Die neue Conan-Serie erzählt in jeweils vier Heften abgeschlossene Abenteuer des Helden, die allerdings nur locker zusammen hängen. Dabei streifen sie die bekannten Erzählungen von Howard am Rande und spielen mit den bekannten Figuren, so wie es auch im neusten Band der Fall ist.
Conan hat die Küste hinter sich gelassen und hält sich gerade mit einer frisch geretteten Begleiterin in der Wüstenstadt Kush auf, als ihn Sklavenhändler in eine Falle locken und einsperren.
Er landet nicht nur in einer Arena, in der er gegen einen knochenbrechenden Riesen kämpfen muss, sondern gerät auch in das Netz aus Intrigen, die der Schlangenzauberer Toth-Amon und die Mystikerin Athyr-Bast in Händen halten.
Stygien ist anfangs für Conan noch kein rotes Tuch, denn der junge Barbar muss noch entsprechende Erfahrungen mit den dortigen Schwarzzauberern sammeln, was tatsächlich in diesem Band passiert.
Und das hat es in sich, denn er wird nicht nur seiner Freiheit beraubt, sondern muss auch erleben, dass die Mystikerin ihm seinen Willen nehmen und ihn zu einer Marionette machen will.
Das kann er natürlich nicht auf sich sitzen lassen und so passiert das, was man am ehesten erwarten kann, er wehrt sich auf die für ihn typische Art, auch wenn er leider etwas verliert.
Aber das ist ganz normal in der Serie, denn irgendwelche Begleiter und Begleiterinnen sind immer nur kurz dabei. In der Hinsicht bleibt sich der Cimoc treu und zeichnet eine archaische Welt, in der Frauen entweder schwach und Sexobjekt oder magisch und böse sind und kaum etwas dazwischen.
Dennoch stimmt die Atmosphäre, atmet den Geist, den auch schon die Originale von Howard ausstrahlten.