Der Fluch des Drudenberges (Autor: Andreas Sommer; Helisee 2)
 
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Der Fluch des Drudenberges von Andreas Sommer

Reihe: Helisee Band 2

 

Rezension von Frank W. Werneburg

Verlagsinfo

Ernestus und Anathêna erhalten im Feenreich Helisee von einer undurchschaubaren Wasserelbe den geheimen Auftrag, nach Birgunt zurückzukehren und dort den wieder aufgetauchten Helistein in Gewahrsam zu nehmen. Auf dieser gefahrvollen Reise werden sie an den unheimlichen Drudenberg verschlagen, wo sie unabsichtlich an einen jahrhundertealten Feenfluch rühren und in die tragische Geschichte eines unglücklichen Ritters hineingezogen werden … Gleichzeitig verkündet Magister Erastrius, Eingeweihter in die alten Mysterien und Prophetien, dass ein kleines Mädchen aus Helikum dazu ausersehen ist, gemeinsam mit einem adligen Sänger vom Wendelsee den Fluch des Drudenberges zu brechen. Das ungleiche Gespann muss sich zunächst zusammenraufen und sieht sich in der Wildnis Nuithônias vielfachen Herausforderungen gegenübergestellt, denn die Menschenfresserin ist beileibe nicht die grösste Gefahr, welche vom Drudenberg ausgeht. Und einmal mehr stellt sich heraus, dass Ernestus, der Sohn der Feenkönigin, und der rätselhafte Helistein eine tragende Rolle im Treiben der Schicksalsmächte spielen.

Rezension

Ernestus und Anathêna sind immer noch zusammen unterwegs, und wieder haben sie einige besondere Begegnungen. Dabei werden sie beauftragt, den mächtigen Helistein vor dem Zugriff anderer zu bewahren. Das stellt sich als erheblich komplizierter als gedacht heraus. Auch sonst ist in den Ländern, wo später die Schweiz entstehen soll, einiges in Bewegung. Alte und neue Religion, magische Wesen und die Mauren, die ihren Herrschaftsbereich ausdehnen wollen, bringen das altgewohnte Leben in Bewegung.

 

Andreas Sommer setzt die im 1. Band (Der Ruf der Feenkönigin) begonnene Handlung dort fort, wo damals Leser und Protagonisten zurückgelassen wurden. Wie bisher werden in die Fantasy-Story zahlreiche Sagen des Handlungsraums einbezogen. Da mir persönlich diese schweizerische Sagenwelt jedoch vollkommen fremd ist, kann ich nicht beurteilen, wie stark diese Vorlagen bei der Entstehung dieses Buches interpretiert wurden. In Anbetracht der Tatsache, dass die Handlung im Jahr 936 angesiedelt ist, dürften schriftliche Quellen aus der damals mit Sicherheit sehr ländlich geprägten Region ohnehin nur wenig vom realen Leben der Menschen dort verraten. Diese Mischung aus historischer Fantasy und örtlicher Sagen-Welt, vom Verlag als Helvetic Fantasy bezeichnet, kann Genre-Fans jedenfalls überzeugen, wobei dieser Band sogar noch etwas runder als sein Vorgänger wirkt.

 

Der Autor wechselt erneut erzählerisch zwischen einer ganzen Reihe an Charakteren hin und her. Auch diesmal ist der Text wieder typisch schweizerisch ß-frei gesetzt.

Fazit

Eine Fantasy-Geschichte, die in der (heutigen) Schweiz des 10. Jahrhunderts angesiedelt ist, ist selbst für dieses Genre außergewöhnlich.

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Buch:

Der Fluch des Drudenberges

Reihe: Helisee Band 2

Autor: Andreas Sommer

Taschenbuch, 848 Seiten

Neptun Verlag, 1. Oktober 2025

Illustrationen: Martin Aeschlimann

 

ISBN-10: 3858203912

ISBN-13: 9783858203915

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0FX4GJV7P

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 06.07.2026, zuletzt aktualisiert: 06.07.2026 16:39, 26522