Gereon ist 16 und lebt mit seinen Eltern in einem gehobenen Villenviertel von Graz. Seine Mitschülerin Saria lebt mit ihren Eltern gleich nebenan in einem noch chiceren Anwesen. Was Gereon und alle anderen in der Schule nicht ahnen, ist, dass Saria und ihre Eltern Magier sind. Als die Schule bei einem Erdbeben schwer beschädigt wird und es Opfer gibt, erkennt Saria, dass auch Gerion unbewusst zaubert. Jetzt erst erfährt Gerion, dass er als Baby adoptiert wurde, und beginnt, nach seinen wahren Eltern zu forschen.
Robert Kienburger entwickelt für seine auf (wahrscheinlich) 9 Bände angelegte Urban-Fantasy-Reihe ein erstaunlich komplexes Magie-System. Es basiert im Grunde auf Elementarmagie, die auf den Säulen der 6 ›Elemente‹ Feuer, Luft, Wasser, Holz, Metall und Erde basiert. Neben diversen Sonderformen (wie beispielsweise Vampiren) kommt dazu noch das der Reihe ihren Titel gebende 7. Element.
Die Ahnenreihen aller Magier gehen auf die sogenannten Ersten zurück, die den Menschen als Götter bekannt sind. Und die teilweise noch unerkannt unter den Menschen leben. Vor diesem Hintergrund entwickelt der Autor eine Geschichte, in deren Mittelpunkt (zumindest bisher) die Jugendlichen Gereon und Saria stehen. Dass sich zwischen den beiden 16-jährigen Jung-Magiern auch Gefühle anbahnen, ist in einem Buch dieser Ausgangslage natürlich fast selbstverständlich.
Neben dieser Hauthandlung existieren jedoch auch mehrere Nebenplots, die beispielsweise in der Zeit der Wikinger oder bei den vermeintlichen Göttern angesiedelt sind. Dass in diesem komplexen Handlungsgeflecht am Ende des Auftaktbandes noch einiges offen bleibt, dürfte kaum überraschen. Die weitere Entwicklung zu verfolgen und die Hintergründe zu ergründen, dürfte sich definitiv lohnen, zumal die Bände 2 und 3 bereits verfügbar sind.
Der Autor erzählt die Haupthandlung wechselweise aus den Perspektiven der beiden jungen Protagonisten sowie Nebenhandlungen aus diversen weiteren Perspektiven.