Chrüsis Raumschiff leidet zwar nach wie vor unter Personalmangel, aber sonst läuft alles seinen Gang. Doch ist die Verwaltung der Meinung, hier würde noch immer viel zu viel spontan entschieden. Also wird ein Inspektor geschickt, der die Arbeitsweise validieren soll. Und dann kommt es zum Erstkontakt mit einer fremden Spezies, deren bürokratische Fähigkeiten selbst die Verwaltung schockieren …
Wer nach 4 Bänden um das Intersektoralen Erkundungs- und Koordinationsvehikel unter Captain Chrüsi denkt, die ausufernde Bürokratie der Galaktischen Gemeinschaft wäre nicht weiter steigerungsfähig, wird in diesem Band eines Besseren belehrt.
Christian Schmidt ist immer noch fähig, sich neue bürokratische Hürden für seinen Protagonisten und dessen Crew einfallen zu lassen. Wenn dann noch außerirdische Experten dieser Materie auftauchen, werden die Lachmuskeln der Leser auf ihre Leistungsfähigkeit getestet. Welches Protokoll kontrolliert da eigentlich die Lachmuskel-Abnutzung? Diese könnte bei regelmäßigem Konsum dieser saukomischen Science-Fiction-Reihe nämlich bedenkliche Formen annehmen. Der vorliegende 5. Band fordert die Leistungsfähigkeit der Zwerchfelle wieder besonders intensiv heraus, denn er dürfte beinahe der Beste der bisherigen Reihe sein. Der Humor erreicht definitiv Spitzenwerte! Der leichte Durchhänger in Band 4 (Chrüsi und die Sachmittel ohne Menschen) ist da schnell vergessen. Da kann man sich nur fragen, was jetzt noch auf Chrüsi (und uns Leser) zukommen kann.
Der spezielle Stil dieser ganz speziellen SciFi-Novellen-Reihe bleibt dabei natürlich erhalten.