Das Erbe (Autor: Robert Kienburger; Das Siebte Element 1)
 
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Das Erbe von Robert Kienburger

Reihe: Das Siebte Element Band 1

 

Rezension von Frank W. Werneburg

Klappentext

Gereon führt in der südösterreichischen Stadt Graz ein ruhiges, gechilltes Leben – bis ein verheerendes Erdbeben alles auf den Kopf stellt. Plötzlich häufen sich unerklärliche Begegnungen, rätselhafte Zwischenfälle und unglaubliche Zufälle. Auch seine geheimnisvolle Mitschülerin Saria scheint mehr zu wissen, als sie zugibt.

Als Gereons Adoptiveltern ihm endlich offenbaren, gerät seine Welt endgültig aus den Fugen:

Ein uraltes Amulett, ein mysteriöser Samen und ein rätselhaftes Feuerzeug – das Erbe seines leiblichen Vaters – entpuppen sich als Schlüssel zu seiner Herkunft. Gereon ist kein gewöhnlicher Junge. Er ist der letzte mögliche Nachkomme eines lange ausgestorben geglaubten Magiergeschlechts.

Gemeinsam mit Saria und ihren Eltern taucht er in die verborgene Welt der Elementarmagie ein. Doch während Gereon verzweifelt nach Spuren seiner Vergangenheit sucht, macht er sich im Internet sichtbarer, als ihm bewusst ist. Dunkle Mächte werden auf ihn aufmerksam – und beginnen, Jagd auf ihn zu machen.

Als unheimliche Gestalten Sarias Familie angreifen, bleibt den beiden Jugendlichen nur eines: sich ihrer Angst zu stellen, ihre magischen Kräfte zu entfesseln – und füreinander einzustehen.

Doch können zwei Teenager gegen Mächte bestehen, die seit Jahrhunderten im Verborgenen lauern?

Rezension

Gereon ist 16 und lebt mit seinen Eltern in einem gehobenen Villenviertel von Graz. Seine Mitschülerin Saria lebt mit ihren Eltern gleich nebenan in einem noch chiceren Anwesen. Was Gereon und alle anderen in der Schule nicht ahnen, ist, dass Saria und ihre Eltern Magier sind. Als die Schule bei einem Erdbeben schwer beschädigt wird und es Opfer gibt, erkennt Saria, dass auch Gerion unbewusst zaubert. Jetzt erst erfährt Gerion, dass er als Baby adoptiert wurde, und beginnt, nach seinen wahren Eltern zu forschen.

 

Robert Kienburger entwickelt für seine auf (wahrscheinlich) 9 Bände angelegte Urban-Fantasy-Reihe ein erstaunlich komplexes Magie-System. Es basiert im Grunde auf Elementarmagie, die auf den Säulen der 6 ›Elemente‹ Feuer, Luft, Wasser, Holz, Metall und Erde basiert. Neben diversen Sonderformen (wie beispielsweise Vampiren) kommt dazu noch das der Reihe ihren Titel gebende 7. Element.

Die Ahnenreihen aller Magier gehen auf die sogenannten Ersten zurück, die den Menschen als Götter bekannt sind. Und die teilweise noch unerkannt unter den Menschen leben. Vor diesem Hintergrund entwickelt der Autor eine Geschichte, in deren Mittelpunkt (zumindest bisher) die Jugendlichen Gereon und Saria stehen. Dass sich zwischen den beiden 16-jährigen Jung-Magiern auch Gefühle anbahnen, ist in einem Buch dieser Ausgangslage natürlich fast selbstverständlich.

Neben dieser Hauthandlung existieren jedoch auch mehrere Nebenplots, die beispielsweise in der Zeit der Wikinger oder bei den vermeintlichen Göttern angesiedelt sind. Dass in diesem komplexen Handlungsgeflecht am Ende des Auftaktbandes noch einiges offen bleibt, dürfte kaum überraschen. Die weitere Entwicklung zu verfolgen und die Hintergründe zu ergründen, dürfte sich definitiv lohnen, zumal die Bände 2 und 3 bereits verfügbar sind.

 

Der Autor erzählt die Haupthandlung wechselweise aus den Perspektiven der beiden jungen Protagonisten sowie Nebenhandlungen aus diversen weiteren Perspektiven.

Fazit

Eine der mit Abstand komplexesten und interessantesten Urban-Fantasy-Ideen, die mir in den letzten Jahren begegnet sind.

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Buch:

Das Erbe

Reihe: Das Siebte Element Band 1

Autor: Robert Kienburger

Taschenbuch, 400 Seiten

Selbstverlag, 1. Oktober 2025

Illustrationen und Cover: Viktoria Staller

 

ISBN-13: 9798869864321

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0DHV73CSK

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 07.01.2026, zuletzt aktualisiert: 07.01.2026 15:02, 25686