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Das erste Buch der Schwerter von Fred Saberhagen

Rezension von Andrea Ehlers

 

In einer fernen Zukunft existiert die Welt, wie wir sie kennen, längst nicht mehr. Die Menschheit ist zivilisatorisch auf das Niveau des Mittelalters zurückgefallen. Immer schwieriger wird es, der Erde das Lebensnotwendigste abzutrotzen und sich im Kampf gegen Drachen und andere Fabelwesen seiner Haut zu erwehren.

Da beschließt der göttliche Schmied Vulkan, ein Spiel mit den Menschen zu beginnen. Zwölf Schwerter fertigt er und verteilt sie unter den Menschen. Alle verfügen sie über unterschiedliche magische Fähigkeiten, sind jeweils jeder anderen Waffe überlegen, bringen dem Träger grenzenloses Glück oder können ein Schloss in Schutt und Asche legen. Doch Vulkan hat Hintergedanken. Er spielt ein Spiel mit den Menschen, denn er weiß, dass sie sich um die mächtigen Schwerter streiten. Und er weiß, dass sie ihnen Unglück bringen werden.

 

Klappentext:

„Menschenschweiß und Menschenschmerz waren unerlässliche Zutaten. Und die Menschenangst würde ein Katalysator sein, an dem die Magie sich noch weiter verfeinern könnte. Selbst Menschenfreude würde sich nutzbar machen lassen, falls der Schmied einen Weg finden konnte, diese rare Essenz zu extrahieren....“

Ein verheerender Krieg hat die Welt, wie wir sie kennen, ausgelöscht. Die Menschheit ist in ein mittelalterliches Stadium zurückgefallen – und mit Drachen und anderen Fabelwesen sind die Götter auf die Erde zurückgekehrt. Mit zwölf magischen Schwertern beginnen sie ein grausames Spiel, das entscheiden wird, wer die Menschen zukünftig regieren soll – oder wer sie endgültig vernichtet.

 

Inhalt:

Mark ist dreizehn, als er unfreiwillig in den Besitz eines dieser zwölf magischen Schwerter kommt. Bei einem Kampf sterben sein Vater und sein Bruder durch seine Mitwirkung, und seine Mutter empfiehlt ihm, zu fliehen. Auf seiner Flucht lernt er Ben, Nestor und Barbara kennen, denen er sich anschließt. Sie sind Drachentöter von Beruf; und wie Mark später herausfindet, besitzt Nestor ebenfalls eines der zwölf magischen Schwerter. Während eines Kampfes verliert Mark sein Schwert und kommt in den Besitz von Nestors Schwert, während dieser von einem Drachen verschleppt wird. Von da an sind Barbara, Ben und Mark auf sich gestellt. Nestor jedoch muss sich mit düsteren, von Götterhand erschaffenen, geist- und seelenlosen Wesen herumschlagen, schlägt diese jedoch mehrfach mit seinem bzw. ehemals Marks Schwert nieder und macht so die Götter auf sich aufmerksam.

Die anderen drei gelangen nach mehreren Kämpfen zu dem Schwert Drachentöter, dessen Name seine Funktion eigentlich von sich erklärt, noch in den Besitz des Schwertes Würfelwender, das Schwert des Glücks, das ihnen von nun an den Weg zeigt. Sie müssen sich mehrfach gegen Soldaten verteidigen, die es auf die Schwerter abgesehen haben, da so manch einer mit ihnen die Weltherrschaft verbindet.

 

Fazit:

Die Story endet offen, man weiß nicht, wohin die Reise die drei führen wird, ebenso bleibt offen, was aus Nestor und seinen neuen Freunden und Feinden wird. Dieses tut der Story aber keinen Abbruch, man freut sich schon auf den zweiten Teil, auch dieser ist 1985 schon erschienen, ich warte aber lieber auf den neuen zweiten Teil.

Ein sehr gutes Fantasy-Buch, es macht Spass es zu lesen. Am Anfang noch etwas schwergängig, kommt der Leser schnell auf den Geschmack und mag es nicht mehr aus der Hand legen. Man kann es nicht mit irgendeiner bekannten Fantasyreihe vergleichen, mir persönlich hat die mittelalterliche Richtung mit Drachen und ähnlichen Fabelwesen aber sehr gut gefallen.

Ich würde diesem Buch auf der üblichen Notenskala eine 2 („gut“) geben.

 

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Titel: Das erste Buch der Schwerter

Autor: Fred Saberhagen

Broschiert - 272 Seiten - Knaur

Erscheinungsdatum: Februar 2003 Neuauflage (schon mal erschienen 1984)

ISBN: 3-426-70269-X

Erhältlich bei: Amazon

 

weitere Infos:


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Erstellt: 19.08.2005, zuletzt aktualisiert: 06.12.2019 15:13