Der letzte Überlebende (Autor: R.C. Joshua; Deadworld Isekai 1)
 
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Der letzte Überlebende von R.C. Joshua

Reihe: Deadworld Isekai Band 1

 

Rezension von Cronn

 

Immer wieder taucht eine neue literarische Form auf, die es einzuordnen gilt, bevor näher auf Inhalt und Kritik eingegangen werden kann.

 

Bei dem Subgenre der Fantasy mit der Abkürzung »LitRPG« werden Elemente des Geschichtenerzählens mit Videospielkultur und einer Prise fernöstliche Animekultur verwoben. Dazu kommen wie im vorliegenden Buch noch Aspekte der Isekai-Kultur. »Isekai« ist ein extrem beliebtes Fantasy-Subgenre bei fernöstlichen Anime-Serien, bei dem die Hauptfigur aus unserer normalen Welt in eine völlig neue, fremde Welt transportiert wird. Das Wort kommt aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt wortwörtlich »andere Welt«.

 

Im Bereich LitRPG verschmelzen Isekai und Videospiel-Elemente fast perfekt. Die neue Welt, in die der Held reist, funktioniert dann exakt wie ein Online-Rollenspiel (MMORPG) – inklusive Statuswerten, Schadenszahlen, Quests und Level-Ups.

Ein bekannt gewordener Vertreter dieser Spielart ist Dungeon Crawler Carl von Matt Dinniman. Nun liegt mit Deadworld Isekai eine neue Reihe in dieser Form vor. Sie wurde von R.C. Joshua geschrieben.

Verlagsinfo

Die Mission: Einen toten Planeten retten – ein paar Tausend Jahre zu spät. Matt steht mitten im Leben, als ihm eine tödliche Diagnose nur noch wenige Monate lässt. Doch das Ende ist erst der Anfang: Eine mysteriöse Systeminstanz bietet ihm die Chance, als Held auf der paradiesischen Welt Gaia wiedergeboren zu werden.

Die Realität: Ein System-Error. Anstelle eines Paradieses findet Matt eine karge und verlassene Einöde vor. Gaia ist tot. Sein zugewiesener Mentor? Unauffindbar. Seine Startausrüstung? Nicht vorhanden.

Für Matt beginnt ein knallharter Kampf ums Überleben, denn sein Mentor bleibt verschwunden. Mit nichts als seinem Überlebenswillen muss er lernen, die verborgenen Mechaniken des Systems zu meistern, seine Fähigkeiten in einer Welt ohne Ressourcen zu steigern und sich immer wieder die Frage stellen: Ist er ganz allein hier oder gibt es noch etwas da draußen?

Kritik

R.C. Joshua bedient das Genre LitRPG von Anfang an. Schon nach wenigen Seiten wird klar, wohin die Reise geht. Nachdem der Protagonist Matt gestorben ist, findet er sich in einer lebensfeindlichen Umgebung wieder und muss Wege finden, um zu überleben. Auf Gaia angekommen, wobei das eine Art Seelenwanderung darstellt, meldet sich ein Spiel-System bei ihm und macht mit Status-Fenstern auf sich aufmerksam. Matt sieht seinen eigenen Status genauso wie er Hinweise zur Welt bekommt. Er macht sich auf den Weg, einen Mentor zu suchen und betritt dabei u. a. Dungeons, die wie Spielabschnitte in einem Video-Rollenspiel wirken.

 

Wie das Ende ausgeht, soll hier nicht gespoilert werden. Aber man kann festhalten, dass der Schreibstil von R.C. Joshua einen gewissen lakonischen Witz besitzt. Wer das mag, der wird hier auf seine Kosten kommen.

Fazit

»Der letzte Überlebende« ist der erste Band einer Trilogie von R. C. Joshua, der Rollenspiel-Elemente mit Isekai-Aspekten in einem literarischen Rahmen verwebt. Wer sich mit diesen identifiziert, wird an »Der letzte Überlebende« Gefallen finden. Wer allerdings damit noch nicht in Kontakt war, wird mit diesem Buch nicht subtil in das Subgenre eingeführt und kann daher Probleme mit der Lesefreude haben.

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Buch:

Der letzte Überlebende

Reihe: Deadworld Isekai Band 1

Original: Deadworld Isekai 1, 9. Juli 2024

Autor: R.C. Joshua

Übersetzer: Bernhard Kempen

Taschenbuch, 432 Seiten

Knaur, 3. August 2026

 

ISBN-10: 3426572478

ISBN-13: 9783426572474

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0FCBV7NWV

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 23.08.2026, zuletzt aktualisiert: 23.08.2026 17:07, 26757