Bote der Finsternis (Autor·innen: Lena Falkenhagen und Thomas Finn; Im Schatten Simyalas 2)
 
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Bote der Finsternis von Lena Falkenhagen und Thomas Finn

Reihe: Im Schatten Simyalas Band 2

 

Rezension von Frank W. Werneburg

Verlagsinfo

Eine verzauberte Harfe, ein legendärer Heiliger und eine verzweifelte Suche

Der finstere Namenlose Gott wirft sein Auge auf die verschollene Elfenstadt Simyala. Im Wettlauf gegen die Zeit versucht eine tapfere Heldengruppe, das Geheimnis der Stadt zuerst zu entschlüsseln. Doch dafür muss sich die Gruppe um Eyvin, Franya und Wulfhardt aufteilen. Denn ein Hinweis führt zur Magierakademie nach Punin, in deren Mauern die legendäre »Harfe der Winde« ruhen soll: ein mächtiges hochelfisches Artefakt. Eine andere Spur verweist auf eine Verschwörung im Herzen des Kaiserreichs. Kann es Eyvin gelingen, ihren Vater aus den Fängen des Bösen zu befreien? Kann Wulfhardt den Schlüssel zu Simyala finden? Und welchen Preis müssen die Freunde für ihre Suche bezahlen?

Rezension

Als die Bedrohung durch den Namenlosen Gott immer größer wird, beschließt eine Gruppe aus Menschen und Mischwesen, aktiv zu werden, um Mittel zur Gegenwehr zusammenzutragen. Da Spuren in verschiedene Richtungen führen, müssen sie sich aufteilen. Keine der Teilaufgaben erweist sich als einfach, und so ändert sich die Zusammenstellung der Teilgruppen immer wieder.

 

Lena Falkenhagen und Thomas Finn siedeln ihren Fantasy-Mehrteiler in einer klassischen Fantasy-Welt an.

Daran, dass mir der Einstieg in die Geschichte relativ schwerfiel, kann ich dem Buch und seinen Autoren allerdings keine Schuld geben. Der Grund liegt eher darin, dass ich weder den 1. Band der Reihe noch das dieser zugrunde liegende Pen-and-Paper-Rollenspiel Das Schwarze Auge kenne. So kannte ich auch die Charaktere und deren Hintergründe nicht. Im weiteren Verlauf des Buches stellte das allerdings kein größeres Problem dar, denn die Handlung entfaltet ihren Reiz auch ohne Vorkenntnisse.

Obwohl es um die Suche nach mehreren ›Schätzen‹ geht, kann man nicht von einer klassischen Quest sprechen. Eine größere Anzahl an Charakteren teilt den Protagonisten-Status unter sich auf, ohne dass einer davon besonders heraussticht. Das Hauptaugenmerk besteht dabei darin, dass die Beteiligten ihre Welt vor den Anhängern eines etwas mysteriös bleibenden ›Namenlosen Gottes‹ beschützen wollen. Sowohl die Teilabenteuer als auch die wichtigen Charaktere können dem Genre-affinen Leser gefallen. Für Kenner des Rollenspiels dürfte die Story wahrscheinlich sogar noch überzeugender wirken.

 

Das Autoren-Duo wechselt erzählerisch zwischen den Teilhandlungen beziehungsweise Charakteren hin und her.

Fazit

Auch wenn das Hineinfinden für Nichtkenner des Rollenspiels etwas kompliziert ist, kann die Fantasy-Handlung überzeugen.

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Buch:

Bote der Finsternis

Reihe: Im Schatten Simyalas Band 2

Autor·innen: Lena Falkenhagen und Thomas Finn

Karten: Steffen Brand, Daniel Jödemann und Hannah Möllmann

Cover: Kerem Beyit

Taschenbuch, 494 Seiten

Piper 1. August 2025

 

ISBN-10: 3492709621

ISBN-13: 978-3492709620

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0DHV5KQNR

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 12.09.2025, zuletzt aktualisiert: 12.09.2025 13:41, 25168