Das Lied des Mondvogels (Autor: Andreas Sommer; Helisee 3)
 
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Der Fluch des Drudenberges von Andreas Sommer

Reihe: Helisee Band 3

 

Rezension von Frank W. Werneburg

Verlagsinfo

Ernestus begibt sich mit seinem Vater Durestân, dem Silbernen Ritter der Feenkönigin, an den königlichen Hoftag nach Saladûris. Dort wird er aufgrund von aufsehenerregenden Wundertaten, die seiner Verbindung mit den Feen von Nuithônia zugeschrieben werden, in das persönliche Gefolge der Königin Bertha berufen. Als sich das versammelte Heer des Königreiches in Marsch setzt, um gegen die Mauren ins Feld zu ziehen, ist der Platz des jungen Faïons an der Seite seiner neuen Dienstherrin. Am Berg Nemêtum droht eine furchtbare Schlacht gegen die Eindringlinge aus dem Süden, welche nicht nur mit herkömmlichen Mitteln ausgetragen wird. Ernestus ist dem Lied des geheimnisvollen Mondvogels auf der Spur und versucht mit allen Mitteln, eine Katastrophe zu verhindern … Anathêna reist derweil durch Nuithônia und sucht überall nach den Spuren ihres verschollenen Liebsten. Am Drudenberg zeichnet sich die Wiederkehr einer machtvollen Herrscherin aus mythischer Zeit immer deutlicher ab. Verwirrende Nebel voller heulender schwarzer Hunde kriechen durch die Wälder und ein unsäglich harter Winter kündigt sich an. Da wird Anathêna von ihrer Mutter vor eine verhängnisvolle Entscheidung gestellt.

Rezension

Ernestus wurden magisch alle Erinnerungen an Anathêna genommen. Zunächst scheint sein Leben jetzt aber in normalere Bahnen zu kommen. Zusammen mit seinem Vater besucht er einen Hoftag des Königs. Hier stoßen die neue Religion und das Wissen um die alten Mächte aber unvereinbar aufeinander. Der König und zahlreiche seiner einflussreichen Anhänger wollen nichts von den Mächten Nuithônias wissen. Ernestus wird jedoch ins Gefolge der Königin aufgenommen, die diesem Thema anscheinend offener gegenübersteht.

 

Erneut lässt Andreas Sommer den mittlerweile 3. Band seiner historischen Fantasy-Reihe wieder beinahe lückenlos an seinen Vorgänger (Der Fluch des Drudenberges) anschließen. Vom Umfang her übertrifft er ihn sogar noch. Verfügte Band 2 schon über 852 Seiten, bringt es dieser 3. Band sogar auf 928. Und die sind mit reichlich Handlung gefüllt, in deren Fokus diesmal überwiegend Ernestus steht. Die diversen Handlungsfäden um andere Charaktere nehmen diesmal deutlich weniger Raum als in den vorherigen Bänden ein. Einige Teilhandlungen laufen jetzt auch zusammen und geben dem Leser ein komplexeres Bild dieser Welt und ihrer Zusammenhänge.

Den Hintergrund bildet natürlich weiterhin die vielfältige Sagenwelt der Schweiz und angrenzender Gebiete, wo die Geschichte geografisch zu verorten ist. Genau wie im vorhergehenden Band dürften wir in der Handlung immer noch im Jahr 936 sein. Wie im Nachwort zu erfahren ist, entsprechen einige der Charaktere realen Vorbildern dieser Zeit. Ein umfangreicher Anhang hilft dabei, sich in der Vielzahl an Charakteren und Handlungsorten nicht zu verirren.

 

Stilistisch sind keine Veränderungen festzustellen. Um die Handlung zu verstehen, sollte man ohnehin unbedingt mit Band 1 beginnen. Dann dürfte die äußerst komplexe Handlung jeden Genre-Fan überzeugen.

Fazit

Diese komplexe Fantasy-Geschichte aus dem Raum der heutigen Schweiz führt ihre Leser ins 10. Jahrhundert.

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Buch:

Das Lied des Mondvogels

Reihe: Helisee Band 3

Autor: Andreas Sommer

Taschenbuch, 900 Seiten

Neptun Verlag, 10. September 2026

Illustrationen: Martin Aeschlimann

 

ISBN-10: 3858204331

ISBN-13: 9783858204332

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0HBX768R2

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 03.10.2026, zuletzt aktualisiert: 03.10.2026 09:58, 26965