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Born to Run von Stephen Kenson

Reihe: Shadowrun

Rezension von Gregor Mascher

 

„Born to Run“ stammt aus der Feder des langjährigen Shadorun-Romanautors Stephen Kenson und erschien im Zusammenhang mit den Shadowrun Duels Actionfiguren.

 

Kellan Colt ist so etwas wie eine Provinzrunnerin, denn Kansas City ist nicht gerade Weltniveau was die Schattenarbeit betrifft. Als Kellan den Nachlass ihrer Mutter aus Seattle zugesandt bekommt, darunter einen mysteriösen Torque (ursprünglich keltischer Halsschmuck), beschließt sie, der Spur nachzugehen und ihr Glück in der Schattenwelt von Seattle zu versuchen. Ihre ersten ernstzunehmenden Kontakte sind der orkische Rausschmeisser und Gelegenheitsrunner G-Dogg und der Troll-Magier Lothan the Wise. Letzterer wird auch Kellans Lehrmeister, denn sie stellt, als sie von ein paar Troll-Gangern überfallen wird, fest, dass sie magisch begabt ist.

Über diese Kontakte kommt sie auch an ihren ersten Job. Ein Überfall auf einen Waffentransport soll ihrem Geldbeutel auf die Sprünge helfen und der erste Schritt zum Aufbau eines guten Rufs sein. Doch der Überfall läuft zu glatt und die Beute besteht nur aus billiger Elektronikware. Bei Nachforschungen stellt sich heraus, dass die Waffen aus anderen überfallenen Transporten zur Ausrüstung verfeindeter Strassengangs verwendet werden. Den Ancients, einer Elfengang, und den Spikes, einer Troll-Bikergang. Und schon stecken Kellan und ihre Partner mitten drin in einem Netz aus Intrigen, Verrat und Feuerwaffen.

 

Das 267 Seiten starke Taschenbuch, das von FanPro unter dem Phoenix-Label veröffentlicht wurde, ist von der äußeren Aufmachung her nichts besonderes. Die Kapitel sind schlicht durchnumeriert und das Layout entspricht den älteren Shadowrun-Romanen von Phoenix.

Etwas merkwürdig mutet allerdings das Coverbild an. Einerseits ist kein Zusammenhang zur Geschichte, die im Buch erzählt wird, erkennbar und andererseits erscheint die Kombination aus Tierkopf, Stacheldraht und zwei unbekannten Personen etwas surrealistisch an.

 

Kenson hat unter den Shadowrun-Fans aufgrund seiner älteren SR-Romane keinen besonders guten Ruf. Mit diesem Roman allerdings kann er ein bißchen was wiedergutmachen. Kellan und Konsorten sind nicht die üblichen Kenson-Machtmonster. Sie sind zwar gut in dem, was sie tun, aber nicht unschlagbar.

Auch die Dialoge sind flüssig geschrieben und vermitteln statt einzelner Momentaufnahmen ein abgeschlossenes Gesamtbild. Die Absichten und Hintergründe der einzelnen Figuren werden plausibel aufgebaut, aber nicht vollends enthüllt, was immer das gewisse Quentchen Spannung aufrecht erhält.

 

Fazit: „Born to Run“ wendet sich primär an Shadowrun-Einsteiger, aber auch erfahrenere Leser dürften an dem Buch ihren Spass haben. Sicherlich kein herausragender Roman, aber lesbar ohne Zweifel.

 

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Hinweis:

Mit freundlicher Unterstützung von Fantasy Productions GmbH,

www.fanpro.com und www.f-shop.de

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Titel: Born to Run

Autor: Stephen Kenson

Reihe: Shadowrun

Broschiert - 267 Seiten - Fantasy Productions

Erscheinungsdatum: August 2004

ISBN: 389064564X

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 21.12.2005, zuletzt aktualisiert: 15.01.2019 09:44