Das Ende der Nacht (Autorin: Pia Lüddecke)
 
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Das Ende der Nacht von Pia Lüddecke

Rezension von Christel Scheja

 

Viele mögen sicherlich die Schauerromantik im 19. Jahrhundert verorten wollen, aber auch heute gibt es immer noch viele Autoren und Autorinnen, die das Genre für sich entdeckt haben und ihm eine moderne Note verleihen. Das Ende der Nacht von Pia Lüddecke ist ein solches Beispiel.

 

Nuri Ramoska arbeitet als Aushilfsjournalistin bei einer kleinen Zeitung und kann dort gelegentlich auch ihr Faible für morbide Themen ausleben. So beginnt sie zur Höchstform aufzulaufen, als von einer verstümmelten Frauenleiche auf dem Gelände einer verfallenden Chemiefabrik die Rede ist.

Sie beginnt zu ermitteln, als sie herausfindet, das es bereits in den Neuzigerjahren ähnliche Funde dort gab. Und ganz offensichtlich auch ein Fluch über der Familie Lux liegen könnte, der das Gelände gehört. Welche Rolle spielt also der undurchsichtige Victor Lux? Schon bald wird Nuri durch ihre Fragen in einen Strudel aus Albträumen und Geheimnissen gezogen …

 

Anfangs liest sich das ganze wie in Krimi. Die Heldin, arbeitet, wie es Journalisten gerne tun, recherchiert und befragt Leute, bekommt neben viel Hilfe von anderen Personen natürlich auch ein wenig Ärger mit der Polizei und lässt sich dennoch nicht unterkriegen, denn immerhin hat sie keine Angst vor der Dunkelheit, zudem auch noch eine gewisse Offenheit gegenüber dem Okkulten.

Das bringt sie nicht nur in die Nähe von Viktor Lux, bei der sogar ein gewisses Knistern entsteht, sondern auch zu einer alternativ lebenden Gruppe, die ähnlich betroffen von dem Mord ist wie sie. Vor allem mit einer älteren Kräuterhexe und einer Punkerin freundet sie sich mehr oder weniger an.

Was zunächst noch ziemlich irdische Erklärungen bietet, wird später mehr und mehr von phantastischen Elementen durchzogen. Denn so manches entwickelt sich in eine Richtung, die mit dem gesunden Menschenverstand nicht mehr erklärbar ist und gipfelt später sogar in einem horrorlastigen Finale, das sich sehen lassen kann und viele der Fäden sauber zusammen führt.

 

Das ganze wird flott und ohne Längen erzählt. Die Figuren tragen die Handlung und entwickeln sich dabei selbst weiter. Und nicht zuletzt wird auch der Schauerromantik Rechnung getragen.

Fazit

Wer Romane mag, die Krimi-Vibes mit einem ordentlichen Schuss Mystery und Horror verbinden, der dürfte bei „Das Ende der Nacht“ seinen Spaß haben, denn Pia Lüddecke weiß beides in einer spannenden und in sich geschlossenen Handlung zu vereinen.

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Buch:

Das Ende der Nacht

Autorin: Pia Lüddecke

Cover: Holger Much

Taschenbuch, 390 Seiten

Edition Outbird, 1. März 2026

 

ISBN-10: 3948887977

ISBN-13: 978-3948887971

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0GPDC1KL9

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 22.07.2026, zuletzt aktualisiert: 28.09.2026 12:40, 26613