Es mag sein, dass der Imperator und Darth Vader tot sind, der zweite Todesstern zerstört, aber das bedeutet nicht, dass das Imperium nicht mehr existent ist. Eher im Gegenteil. Nun kämpfen andere um die Macht, etwa wie der Regionalgouverneur Adelhard. Und so scheint alles mehr und mehr auf eine weitere große Konfrontation zuzulaufen, einem letzten Gefecht - der Schlacht von Jakku.
Allerdings hat der wahnsinnige Gouverneur eine Schlappe hinnehmen müssen, denn seine Bündnispartner haben ihn verraten. Gerade noch einmal dem Tod entkommen, schwört er bittere Rache und will nicht nur die Rebellen, sondern auch andere Splitter des Imperiums vernichten.
Deshalb steigt er empor wie Phönix aus der Asche und stellt sich nun entschlossen der Herausforderung. Aber auch die anderen, vor allem die Rebellen sind wachsam, nachdem Chandrilla angegriffen und Prinzessin Leia fast getötet wurde. Das Ziel aller scheint klar, die abgelegenen Welt Jakku.
In diesem dritten Band werden nun die offenen Fäden zusammen geführt und enden in dem Ereignis, das auch im siebten Film der Skywalker-Saga seinen Nachhall findet. Man erfährt quasi, was dazu geführt hat, warum so viele Sternenzerstörer auf der Welt gestrandet sind und auch Jahrzehnte später noch Schrottsammlern zum Lebenserhalt dienen.
Adelhard mag zwar eine Schlappe erlebt haben, aber das scheint ihn noch fanatischer und entschlossener auf das Ziel auszurichten, dass er schon lange vorher anvisiert hat, die Vernichtung aller, die dem Imperium geschadet haben.
Allerdings übersieht er dabei ganz, dass seine ehemaligen Verbündeten andere Verbündete gefunden haben, die ebenfalls gegen ihn arbeiten. Denn immerhin versuchen andere ebenfalls ihre Macht zu bewahren.
In der Neuen Republik ist man ebenfalls aufgewacht. Gerade die Helden kümmern sich nun darum, zu schützen, was ihnen wichtig ist. Immerhin darf nun Han Solo etwas mehr zu tun bekommen, nachdem er bisher kaum in Erscheinung getreten ist.
Allerdings wird das Geschehen erschreckend schnell abgehandelt und stellenweise nur zusammengefasst, so als wolle man auf epische Schlachtenbeschreibungen verzichten. Das mag zwar jugendfrei bleiben, wird stellenweise aber leider zu überhastet und einfach. Immerhin werden am Ende einige nette Weichen gestellt, aber ganz zufrieden dürften viele Leser nicht sein.