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Der Prinz mit den gläsernen Schwingen

Rezension von Nadine Dilger

 

Haganes Leben ist verflucht. Jeder, der mit seinem Blut in Berührung kommt, ist des Todes. Nachdem ein Mädchen mit seinem Blut in Berührung kam und starb, sieht Hagane in seinem Leben keinen Sinn mehr. Eine Frau namens Tsubaki, die vorgibt, ihn zu lieben, kümmert sich um ihn und möchte ihn trösten.

Eines Tages trifft er zufällig auf ein Mädchen, das dem von ihm getöteten Mädchen zum Verwechseln ähnlich sieht und verliebt sich in sie. Ihr Name ist Ruriha, und sie trägt ebenfalls das verfluchte Blut in sich.

Als Tsubaki merkt, dass Hagane sich zu Ruriha hingezogen fühlt und er sich mit ihr ein neues Leben aufbauen möchte, wird sie eifersüchtig und setzt alles daran, die zwei wieder auseinander zu bringen…

 

Hotaru

 

Yuin ist ein Geist und ein Leichenfresser und wird von der normalen Gesellschaft verachtet. Als er im Wald ein Mädchen namens Mia trifft, das nicht weiß, dass er ein Geist und Leichenfresser ist und ihn sofort zu sich nach Hause bringt, verliebt er sich in sie. Doch er bleibt nicht lange unerkannt…

 

Himejion

 

Dem Fräulein Yura geht es nicht gut, weshalb sofort ein so genanntes „Medium“ her muss. Ein “Medium“ ist ein Mädchen, dass von allen nur schlecht behandelt und nicht beachtet wird und dadurch geht es Yura glücklicher.

Yuras Medium ist Shinogu, die ihr gleichzeitig wie zum Verwechseln ähnlich sieht. Yura behandelt Shinogu wie den letzten Dreck, als Yura allerdings ins Kloster geht und die beiden getrennt werden, merken beide, was sie aneinander haben…

 

 

Dem Titel nach zu Urteilen könnte man denken, es handele sich hierbei um eine einzige Geschichte. Das ist falsch. Auch wenn Der Prinz mit den gläsernen Schwingen natürlich die Hauptgeschichte ist, befinden sich noch zwei weitere kurze Geschichten, nämlich Hotaru und Himejion, in dem Manga.

 

Bis auf einige Ausnahmen finde ich die Zeichnungen sehr schön und auch passend für die Geschichte(n). In vielen Zeichnungen, die meist eine ganze Seite für sich einnehmen, bemerkt man sehr viel Liebe zum Detail. Vor allem die Kleider und der Schmuck der Charaktere sind sehr aufwendig gezeichnet.

 

Wie es bei vielen Mangas der Fall ist, wird vieles in der Handlung weggelassen und nur das nötigste erzählt, sodass sich der Leser den Rest oft selbst denken muss, um der Geschichte folgen zu können. So ist das auch hier wieder der Fall. Wenn man den Manga allerdings nicht zu schnell liest und sich ein bisschen Zeit damit lässt, versteht man die Handlung recht gut.

Nur bei der Kurzgeschichte Hotaru hatte ich leichte Probleme, der Handlung folgen zu können, da alles sehr schnell erzählt und auch kaum etwas genauer erklärt wird.

 

Schade fand ich, dass man ab und zu die Gefühle der Charaktere nicht ganz nachvollziehen konnte, was aber wohl auch daran liegt, dass man bei Mangas nicht allzu viel Möglichkeiten hat, näheres zu den Protagonisten zu sagen oder bestimmte Gefühle einfach langsam entstehen zu lassen. So war es aber dann doch ein wenig verwirrend, als z.B. in der ersten Geschichte Der Prinz mit den gläsernen Schwingen Hagane sich in Ruriha verliebt, obwohl er sie gerade mal zum ersten Mal sieht.

 

Wie bei fast jedem Manga oder Manhwa gibt es auch hier wieder ein Nachwort. Allerdings nicht so wie üblich in Textform, sondern das Nachwort ist ebenfalls als Manga gezeichnet. Misuzu Asaoka zeichnet sich als Katze, die erklärt, dass sie eigentlich nie weiß, was sie in ihr Nachwort schreiben soll. Auch wenn das Nachwort eigentlich eher nebensächlich ist in einem Manga oder einem Buch, war das doch sehr amüsant.

 

 

Fazit

 

Teilweise waren die Geschichten etwas verwirrend, aber letztendlich haben sie mir gut gefallen. An den Zeichnungen merkt man sehr viel Liebe zum Detail und die kurzen Texte, die ab und zu dabei sind, sind manchmal fast schon poetisch.

 

Eure Meinung:


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Comic:

© Mizusu Asaoka 2003

Der Prinz mit den gläsernen Schwingen

Story & Zeichnungen:

Misuzu Asaoka

Format: Softcover, broschiert

Sprache: Deutsch

Seitenzahl: 176 Seiten

Altersangabe: ab 15

Verlag: Tokyopop

Erschienen: Juni 2005

ISBN-Code (13):

978-3-86580-240-8

ISBN-Code (10):

3-86580-240-0

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weitere Infos:


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Erstellt: 16.10.2007, zuletzt aktualisiert: 15.09.2018 12:40