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Der Bund der Eora von Ayana Simon

Reihe: Amar Band 1

 

Rezension von Frank W.Werneburg

 

Klappentext:

Amar, Königssohn Waydans, führt ein unbeschwertes Leben, als plötzlich seine Eltern entführt werden. Es gibt nur eine Rettung: Er muss den mysteriösen Theiras Elir finden. Nur mit Hilfe seines besten Freundes Yanu und dem Straßenmädchen Enola begibt er sich auf die Suche. Doch kann er Enola trauen? Eine abenteuerliche und gefährliche Reise voller mystischer Ereignisse beginnt. Wird sich Amar gegen die scheinbar übermächtigen Gegner und finsteren Mächte behaupten können?

 

Rezension:

Als Prinz führt Amar ein sorgenfreies Leben. Zusammen mit seinem besten Freund, dem Sohn der Köchin, verbringt er viel Zeit mit Herumstromern. Eines Nachts wird Amar jedoch von seiner Mutter geweckt. Das Schloss wird überfallen, und er soll ein geheimnisvolles Buch zu einem gewissen Theiras Elir bringen, von dem er nie zuvor gehört hat. Dieser wüsste Hilfe. Und er soll dabei niemandem vertrauen! Zusammen mit seinem Freund Yanu macht er sich auf den Weg. Als sie dabei in die dunkleren Teile einer Stadt kommen, müssen beide feststellen, dass es hier doch etwas anders als im Schloss zugeht. Hier lebt Enola, die die Freunde aus einer brenzligen Situation rettet. Notgedrungen müssen sie das Mädchen in ihre Gruppe aufnehmen. Aber das soll nicht die letzte Überraschung für den Prinzen bleiben.

 

Jugendliche, die durch besondere Umstände die Welt oder wie in diesem Fall ›nur‹ das Königreich retten müssen, begegnen einem in der Fantasy-Literatur öfters. Auch Ayana Simon bedient sich in der mit diesem Buch startenden Amar-Reihe dieser Ausgangslage. Hier sind es der knapp 16-jährige Hauptprotagonist und seine beiden Weggefährten ähnlichen (wenn auch bisher nicht exakt genannten) Alters. Zusammen mit dem Unbekannten soll der junge Prinz die Rettung seiner entführten Eltern, des Königreiches und des Friedens organisieren. Wie in derartigen Fantasy-Abenteuern üblich, stellen sich seine Freunde als wertvollere Hilfen als die Erwachsenen heraus. Schnell bildet sich bei dem Trio eine klare Aufgabenteilung heraus. Amar wurde als Kronprinz in Kampfkunst ausgebildet, während sein Freund diese Zeit nutzte, seinen Wissensdurst in den prinzlichen Büchern zu stillen und dabei ein beachtliches Wissen anzusammeln. Enola kann dagegen mit ihren Erfahrungen im ›normalen Leben‹ punkten, wobei sie sich auch durchaus zu verteidigen weiß. Dass hier ein Junge die Rolle des Gebildeten übernimmt, stellt eine Abwechslung dar, ist es bei dieser schon als klassisch zu bezeichnenden 2-Jungen-+-1-Mädchen-Konstellation doch üblicherweise das Mädchen, dem die Denker-Rolle zufällt.

 

Der Autorin gelingt es, ein interessantes Fantasy-Abenteuer mit glaubwürdigen Charakteren zu erzählen. Der gut lesbare Stil tut das übrige, um den Leser gefangen zu nehmen, sodass er am Ende sicher erfahren will, wie es weitergeht. Allerdings endet dieser Band nicht in einem Cliffhanger, sondern bietet einen (vorläufigen) Abschluss, was das Warten nicht gar zu nervenaufreibend macht.

 

Fazit:

Ein gelungenes Jugend-Fantasy-Abenteuer, das dem im Genre verbreiteten Junge-Junge-Mädchen-Trio neue Aspekte hinzufügt.

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Eure Meinung:

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Buch:

Der Bund der Eora

Reihe: Amar Band 1

Autorin: Ayana Simon

Taschenbuch, 384 Seiten

Selbstverlag, 5. Mai 2018

 

ISBN-10: 1980905312

ISBN-13: 978-1980905318

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B07C9WGGWL

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

Weitere Infos:


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Erstellt: 11.04.2019, zuletzt aktualisiert: 22.06.2019 15:54