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CryoFall

Rezension von Max Oheim 

Verlagsinfo: 
CryoFall ist ein Multiplayer-Kolonie-Simulator und Science-Fiction-Survivalspiel, das in einer fernen Zukunft auf einem lang vergessenen Planeten spielt. Meistere Technologie, Ackerbau, Handel, Industrie, Kybernetik, Entdeckung und mehr! 

CryoFall
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Gameplay:

In »CryoFall« schlüpfen Spieler·innen in die Rolle Überlebender eines Raumschiffabsturzes. Auf einem unbekannten Planeten sollen sie nun eine neue Zivilisation gründen, Handel treiben, ihre neue Heimat erforschen – oder sich auch bekriegen. 

Nach der Serverauswahl geht es in »Cryofall« direkt los mit den Grundlagen. Fasern sammeln, Stöcke und Steine vom Boden aufheben und eine recht primitive Steinaxt bauen. Mit der neuen Axt in der Hand fangen wir an und fällen ein paar Bäume, was einem das Spiel über eine Questreihe in der oberen rechten Bildschirmecke anzeigt.
Im Anschluss daran führen uns weitere Quests durch die typischen Dinge des Survival-Genres. Eine Spitzhacke bauen, Stein und Erz sammeln, die erste Mahlzeit kochen. Weitere Quests warten danach nur so auf uns.

CryoFall
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Nachts können wir zuvor gesammelte Pilze über dem Lagerfeuer grillen, oder mit einer Fackel bewaffnet die nähere Umgebung erkunden. Das ist gerade zu Beginn aber eher weniger zu empfehlen. Die hiesige Fauna ist nicht nur sehr aggressiv, sondern in der Dunkelheit auch schwer zu vermeiden. 

Etwas Zeit zum Kochen aufzuwenden, bleibt einem hingegen kaum erspart. Es sei denn, man gibt sich damit zufrieden, sich rein von rohen Beeren und Früchten zu ernähren. Wobei zu beachten ist, dass Nahrungsmittel und Ähnliches verderblich sind. Wer zu lange offline ist, findet nichts mehr vor als verrottete Biomasse. Es sei denn, man hat schon den Kühlschrank erforscht. Nimmt man nicht genug Nahrung und trinkbares Wasser zu sich, stirbt man jedoch nicht sofort. Stattdessen nimmt man kontinuierlich Schaden, bis einem die Lebenspunkte ausgehen.

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Natürlich gibt es neben den anderen Spieler·innen auch ganz andere Gefahren zu finden. Irgendwie muss ja auch ein PVE-Server eine Herausforderung bieten. Auch die heimische Tierwelt ist uns nicht gerade freundliche gesonnen. Neben vertrauten Kreaturen wie etwa Wölfen und Bären, sind auch fantastischere Wesen zu finden. Beispielsweise gigantische Echsen, die unglücklicherweise schneller laufen können als mein Avatar. 

Der Spieltod bedeutet in »CryoFall« übrigens nicht den Neustart: Man darf das Spiel mit weniger Lebenspunkten und Problemen wie geringerem Arbeitstempo, dafür aber allen gesammelten und Gegenständen und erforschten Fortschritten fortsetzen.

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Aufrüsten können wir uns mit sogenannten »Learning Points«, mit denen man so gut wie alles upgraden kann. Nach und nach kann man sich so im Kampf spezialisieren und Rüstungen sowie Waffen freischalten, Industriesysteme wie Raffinerien und Minen schaffen, Landwirtschaft und Ackerbau forcieren oder sich von primitiven über industrielle bis zu hochentwickelten Industriesystemen vorarbeiten. Allerdings sind die Fähigkeiten-Bäume derart exzessiv und die Punkte derart rar, dass eine Fokussierung auf einen Schwerpunkt ein Muss ist.

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Fazit:

»Cryofall« ist in erster Linie ein Online Survivalspiel, was sehr gut funktioniert. Die Spielwelt ist riesig und es gibt eine Menge zu erledigen und zu erkundigen.  Es macht sehr viel Spaß, sich sein eigenes Lager aufzubauen, ebenso toll gemacht wurde das Fähigkeitensystem. »Cryofall« lohnt sich definitiv.

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Eure Meinung:

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PC-Game:

CryoFall
Entwickler: Daedalic Entertainment
Veröffentlichung: 29. April 2021

Erhältlich bei: Steam

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Erstellt: 16.05.2021, zuletzt aktualisiert: 24.05.2021 16:35