Alfies Vater ist Erfinder, verdient damit aber kaum Geld. Deshalb muss er seit dem Tod seiner Frau mehreren Nebenjobs nachgehen und hat kaum Zeit für Alfie. Doch dann meldet sich ein eigenartiger Anwalt und verkündet, dass Alfie eine richtige Burg geerbt hat. Sie liegt nahe des Herkunftsorts seiner toten Mutter, wo auch Alfies Cousin Robin und Cousine Madeleine, Zwillinge in seinem Alter, wohnen. Und die Burg birgt einige Geheimnisse …
Mit diesem Buch startet Gabrielle Kent in ihre Jugend-Urban-Fantasy-Trilogie um den zu Beginn 11-jährigen Protagonisten Alfie Bloom. Die Geschichte ist in Großbritannien angesiedelt. Typisch für das Genre erfährt der junge Protagonist überraschend von einer besonderen Fähigkeit und später auch über besondere Ereignisse bei seiner Geburt. Allerdings besucht er in Zukunft keine spezielle Schule, sondern zieht gemeinsam mit seinem Vater in den Herkunftsort seiner Mutter, wo auch weitere Verwandtschaft lebt.
Die geerbte Burg bietet allerdings einige Überraschungen, die magischer Natur sind, sich aber als nicht ganz ungefährlich erweisen. Wie bei derartigen Geschichten üblich, konzentriert sich das Geschehen auf die junge Generation, wobei der Protagonist natürlich im Fokus steht. Neben verschiedenen Rätseln, die in diesem Band gelöst werden, bleiben natürlich einige für die ausstehenden beiden Bände übrig. Die Sprache wirkt stilistisch etwas kindgemäßer als man es von vergleichbaren Büchern mit Protagonisten dieses Alters gewohnt ist. Trotzdem ist das Buch (auch für nicht mehr ganz junge Leser) gut lesbar. Auf die kommenden Abenteuer Alfie Blooms darf man gespannt sein.
Die Autorin erzählt durchgehend aus der Perspektive ihres jungen Protagonisten.