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Das Buch der Halblinge von Mel Odom

Rezension von Katrin Kress

 

Inhalt

Fast einhundert Jahre sind vergangen seit der kühnen Abenteuer des Halblings Tocht Lampenzünder. Nun ist der kleine Held Großmagister in einer riesigen Bibliothek, in der alle bekannten Bücher archiviert sind. Doch dann erfährt Tocht von einem Buch, das sich an Bord eines Schiffs der Kobolde befinden soll – jener boshaften Wesen, die einst Handlanger des dunklen Lords waren. Und so schickt Tocht seinen gewitzten Halblingsfreund Kruk auf die gefährliche Jagd nach diesem Schatz – nicht ahnend, dass die größte Gefahr von dem geheimnisvollen Buch selbst ausgeht …

 

Viel Zeit ist ins Land gegangen, seitdem der Halbling Edeltocht Lampenzünder, genannt Tocht, auf große Fahrt ins Abenteuer zog. Er verließ die durch Magie beschützte Insel Graudämmermoor und das Gewölbe Allen Bekannten Wissens und zog aus, das Festland zu erkunden. Von seinen Abenteuern brachte er einen Schatz voller Erfahrungen, gute Freunde und einen ehemaligen Koboldsklaven, den Halbling Kruk mit zurück.

Mittlerweile, Jahrzehnte später ist er Großmagister der Bibliothek, doch seine Liebe und Begeisterung für das geschriebene Wort hat er nie verloren. Allein Kruk fühlt sich nicht recht wohl. Die anderen Bibliothekare meiden ihn, als Liebling des Großmagisters wird er angefeindet. So zieht auch er an Bord seines der Piratenschiffe aus, nach verlorenen Büchern zu forschen.

Und wirklich stößt er auf die Spur eines offensichtlich magischen Buches. Im aufopfernden Kampf mit Kobolden und einem dunklen Magier gelingt es, das Werk zu erobern, und nach Graudämmermoor zu bringen. Damit aber nimmt das Unheil seinen Lauf, erweist sich das mit Tränen und Blut erworbene Buch doch als Trojanerpferd und öffnet das Tor für den Einfall dunkler Horden und die Vernichtung der Bibliothek …

 

Statt nur das Geschehen des ersten Teiles stumpfsinnig und mehr oder minder ausführlich nochmals wiederzukäuen, beginnt die Handlung gleich mitten drin in der Action. Die Jagd nach dem Buch, Auseinandersetzungen, Kämpfe und exotische sofort wird der Leser in die Mitte des Geschehens gerissen.

Leider ist die Geschichte so umfangreich das sie selbst nach knapp 500 Seiten noch nicht beendet ist und satt dessen in einem Cliffhänger um den Kauf des unweigerlich folgenden Dritten Teil zu sichern. Leider hinterlässt auch genau dies einen bitteren Nachgeschmack beim Leser, der sich ein wenig allein gelassen fühlt.

 

Fazit:

Ein weiteres Buch in der nicht enden wollenden Reihe von Völkerbücher. Leider aber auch nur eins von vielen, welches nicht an die Werke von Hennen und Heitz heran reichen kann. Für ein kurzes und unterhaltsames Lesevergnügen jedoch bestens geeignet, vorrausgesetzt man kommt mit dem Cliffhänger am Ende zurecht.

 

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Das Buch der Halblinge

Autor: Mel Odom

Sondereinband: 544 Seiten

Verlag: Blanvalet (Juni 2008)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3442369584

ISBN-13: 978-3442369584

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 02.09.2008, zuletzt aktualisiert: 21.09.2019 16:39