Crimson Desert (PC; USK 18)
 
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Crimson Desert

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo

Crimson Desert ist ein Open-World-Action-Adventure auf Pywel. Begleite Kliff auf seiner Reise, um die Graumähnen wiederaufzubauen und das Land vor einer drohenden Gefahr zu retten. Von unberührter Wildnis und Städten bis hin zum mysteriösen Abyss: Bahne dir deinen Weg durch Kämpfe und Entdeckungen.

Story

Ihr seid Kliff, Mitglied der Graumähnen, den Beschützer·innen des Reiches Pailune. Direkt zu Spielbeginn werden sie von dem feindlichen Schwarzbären-Clan attackiert und zerschlagen. Kliff überlebt deswegen, weil die Story ihn zum klassischen Auserwählten macht: Er ist erwählt von einer höheren Macht, die Welt vor dem Untergang zu bewahren.

Gameplay

»Crimson Desert« ist spielerisch ein bunter Mix, der euch eine ganze Menge auftischen will, aber nahezu keine Führung gibt, wie ihr bestimmte Situationen angehen sollt. So könnt ihr Bäume fällen und mit der Spitzhacke nach Erzen schürfen, um eure Ausrüstung zu verbessern. Oder ihr investiert in Handelsrouten und liefert teure Ware an verschiedene Ecken der Karte, um reich zu werden.

Wir würden erwarten, dass die verschiedenen Gameplay-Systeme jeweils Wege zum selben Ziel sind, doch das scheint nicht so zu sein. Erfahrungspunkte im klassischen Sinn gibt es nämlich nicht. Stattdessen findet ihr Artefakte, die ihr als Skill-Punkte in verschiedene Fähigkeiten investieren könnt, beim Erkunden der Welt oder wenn ihr genügend Schurk·innen umgehauen habt.

 

Natürlich besteht »Crimson Desert« nicht nur aus Rätseln, Crafting und Erkundung. Die Welt ist gespickt mit Feind·innen, die auf eine Abreibung warten – und dafür steht euch ein Arsenal an Nah- und Fernkampfwaffen zur Verfügung. Es gibt sogar Wrestling-Moves, mit denen ihr Gegner·innen buchstäblich in den Boden stampft. Ob Dolche für Stealth-Kills, Schwerter, Äxte, Speere oder sogar Pistolen und Kanonen: Ganz gleich, wie ihr eure Feind·innen am liebsten um die Ecke bringt – hier ist wirklich alles möglich. Selbst eure Mounts bieten spaßige Wege der Gegner·innen-Beseitigung. Diese enorme Freiheit wird durch zusätzliche spielbare Charaktere an die Spitze getrieben. Jeder neue Charakter bringt nicht nur eigene Fähigkeiten, sondern auch eigene Quests mit.

 

Mit den Skill-Punkten könnt ihr zwar einige nützliche Fähigkeiten und Verbesserungen für eure Ausdauer und Gesundheit freischalten, der größte Teil des Skill-Baums ist jedoch mit neuen Fähigkeiten belegt, die euer Arsenal erweitern, euch aber nicht zwingend stärker machen. Um also mit den immer stärker werdenden Gegner·innen in neuen Gebieten mitzuhalten, braucht ihr zwingend bessere Ausrüstung.

Die findet ihr allerdings nicht ohne Weiteres und könnt sie auch nicht bei Händler·innen kaufen. Die zum Verkauf stehenden Rüstungen und Schwerter sind in der Regel etwa gleichwertig mit dem, was ihr in der Story ohnehin erhaltet. Stattdessen müsst ihr also auf Ressourcen-Jagd gehen, wenn ihr eure Überlebenschancen verbessern wollt.

 

Die Welt ist ungemein detailreich gestaltet. Nicht nur, dass eine Vielzahl an Biomen (verschiedene Wälder, Flusstäler, offene Felder, schneebedeckte Berge, Wüste, Sümpfe) für Abwechslung sorgt, jede Siedlung, jeder Wald, jedes Stück Feldweg wirkt dank vieler kleiner Details sehr organisch. Die Welt ist vollgestopft mit kleinen und großen Objekten, Wälder sehen wie natürlich gewachsen aus, und eine Vielzahl an NPCs sorgt für sehr belebte Städte, Dörfer, Farmen und Handelsposten.

In »Crimson Desert« gibt es Hunderte verschiedene Tierarten, verschiedenen Farmtieren über kleine Nager, Wölfe, Bären, Echsen, unterschiedlichsten Vögeln bis hin zu einer Vielzahl an Insekten.

Kein Spiel hat so viele verschiedene Schmetterlinge, die alle einen eigenen Datenbankeintrag haben.

 

»Crimson Desert« ist zweifelsohne ein Umfang-Monster, bei dessen Entwicklung zu jeder Feature-Idee gesagt wurde: »Ja, das bauen wir auch noch ein.«

 

Es ist ja nicht so, als würden euch nicht schon die Hauptstory, die unzähligen Nebenquests, versteckte Dungeons, und gegnerische Lager lange genug beschäftigen.

 

Da wäre das Management eures Camps, das im Spielverlauf immer weiter wächst, wodurch ihr neue Mechaniken freischaltet. Irgendwann könnt ihr dort Farmer·innen spielen, selber Pflanzen anbauen und Tiere halten.

 

Daneben gibt es ein umfangreiches Crafting-System. Ihr könnt unzählige Gerichte kochen, die euch heilen und teilweise nützliche Buffs verleihen. Passend dazu darf auch ein Angel-Minispiel nicht fehlen.

 

Bei Schmieden verbessert ihr eure Waffen und Rüstungen oder stellt neue Items her, sofern ihr die nötigen Blaupausen gefunden habt. Ihr könnt Tiere zähmen und und und … es ist fast schon grenzenlos, was man alles machen kann.

Fazit

»Crimson Desert« ist ein Spiel, das durch seine Größe und seinen Anspruch sofort auffällt. Es bietet eine faszinierende Welt, ein starkes Kampfsystem und eine enorme Vielfalt an Möglichkeiten. Durch die Welt wandern? Jagen? Haus bauen? Wann wir was machen, ist uns stets überlassen. Im Gesamtpaket ist »Crimson Deser«t mein Game of the Year.

 

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PC-Game:

Crimson Desert

Pearl Abyss, 19. März 2026

USK: 18

 

ASIN: B0FSX3HY6D

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 28.03.2026, zuletzt aktualisiert: 21.05.2026 19:50, 26024