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Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere

The Hobbit: The Battle of the Five Armies

Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere bringt die abenteuerliche Geschichte von Bilbo Beutlin, Thorin Eichenschild und der Gemeinschaft der Zwerge zu einem epischen Abschluss. Die Zwerge von Erebor haben den riesigen Reichtum ihres Heimatlandes zurückgefordert, müssen aber nun die Konsequenzen dafür tragen, dass sie den furchterregenden Drachen Smaug auf die schutzlosen Bewohner von Esgaroth losgelassen haben. Als er der Drachenkrankheit anheimfällt, setzt der König unter dem Berg, Thorin Eichenschild, Freundschaft und Ehre aufs Spiel und macht sich auf die Suche nach dem legendären Arkenstein.

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Eure Meinung:

Armin, 21.07.2016, 12:58:
Natürlich ist es irgendwo schade, dass diese Reise zu Ende geht. 2001 kam mit „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ der erste Film nach J.R.R. Tolkiens bekannter Fantasy-Trilogie in die Kinos und Regisseur Peter Jackson schaffte mit dem Film und seinen beiden Nachfolgern das Kunststück, einerseits das Gros der Tolkien-Aficionados zufriedenzustellen, darüber hinaus aber auch das Mainstream-Publikum in Scharen anzulocken. Angesichts des Erfolgs war es fast logisch, dass auch „Der Hobbit“, die Vorgeschichte zum „Herrn der Ringe“, auf der Leinwand landete. Leider jedoch nicht als einzelner Film oder, wie zunächst geplant, als Zweiteiler, sondern ebenfalls in drei überlangen Teilen – viel zu viel für das vergleichsweise schmale Buch, dessen Geist eigentlich nur mit dem mittleren Film („Smaugs Einöde“) getroffen wird. Wie schon der Auftakt fällt nun auch das Finale ziemlich zäh aus.

Es fängt turbulent an: Die ersten Minuten schließen nahtlos an den fiesen Cliffhanger des Vorgängers an und zeigen, wie Drache Smaug über die Seestadt Esgaroth herfällt und schließlich von Bogenschütze Bard (Luke Evans) gestellt wird. So furios dieser Start gelingt, so rasch verflacht das Geschehen: Der Zwerg Thorin Eichenschild (Richard Armitage) will die zurückgewonnenen Schätze im Berg Erebor nicht wie versprochen teilen und beschwört so den Konflikt mit Elben und Menschen herauf. Selbst Zauberer Gandalf (Ian McKellen) und Meisterdieb Bilbo Beutlin (Martin Freeman) können ihn nicht zur Einsicht bewegen. Allerdings mischen auch die Orks um ihren Anführer Azog (Manu Bennett) noch mit – und die große Schlacht beginnt.

Es sieht schon eindrucksvoll aus, wenn Peter Jackson die Heere aufeinander prallen lässt und sich Orks, Zwerge, Elben und Menschen gegenseitig die Schädel einschlagen. Allerdings nutzt sich das auch schnell ab. Und ein bisschen mehr als diese gigantische Balgerei sollte ein Film erzählerisch ohnehin schon anbieten können. So sind es eher die Zweikämpfe Mann gegen Mann (oder Frau gegen Ork), die den Zuschauer aus dem drohenden Schlummer reißen und dem letzten Hobbit-Film wenigstens ein bisschen Seele einhauchen. Da haben dann auch Legolas (Orlando Bloom) und Tauriel (Evangeline Lilly) noch einmal sehenswerte Auftritte, bei denen sich der 3-D-Effekt lohnt. Das ist allerdings unter dem Strich längst nicht genug: Der Geschichte geht auf der Zielgeraden einfach die Luft aus, gerade auch der Humor kommt inmitten all des Gemetzels viel zu kurz. Irgendwo ist es dann doch ganz gut, dass diese Reise zu Ende ist.

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Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere

Jahr: 2014

Regie: Peter Jackson

Fantasy

 

Erhältlich bei: Amazon

Der Hobbit – die Trilogie:

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Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere


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Erstellt: 21.07.2016, zuletzt aktualisiert: 08.10.2017 22:07