 

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Blutopfer

Reihe: Black Dagger Bd.2

Autor: J. R. Ward

Heyne (August 2007)

Taschenbuch, 302 Seiten

ISBN-10: 3453523016

ISBN-13: 978-3453523012

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 22.08.2007, zuletzt aktualisiert: 05.10.2018 18:46