Daemon X Machina: Titanic Scion (Nintendo Switch 2)
 
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Daemon X Machina: Titanic Scion

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo

Fühle, wie das Adrenalin bei rasanten Kämpfen in deiner voll individualisierten Panzerrüstung durch die Adern schießt. Erkunde eine tödliche Welt zu Fuß oder in der Luft, stell dich gewaltigen Bossen alleine oder mit bis zu zwei Freund·innen im Koop-Modus online.

Story

In der Welt von Daemon X Machina verursachte eine Kollision mit dem Mond, die sogenannte Femto-Energie freisetzen, die die künstlichen Intelligenzen der Erde korrumpiert und sie gegen die Menschen aufhetzen. Sie werden Immortals genannt. Aber auch auf einige Menschen wirkte das Femto. Betroffene wurden dadurch besonders mächtig und fanden sich zu einer eigenen Allianz zusammen und nannten sich Axiom. Sie kontrollieren das Weltgeschehen von Raumstationen aus.

Unser frei gestaltbarer Protagonist ist einer dieser sogenannten Outers, die oder der zu Beginn des Spiels von seinen eigenen Leuten offenbar für Experimente missbraucht wird. Nach ihrer/seiner gelungenen Flucht landet sie/er auf der ausgebrannten Erde und stellt sich nun ihren/seinen alten Freund·innen entgegen.

Gameplay

Unterwegs gibt’s natürlich reichlich Feind·innenkontakt. Je nach Bedarf wird in der Luft oder am Boden gekämpft, Zielmarker lassen die Attacken auf bestimmte Gegner·innen einprasseln. Das Spiel gibt euch die Wahl, ob ihr aus der Nähe mit einer Klinge oder aus der Entfernung mit einem Gewehr oder Raketenwerfer angreift.

Netterweise werdet ihr nicht gezwungen, euch zu spezialisieren, sondern könnt den Arsenal mit einer Tonne an Waffensystemen auszurüsten: Jede Hand wird separat bestückt, und außerdem gibt’s noch die Möglichkeit, Zweitwaffen zuzuweisen.

 

 

Die Waffen könnt ihr entweder in der Basis herstellen lassen (falls ihr entsprechende Baupläne gefunden habt) oder sie direkt von besiegten Gegnern grabschen. Letzteres ist eine zeit- und ressourcensparende Alternative, die auch für Rüstungsteile funktioniert. Bevor ihr mit der Leichenfledderei loslegt, könnt ihr anhand von Tabellen sehen, ob die jeweiligen Waffen oder Rüstungsteile besser sind als die aktuell montierte Ausrüstung. So züchtet ihr über die Missionen euren Arsenal immer mehr zur unaufhaltsamen Kampfmaschine heran.

 

Außerdem kann man gezielt Jagd auf bestimmte Gegner·innentypen machen, die nach ihrem Tod einige lootbare Items fallen lassen. Der Haken: Dort hat man die Qual der Wahl. Denn man kann stets nur ein Item looten. Wählt man also eine passende Gensequenz, um eine gewünschte Fähigkeit zu erlernen, nimmt man die überraschend starke Waffe, die man direkt ausrüsten könnte, oder vielleicht doch den Bauplan dieser coolen, neuen Rüstung?

Die Welt an sich bietet außerdem nicht nur den offenen Bereich, sondern auch kleine bis größere Höhlen, die nicht nur Teilgebiete miteinander verbinden können, sondern auch mit Loot oder besonderen Gegner·innen auf geneigte Spieler·innen warten.

 

Wer nicht nur durch die Gegend latschen oder düsen möchte, hat einige weitere Möglichkeiten, zum nächsten Ziel zu gelangen. So könnt ihr in Fahrzeuge klettern, die verdächtig an die Warthogs aus Halo erinnern oder an sogenannten Nachschubpunkten ein Motorrad ausleihen, das nicht nur durch Geschwindigkeit glänzt, sondern auch einen Kampfmodus hat, der stark an die Motorräder aus dem Anime Genesis Climber MOSPEADA (beziehungsweise im Westen die dritte Staffel von Robotech) erinnert. Das Motorrad wird hier zu einem Teil der Rüstung. Und dann gibt es noch überall in der Welt verstreute Immortal-Pferde, wenn euch der Sinn nach ein wenig Saber Rider- oder Galaxy Rangers-Feeling stehen sollte.

Wer Wert auf ein gepflegtes Äußeres seines Mech-Suits legt und nicht mit einem bunt durchgewürfelten Stückwerk in den Kampf ziehen möchte, kann in der Basis allerlei Lackfarben und sogar Muster anbringen. In der Basis könnt ihr auch am Hauptcomputer neue Nebenmissionen annehmen, im Fabrik-Shop Gegenstände kaufen oder Baupläne verwirklichen lassen, im Labor euren Genpool mit Mutanten-DNA frisieren, um neue Fähigkeiten freizuschalten oder in der Eisdiele ein Eis essen, das euch begrenzte Buffs verleiht. Sobald ihr mit Hauptfiguren redet, die per orangefarbenem Marker gekennzeichnet sind, startet ihr eine neue Story-Mission.

Fazit

»Daemon X Machina: Titanic Scion« ist ein schnelles Mecha-Actionspiel in einer Open World. Die meiste Zeit werdet ihr Gegner·innen im Nahkampf und mit eurer Feuerwaffe (und etwaigen Raketen oder Granaten) eliminieren, während ihr einen zerstörten Planeten erkundet. Spaß für alle Spieler·innen.

 

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Nintendo-Switch2-Game:

Daemon X Machina: Titanic Scion

Entwickler: Marvelous Inc.

Publisher: XSEED Games

Veröffentlichung: 05. September 2025

USK: 12

 

ASIN: B0F3DNF7C3

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 07.09.2025, zuletzt aktualisiert: 28.10.2025 11:49, 25141