»Das Geständnis des Charles Linkworth« ist ein Stoff, der auch gut zu einem Kriminalhörspiel gepasst hätte, wenn einige Anpassungen vorgenommen worden wären, denn hier dreht sich alles um ein Verbrechen und dessen Aufdeckung.
Doch der Verbrecher wird gleich zu Beginn gehängt und erscheint nun als flüsternde Stimme oder geisterhafter Schemen dem Gefängnisarzt.
Die Geschichte kommt anfangs stimmungsvoll daher, verfällt aber schon nach kurzer Zeit in ein eher langwieriges Geplänkel von Spukstilmitteln, die man schon des Öfteren gesehen hat. Schließlich geht sie über in ein lange Passage aus Sicht des Gespenstes erzählt, die wenig überraschend ist.
Erschwerend kommt hinzu, dass auch die musikalische Umsetzung einige Dämpfer verpasst. So überdeckt sie in manchen Passagen das Geschehen, was unangenehm klischeehaft wirkt.
Die Stimmen von Valentin Stroh, Glenn Goltz, Bert Stevens, Bodo Primus, Marie Bierstedt, Petra Nadolny, Leon Reichert, Herma Koehn, Lutz Reichert, Uschi Hugo, Marc Gruppe und Jennifer Rohde bemühen sich redlich, teils mit beachtlichem Erfolg. Allerdings ist die Stimme des Gefängnispastors nicht stimmig und würde mit ihrer Kratzigkeit und Rauheit eher zu einem Verbrecher passen.