Das Urteil der Sieben (Autor: George R. R. Martin; Der Heckenritter von Westeros 1)
 
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Das Urteil der Sieben von George R. R. Martin

Reihe: Der Heckenritter von Westeros 1

 

Rezension von Christel Scheja

 

Ursprünglich entstanden die Geschichten um »Dunk und Ei« für die ein oder andere Anthologie um die Jahrtausendewende, in denen im Rahmen der Herr der Ringe-Euphorie noch einmal die epische High-Fantasy gefeiert wurde. Penhaligon gab diese Geschichten bereits 2013 in einer Sammlung heraus, spendiert dem Buch mit dem Titel Das Urteil der Sieben nun aber noch einmal passend zum Start der Serie bei HBO ein neues Titelbild. Drei Geschichten enthält dieser erste Band von Der Heckenritter von Westeros.

 

Nach dem Tod seines Herrn ist Dunk nicht länger ein Knappe, sondern tritt als ungebundener Heckenritter“ an seine Stelle und versucht nun sein Glück zu machen. Bei einem Turnier gerät er nicht nur zwischen die Intrigen der Tagaryens, sondern bekommt einen Knappen zur Seite gestellt.

Mit dem Jungen, der mehr ist, als er auf den ersten Blick zu sein scheint, zieht der junge Mann nun durch die Lande, um immer dort einzugreifen, wo man ihn braucht, so etwa bei dem Konflikt zwischen einem alten Ritter und der »Roten Witwe« …

 

Die Geschichte spielt etwa einhundert Jahre vor den Ereignissen in Ein Lied von Eis und Feuer. Im Norden ist alles ruhig, die großen Häuser von Westeros erstarken, während die Tagaryens schon lange ihre Drachen verloren haben und langsam aber sicher an Macht und Einfluss verlieren.

Während es im Land friedlich erscheint, wüten die Intrigen im Kleinen, so dass es gar nicht einmal so einfach für den Helden und seinen Knappen ist, die Netze zu durchschauen und zu zerreißen. Aber sie versuchen sich dennoch nicht beirren zu lassen.

Martin legt seinen Fokus auf Dunk, den Ritter, der seine Wurzeln als Waisenjunge nicht vergessen hat und damit bodenständiger als viele geborene Adlige wirkt. Er ist dadurch ein besserer Lehrmeister für seinen Knappen als man denkt. Denn hinter Ei steckt jemand, der in kommenden Jahren eine bedeutende Persönlichkeit sein wird.

 

Das Schöne an den Geschichten ist, dass man sie ohne jegliche Vorkenntnisse der Saga verstehen kann, denn Martin hat genug Zeit und Raum, um die wichtigsten Informationen in die Handlung zu verpacken. Fans werden natürlich die ein oder andere Anspielung auf Vergangenheit und Zukunft erkennen.

 

Die Abenteuer werden klassisch erzählt. Der Autor bedient sich dabei natürlich so einiger Klischees, was den Geschichten aber durchaus Atmosphäre verleiht. Wirklich in die Tiefe geht das ganze nicht, ist aber nette und entspannende Unterhaltung mit allem, was dazu gehört.

Fazit

Wer abenteuerliche aber bodenständige Fantasy-Abenteuer mag, der dürfte seinen Spaß haben, denn »Das Urteil der Sieben«, der erste Band von »Der Heckenritter von Westeros« ist genau das – angenehme Lektüre für zwischendurch, die keine Ansprüche stellt und auch kein Wissen um die Welt verlangt.

Inhalt

Der Heckenritter

Das verschworene Schwert

Der geheimnisvolle Ritter

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Buch:

Das Urteil der Sieben

Reihe: Der Heckenritter von Westeros Band 1

Original: Hedge Knight, 1998; The Sworn Sword, 2003; The Mystery Knight, 2010

Autor: George R. R. Martin

Übersetzung: Joachim Körber und Andreas Helweg

Taschenbuch, 416 Seiten

Penhaligon Verlag, 23. September 2013

 

ISBN-10: 3764531223

ISBN-13: 978-3764531225

 

Erhältlich bei Amazon

 

Kindle-ASIN: B00DTRC4SW

 

Erhältlich bei Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 12.01.2026, zuletzt aktualisiert: 18.01.2026 11:21, 25718