Der letzte Überlebende (Autor: R. C. Joshua; Deadworld Isekai 1)
 
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Der letzte Überlebende von R. C. Joshua

Reihe: Deadworld Isekai 1

 

Rezension von Christel Scheja

 

Nicht schon seit „Dungeon Crawler Carl“ erfreuen sich LitRPG-Romane auch in Deutschland großer Beliebtheit, gehören sie doch schon seit Jahren zu den Genres, die bei Mangas, Manwhas und Animes besonders beliebt sind. In diese Kerbe schlägt nun auch R. C. Joshua mit „Der letzte Überlebende, dem ersten Band seiner „Deadworld Isekai“-Reihe.

 

Matt ist ein stinknormaler und langweiliger Typ, bis er eine niederschmetternde Diagnose erhält. Doch nach seinem Krebstod ist seine Existenz noch nicht zu Ende, gibt ihm doch eine mysteriöse Systeminstanz die Chance, Held auf der paradiesischen Welt Gaia zu werden. Er schlägt das natürlich nicht aus.

Doch anstatt einer blühenden Welt erwartet ihn ein apokalyptischer Albtraum. Zudem spinnt das System ständig vor sich hin und schickt ihm nicht einmal einen Mentor. So bleibt Matt nur eines, er muss versuchen irgendwie zu überleben. Doch er findet Geschmack an der Sache und macht das zu seiner Professionen.

 

„Deadworld Isekai“ bietet einen bunten Mischmasch aus Fantasy und Science-Fiction, garniert mit dem, was auch viele Computer Games so auszeichnet. Von Anfang kann wird der Held deshalb mit Statistiken und Fertigkeiten, Erfahrungspunkten und Belohnungen konfrontiert, die ihm seine Entwicklung zeigen sollen.

Und natürlich nimmt er die Herausforderung an, auch wenn ihn das manchmal an den Rand seiner Kräfte bringt. Aber er lernt verbissen dazu und wird seiner ausgewählten Klasse mehr als gerecht, ja, schafft es sogar, das System selbst heraus zu fordern und auf sich aufmerksam zu machen.

Denn er hält sich nicht unbedingt immer an die Regeln und weiß diese natürlich auch munter auszutricksen, weil er sich nicht unbedingt immer gängeln lassen will. Doch natürlich bleibt auch offen, wer letztendlich am längeren Hebel sitzt. Und das ist auch das, was etwas Spannung mit sich bringt.

Ähnlichkeiten und Paralellen mit „Dungeon Crawler Carl“ von Matt Dinniman sind nicht zu übersehen, allerdings schlägt R. C. Joshua einen weitaus sarkastischeren und böseren Ton an, ist in vielen Dingen auch etwas konsequenter, so das Humor rar gestreut ist.

Alles in allem liefert der Autor einen guten Job ab und weiß zu unterhalten, allerdings fehlen hier die witzigen Momente, die in Erinnerung bleiben. Und man sollte nicht all zu viele Geschichten dieser Art kennen, sonst kann man zu viel vorher sehen.

 

Fazit

„Der letzte Überlebende“ ist nicht nur der Auftakt der „Deadworld Isekai“-Saga, sondern auch ein Roman für die Fans, die von LitRPG-Romanen immer noch nicht genug bekommen können und Spaß an dieser ganz besonderen Art von Geschichten haben, die mit den Elementen der Computergames spielt.

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Buch:

Der letzte Überlebende

Autor: R. C. Joshua

Reihe: Deadworld Isekai 1

Original: Deadworld Isekai 01, USA 2024

Übersetzung: Bernhard Kempen

Knaur TB; 3. August 2026

Klappbroschur, 432 Seiten

 

ISBN-10: 3426572478

ISBN-13: 978-3426572474

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0FCBV7NWV

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 02.09.2026, zuletzt aktualisiert: 10.09.2026 15:21, 26799