In der Conan der Barbar-Hauptreihe erzählen meistens immer vier bis fünf Hefte eine in sich geschlossene Geschichte, die chronlogisch nicht unbedingt mit der vorhergehenden zusammenhängen muss. So geht es jetzt wieder einmal um die Königin der Schwarzen Küste, denn Conan ist Auf Beutezug mit Belit.
Um sich eine Auszeit von Piratendasein zu gönnen, sind Conan und Belit in Kyros an Land gegangen, um ein wenig dort das Genüsse und die Dekadenz, die ihnen die Stadt bieten kann, zu genießen. Allerdings nicht für lange.
Denn sie erfahren von einem Schatz, der sich in einem stygischen Tempel befinden soll und lassen sich auf das waghalsige Abenteuer, das schlafende Götter wecken könnte, ein. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Zula.
Wieder einmal kehrt die Geschichte in eine Zeit zurück, in der Conan kein einsamer Wolf, sondern Teil einer Gemeinschaft war und ganz zufrieden, an der Seite einer starken Frau zu leben.
Belit hat durchaus ihre Vorzüge, zeigt ihm Dinge, die ihm vorher verschlossen waren und schenkt ihm Zufriedenheit, allerdings besitzt sie auch einige Schwächen, die in diesem Band wieder einmal deutlich herausgearbeitet werden.
Und so ist das Abenteuer entsprechend aufgemacht, bringt sie und den Cimmerier in Schwierigkeiten, weil sie die Gier einer anderen Person unterschätzt, während Conan immer misstrauisch bleibt.
Heraus kommt ein klassisches Abenteuer, das durchaus auch aus Howards Feder hätte stammen können, fangen Autor und Künstler die Atmosphäre, aber auch die Figuren gelungen und glaubwürdig ein. Die Handlung mag zwar nicht so viele Überraschungen bieten, ist aber spannend genug, um bei der Stange zu halten.