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Das Mädchen, das sieht von Dima Zales

Reihe: Sasha Urban Band 1

 

Rezension von Frank W. Werneburg

 

Verlagsinfo:

Ich bin eine Illusionistin, keine Hellseherin.

Im Fernsehen aufzutreten, soll meine Karriere vorantreiben, aber die Dinge laufen schief.

Schief, wie Vampire und Zombies, die irgendwie fehl am Platz sind.

Mein Name ist Sasha Urban, und so habe ich erfahren, was ich bin.

 

Rezension:

Hauptberuflich arbeitet Sasha bei einem Fond, doch abends wird sie zur Bühnenillusionistin. Sie träumt von einer großen Karriere. Als sie einen Fernsehauftritt bekommt, scheint dieser Traum in greifbare Nähe zu rücken. Gerade bei diesem Auftritt geht jedoch alles schief. Zuerst wird sie vor laufenden Kameras bewusstlos – und dann scheint sie auch noch echte Vorahnungen zu bekommen. Lebende Leichen scheinen ihr nach dem Leben zu trachten, und selbst gute Bekannte wissen anscheinend mehr als sie.

 

Was macht eine ›Hellseherin‹, die plötzlich den Eindruck gewinnt, wirklich hellsehen zu können? Zumal sie selbst nicht an echte Magie glaubt. Mit dieser interessanten Frage startet Dima Zales in dieses Buch, das den Beginn einer ganzen Reihe um die Protagonistin Sasha Urban darstellt. (In der deutschen Übersetzung liegen bisher 5, im englischen Original 6 Bände vor.)

 

Die Grundidee, eine ›Zweiflerin‹ als Ich-Erzählerin in den Mittelpunkt der Handlung zu stellen, fand ich interessant. Dass das Kommende auch für den Leser zunächst schwer nachzuvollziehen ist, dürfte natürlich Absicht sein. Aber das ändert sich im Lauf der Handlung. Alles wird sowohl für die Protagonistin als auch für den Leser nachvollziehbar, ohne dass Logiklücken zurückbleiben. Gerade letzteres finde ich speziell im Genre der Urban Fantasy sehr wichtig. Da dieser ›Erkenntnisprozess‹ am Ende dieses Bandes allerdings abgeschlossen zu sein scheint, stellt sich mir allerdings die Frage, in welcher Richtung sich die Reihe in den folgenden Bänden entwickeln könnte.

 

Den Stil des Autors und besonders das Stilmittel, seine Protagonistin an allem zweifeln zu lassen, finde ich überzeugend. Wenn es ihm gelingt, dies in den folgenden Bänden aufrechtzuerhalten (siehe meine Anmerkung dazu weiter oben), könnte sich die Sasha Urban Serie zu einer interessanten ›etwas anderen‹ Urban-Fantasy-Reihe entwickeln.

 

Fazit:

Eine außergewöhnliche Urban Fantasy, die trotz weiblicher Heldin (zumindest bisher) ohne Lovestory auskommt.

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Eure Meinung:

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Buch:

Das Mädchen, das sieht

Reihe: Sasha Urban Band 1

Original: The Girl who sees, 2018

Autor: Dima Zales

Übersetzung: Grit Schellenberg

Taschenbuch, 412 Seiten

Mozaika Publications, 24. Januar 2019

Cover: Orina Kafe

 

ISBN-10: 1631424157

ISBN-13: 978-1631424151

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B07MTT3KP7

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

Weitere Infos:


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Erstellt: 19.12.2019, zuletzt aktualisiert: 23.05.2020 18:22