Neben Conan hat Robert E. Howard auch noch einiges mehr an Helden erfunden, die in eigenen Geschichten und Zeitaltern auftreten durften. Während König Kull und sein Begleiter Brule bekannt sein dürften, ist wohl der dritte im Bunde eher einer der unbekannten Charaktere. Gemeinsam erleben sie Abenteuer Im Zeichen der Schlange.
Der junge Dieb Conan lässt sich auf einen Handel ein, der erst harmlos erscheint, dann aber in sich hat. Er soll einen besonderen Dolch aus der Sammlung eines reichen Mannes stehlen. Doch der ist bereits tot.
Und das ist nur der Beginn eines dramatischen Abenteuers, in dem er es wieder einmal mit Schlangen zu tun bekommt, genau so wie Brule und Kull oder der amerikanische Okkultist John Kirowan. der einen Freund beschützen muss
Eine Frage aber bleibt: Welche Macht zieht hinter allem die Fäden? Ist es wieder einmal der Schlangengott Set, der seine Hybriden aus Menschen und Schlangen auf die beiden archaischen Helden schickt, oder ein finsterer Priester beziehungsweise Magier?
Anders als in anderen Crossovern dieser Art, kommen die Helden diesmal nicht zusammen und kämpfen gemeinsam gegen das Böse. Tatsächlich bleiben sie ein Teil ihrer Epoche und bekämpfen die Auswirkungen.
Während es bei Conan und Kull ordentlich Gemetzel gibt, bewegt sich die Geschichte bei Kirowan auf einer wesentlich okkulten Ebene. Aber genau das bringt nach und nach auch die passenden Antworten.
Die Handlung wird rasant erzählt, ist dynamisch gezeichnet und bietet einige nette Überraschungen. Zudem werden alle Handlungsebenen am Ende glaubwürdig zusammengeführt und runden die Sache ab.