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Der Druidendolch von B.J. Harvest

Reihe: Frank MacLachlan Band 10

Rezension von Michael Schmidt

 

Inhalt:

Frank MacLachlan wird von Visionen einer fremden und längst vergessenen Zeit gepeinigt. Er sieht Bilder von Schlachten zwischen Kämpfern des Lichtes und den Dunklen Druiden. Vor allem das Schicksal des Kriegers Beagan erlebt er hautnah, als sei dieser eine Reinkarnation seines Selbst. Alles scheint mit Zorks Dolch zusammenzuhängen, der sich erwärmt, teilweise richtig heiß ist. Doch langsam klärt sich das Bild und Frank erlebt die entscheidende Schlacht mit.

Gleichzeitig begibt sich Jane Cardigan nach „Crunniac“ und trifft dort auf das Erbe der Hexen.

Währendessen kommt es zum Gespräch zwischen Ben Claim und Damien D´Arroyo. Was wird dieser von Ben wissen wollen?

 

Fazit: Frank MacLachlan feiert Jubiläum. Der zehnte Band enthält ein Vorwort, in dem Serienleader Jack Magnus verspricht, fortan einen regelmäßigen, dreimonatigen Output der MacLachlan Romane zu garantieren. Als Bonbon findet sich im vorliegenden Roman eine Zusammenfassung der ersten 10 Romane, wie ich finde, eine tolle Sache. Generell wäre eine kurze Zusammenfassung der aktuellen Geschehnisse in jedem Band wünschenswert.

Zum Roman selbst: Drei Handlungsebenen sind fast schon zuviel für einen Roman von netto 51 Seiten (dazu kommt eine Illustration, das Vorwort und die Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse, insgesamt umfasst der Band 70 Seiten).

So entwickeln sich diese auch sehr unterschiedlich. Der Strang, der sich um den Dolch selbst dreht, ist ausführlich und macht Lust auf mehr. Solche Vergangenheitsabstecher waren hoffentlich nicht die Ausnahme und bilden vielleicht in Zukunft einen ganzen Roman.

Der Teil mit Ben Claim selbst war eher vorbereitend auf zukünftige Romane und führt den roten Faden der „Erben der Macht“ weiter.

Der Teil um Jane Cardigan dagegen war schwach. Sie fährt irgendwo hin, wundert sich überhaupt über nichts, sondern absolviert eine knappe Ausbildung, die mit allerlei Klischees gefüllt ist. Einzig das Ende dieses Stranges wusste zu versöhnen und lässt auf die Zukunft hoffen.

Generell war der Roman gut geschrieben, allerdings gelang es B.J. Harvest nicht, mir die Protagonisten näher zu bringen und ihnen Leben einzuhauchen. Die Personen wirkten ein wenig leblos, wenn man von der Druidengeschichte absieht, da hatten die Personen eindeutig mehr Tiefe.

 

Fazit: Ein recht lesenswerter, aber ein wenig zerrissener Roman. Ich würde mir wünschen, dass in Zukunft nur ein Handlungsstrang vorkommt, der aber dann ausführlicher ein Thema behandelt, die Personen lebendiger geschildert wird. Und etwas mehr Action dürfte auch rein.

 

 

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Der Druidendolch

Autor: B.J. Harvest

Verlag: Atlantis Verlag

Format: A5 Paperback

Umfang: 70 Seiten

Titelbild: Emmanuel Henné

ISBN: 3-936742-33-2

Preis: € 4,90

Erscheinungsdatum: 2005

Erhältlich bei: Amazon

 

Weitere Infos:


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Erstellt: 14.01.2006, zuletzt aktualisiert: 20.08.2019 17:14