Captain Tsubasa II – World Fighters (PC)
 
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Captain Tsubasa II – World Fighters

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo

Die nächste Episode von Tsubasas fesselnden Abenteuern ist da! Erlebe spannende und spektakuläre Fußball-Action mit 110 spielbaren Charakteren und sensationellen neuen Superaktionen. Fordere Freund·innen auf dem Platz heraus oder unterstütze Tsubasa auf seinem Weg – der Ball liegt bei dir.

Gameplay

Das Grundprinzip von Captain Tsubasa II – World Fighters ist schnell erklärt: Ihr spielt Fußball, aber eben nicht so, wie ihr ihn aus gewöhnlichen Fußballspielen kennt. Statt möglichst realistisch zu kicken, steht die Action im Vordergrund. Passen, Dribbeln, Tackling, Schüsse und Abwehraktionen können durch spektakuläre Spezialtechniken ergänzt werden.

Das Spiel legt dabei großen Wert darauf, dass möglichst viele Aktionen direkt wie aus dem Anime wirken. Und genau das funktioniert erstaunlich gut. Schon ein normaler Angriff kann innerhalb weniger Sekunden zu einer kompletten Anime-Sequenz eskalieren. Ein(e) Spieler­·in dribbelt an mehreren Gegner·innen vorbei, aktiviert seine Spezialtechnik und schickt anschließend einen Schuss Richtung Tor, der mit einer aufwendigen Animation begleitet wird. Das sieht nicht nur spektakulär aus, sondern vermittelt tatsächlich das Gefühl, selbst in einer Episode von Captain Tsubasa mitzuspielen.

 

Wie schon im Vorgänger Captain Tsubasa: Rise of New Champions übernehmen wir entweder die Rolle eines selbst erstellten Charakters oder folgen Tsubasa durch den World-Youth-Story-Arc, der nahtlos an die Geschehnisse des Vorgängers anknüpft, allerdings ein wenig von der Vorlage abweicht, um auch Serien-Urgesteinen neue Inhalte bieten zu können. Uns steht es vollkommen frei, unsere eigene Spielfigur nach Belieben zu individualisieren. Wollen wir das Jersey eher kurzärmelig tragen, oder präferieren wir ein langärmeliges Trikot? Auch die Wahl der Frisur dürfte nicht leicht fallen, denn mit mehr als 50 verschiedenen Optionen kann man durchaus ins Grübeln geraten.

 

Um beispielsweise einen Ball überhaupt aufs gegnerische Tor zu bringen, müssen die Schüsse aufgeladen werden. Hierbei gilt es,

die entsprechende Taste gedrückt zu halten, um einen Balken aufzufüllen und nach dem Erreichen einer bestimmten Grenze loszulassen. Im Anschluss lässt uns das Spiel eine Richtung via Stick auswählen, in die wir den Ball schlagen. Auch der Torwart kann eine Ecke auswählen, um bei einer Übereinstimmung mit der Richtungstaste eine perfekte Parade auszuführen oder bei einer anderen Richtung entweder eine gute oder schlechte Parade zu vollführen.

 

Dies ist eine der grundlegenden Änderungen gegenüber dem Vorgänger, bei dem dies noch nicht der Fall war. Was allerdings weiterhin Bestand hat, ist die Ausdauer des gegnerischen wie auch des eigenen Torhüters. Sie muss mittels verschiedener Abschlüsse zunächst verringert werden, um überhaupt ein Tor erzielen zu können. Dies war bereits ein Kritikpunkt in »Captain Tsubasa: Rise of New Champions«, da selbst die schönsten Spielzüge, bei denen die komplette Abwehr umdribbelt und jeder gegnerische Angriff abgewehrt wurde, dadurch komplett zunichte gemacht werden.

 

Hinzu kommt das neu integrierte Chain-System, bei dem Schüsse stärker werden, je mehr Aktionen man vor einem Abschluss durchgeführt hat. Hierzu zählen unter anderem erfolgreiche Grätschen, Pässe, Übersteiger uvm. Generell ist es jedoch wichtig, die Ausdauer-Anzeige über den Spielfiguren im Auge zu behalten, denn grundsätzlich gilt: Je mehr davon übrig ist, desto erfolgreicher fallen Attacken oder Verteidigungsmassnahmen aus. Superangriffe wie der bekannte Tigerschuss oder Tsubasas Top Spin sind weiterhin wichtige Elemente beim Erzielen eines Treffers. Neu sind allerdings die Möglichkeiten, besondere Fähigkeiten auszuführen, die nicht ausschließlich auf das Toreschießen ausgelegt sind. Super-Tackles oder -Pässe erlauben es uns, noch schneller vor den gegnerischen Kasten zu gelangen, förmlich durch das Mittelfeld zu pflügen oder gegnerische Spieler·innen daran zu hindern.

 

Hat man sich jedoch mit der gesamten Systematik vertraut gemacht, lassen sich verschiedene Spielmodi auswählen, um das Gelernte auszuprobieren. Neben den bereits erwähnten Story-Modi gibt es darüber hinaus die Option, online oder lokal gegen andere Spieler·innen anzutreten.

Wer lieber solo unterwegs sein und dennoch sein Können unter Beweis stellen möchte, für den ist das Freie Training der perfekte Ort. Hier stehen alle freigeschalteten Teams zur Verfügung, die anschließend in verschiedenen Arenen gegeneinander antreten können. Generell hat »Captain Tsubasa II – World Fighters« mit mehr als 110 verschiedenen Spielfiguren und über 22 Nationalmannschaften eine Menge zu bieten. Die offizielle Beschreibung bestätigt 22 Nationalmannschaften und über 110 spielbare Charaktere.

Fazit

»Captain Tsubasa II – World Fighters« ist ein Spiel, das genau weiß, welche Zielgruppe es ansprechen möchte. Es ist kein realistisches Fußballspiel und möchte auch keines sein. Stattdessen nimmt es die übertriebene Welt von »Captain Tsubasa« und verwandelt sie in ein schnelles Arcade-Spiel, in dem Spezialtechniken, Rivalitäten und dramatische Momente wichtiger sind als realistische Fußballregeln. Und genau das funktioniert und bringt eine Menge Spaß mit sich.

 

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PC:

Captain Tsubasa II – World Fighters

Entwickler: Tamsoft

Publisher: Bandai Namco Entertainment

Veröffentlichung: 27. August 2026

USK: 6

 

Erhältlich bei: Steam


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Erstellt: 30.08.2026, zuletzt aktualisiert: 03.10.2026 09:41, 26781