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Leseprobe: Der Ring der Magier

31. Kapitel

 

Die letzten Tage waren quälend langsam verstrichen: Es hatte so ausgesehen, als ob sie der Flotte der Verräter nie näher kommen würden. Doch nun, wie es schien Äonen später, waren sie bis auf wenige Meilen herangekommen. Zwar hätte sich die ‚Herrscher des Ostens‘ leicht absetzen können, doch scheinbar rechnete der feindliche Befehlshaber mit einer Konfrontation. Die Schiffe hatten nicht den Eindruck gemacht, als ob sie fliehen wollten. Dabei musste sich jeder Seemann doch leicht ausrechnen können, dass umgebaute Kauffahrer mit Unterstützung durch wenige Kriegsschiffe nicht den Kampf mit einer überlegenen Kriegsflotte aufnehmen konnten. Warum dann also diese Zuversicht? Warum provozierte die Flotte der ‚Allianz‘ einen Kampf mit erprobten Kriegsschiffen seiner Majestät? Wahrscheinlich waren Magier an Bord, anders konnte sich Admiral Senir die Lage nicht erklären. Er hatte sich in den vergangenen Tagen oft und lange mit Bruder Asbert beraten. Sie waren übereingekommen, dass die Magier wieder Schutzschilde um die Flotte legen sollten, um vor eventuellen magischen Angriffen zu schützen. Sie wollten versuchen, zunächst die Kriegsschiffe auszuschalten, mit den langsameren Kauffahrern könnten sie sich später befassen.

 

Heute, am neunzehnten März, war es endlich soweit, den Plan in die Tat umzusetzen. Auf magische Weise setzte sich Bruder Asbert mit den Magiern auf den anderen Schiffen in Verbindung und kündigte ihnen den Beginn der Schlacht an. Die zwanzig Magier waren auf die vier Fregatten verteilt worden, um diesen eine noch größere Kampfstärke zu verleihen. Auf jeder Fregatte vier, und acht auf dem Flaggschiff. So hätte auch jede Fregatte allein eine Chance gegen die ‚Herrscher des Ostens‘. Trotzdem wollte Admiral Senir nichts riskieren und signalisierte der Flotte dicht beisammen zu bleiben. So wäre auch der magische Schutz über die gesamte Flotte ausgedehnt. Sie waren noch nicht ganz auf Schussweite herangekommen, da drehten die Karavellen wie besprochen ab und segelten nach Westen. Der Feind segelte in recht loser Formation in östlicher Richtung, während die königliche Flotte in zwei Doppelreihen in exakter Kiellinienformation aus Südwesten kommend sich dem Feind näherte. Das ganze Bild machte den Eindruck, als sei der feindliche Befehlshaber nicht sonderlich erfahren. Es war dem Admiral mühelos gelungen, den Feind auszumanövrieren und die Luvseite zu erreichen. So segelte der Gegner einerseits teilweise im Windschatten der königlichen Flotte, was seine Geschwindigkeit herabsetzte, zum anderen wurde seine Luvseite aus dem Wasser gehoben, was den königlichen Richtschützen größere Ziele bot, während die königlichen Schiffe mit der zum Feind gewandten Seite – also der Leeseite – tiefer ins Wasser tauchten und somit kleinere Flächen als Ziel aufwiesen.

 

Bruder Asbert konnte die geballte magische Macht leicht spüren, als die verantwortlichen Magier die Schutzsphäre errichteten. Nun fühlte er sich ein wenig wohler, war die Anwendung der Magie doch etwas worauf er sich verstand. Nun war er nicht länger dazu verdammt untätig den Seeleuten zuzusehen.

 

Auf allen Schiffen herrschte eine fast hörbare Anspannung, obwohl atemlose Stille herrschte. Einige der jüngeren Besatzungsmitglieder gähnten verstohlen. Nicht etwa, weil sie müde wären, nein. Dies waren oft die ersten Anzeichen von Angst. Niemand konnte wissen, ob er überleben würde. Vielleicht risse ein feindliches Geschütz genau auf seiner Höhe das Schanzkleid auseinander? Die Magier schützen sich selber zusätzlich mit Zaubern gegen nichtmagischen Schaden, aber sie konnten unmöglich die ganze Flotte mit einer solchen Schutzsphäre umgeben, dazu hätte es mindesten doppelt so viele Magier erfordert. Lediglich das Flaggschiff wurde von drei Magiern auf diese Weise geschützt. Ein Weiterer hielt den Schutz gegen magische Angriffe aufrecht. So gerüstet wollte der Admiral es persönlich mit der ‚Herrscher des Ostens‘ aufnehmen. Die Karavellen indes segelten weiter nach Westen, am Feind entlang. Hier und da testete einer der feindlichen Richtschützen die Reichweite aus, aber die Kapitäne waren klug genug, sich weit genug von der Flotte entfernt zu halten. Sie segelten bis zum Ende der feindlichen Formation, dann stürzten sich die vier Karavellen gemeinsam auf den langsamsten Kauffahrer. Schnell wie Windhunde segelten sie hin und her, sich immer möglichst an Bug und Heck haltend. So konnten sie nicht durch die längsseits angebrachten Geschütze erreicht werden, ihrerseits aber mit den eigenen Geschützen die empfindlichen und ungeschützten Stellen des Gegners beschießen. Bereits beim ersten Angriff hatten sie das Ruder getroffen, der Kauffahrer segelte nun steuerlos dahin. Lauter Jubel ob des frühzeitigen Erfolges brandete auf. Während sich die Mannschaft des Kauffahrers eiligst bemühte das Schiff wieder in ihre Gewalt zu bekommen, geschah genau das, womit der Admiral gerechnet hatte: Die Kapitäne der anderen Kauffahrer, alle gewohnt zusammenzuhalten, um leichter mit Piraten fertig zu werden, drehten ab um ihrem Kollegen zu Hilfe zu kommen. Nun waren die Kriegsschiffe auf sich allein gestellt. Noch einige Salven feuerten die Karavellen auf den beschädigten Kauffahrer ab, dann zogen sie sich zurück, da sie mit ihrer leichten Bewaffnung schlecht gegen die vereinten Kauffahrer antreten konnten. Bei der letzten Salve traf eine Kugel den Fockmast des steuerlosen Schiffes. Langsam, wie ein gefällter Baum, neigte sich der Mast unter dem Druck des Windes nach vorn. Mit lautem Knall zerrissen die luvseitigen Wanten und Pardunen, peitschten über das Deck und fegten einen Matrosen ins Meer. Immer schneller werdend fiel der Mast, bis er ins Wasser schlug. Hektisch versuchte die Besatzung die anderen Taue zu kappen, damit der Mast nicht ein Loch in die Bordwand stoßen konnte. Denn noch war er am Schiff befestigt und konnte leicht gegen das Schiff stoßen. Die Besatzungen der Karavellen jubelten: Sie, die kleinsten Einheiten der Flotte hatten den ersten Gegner außer Gefecht gesetzt. Es würde eine gute Zeitspanne in Anspruch nehmen, bis das Schiff wieder manövrierfähig wäre. Bis dahin wäre die Schlacht gewiss vorbei. Querab am Wind hielten die Karavellen sich nun wieder nach Süden. Sie hatten keine Mühe den schwerfälligen Kauffahrern zu entkommen. Die Kauffahrer indes reagierten endlich auf die Flaggensignale ihres Befehlshabers und drehten ab, um sich wieder dem Rest der Flotte anzuschließen. Doch Admiral Senir hatte die Zeitspanne der Verwirrung geschickt ausgenutzt und die Kriegsschiffe des Gegners mit seiner Formation in die Zange genommen. Lediglich die ‚Herrscher des Ostens‘ segelte aufgrund ihrer höheren Geschwindigkeit außerhalb der Umklammerung. Admiral Senir wollte sich nach Möglichkeit jedoch erst den anderen Schiffen zuwenden, daher kreuzte die ‚Herrscher des Ostens‘ unbehelligt durch das Meer. Auch wenn der gegnerische ‚Admiral‘ scheinbar keine Ahnung von Seekriegsführung oder Taktik hatte, so verstanden die Mannschaften ihr Handwerk um so besser, schließlich handelte es sich um ehemalige königliche Seeleute. Da nun jeder Kapitän sah, dass er mehr oder weniger auf sich allein gestellt war, gingen sie zu den ihnen vertrauten Manövern über. Rasch entwickelte sich ein heftiges Breitseitenfeuer als Antwort auf die Salven, welche die königlichen Schiffe soeben abgefeuert hatten. Trotzdem war es natürlich ein Kampf ohne Aussicht auf Erfolg: Sieben Kriegsschiffe gegen eine Übermacht von zwölf Galeonen und vier Fregatten.

 

Bruder Asbert war mehr als nur verwundert: Niemand auf den Gegnerischen Schiffen schien der Magie mächtig zu sein. Was hatte das zu bedeuten? Steckte eine neue Teufelei Valerions dahinter? Oder war die Flotte gar nicht geschickt worden um einen Sieg zu erringen? Sollten sie vielleicht nur aufgehalten werden? Aber wozu? Bruder Asbert konnte sich keinen Reim darauf machen. Trotzdem ließ er die Magier die Schutzschilde weiter aufrecht halten. Vielleicht war ja alles nur eine Finte Valerions. Dessen ungeachtet ließen die Magier, die noch keine Aufgaben erhalten hatten, nun ein wahres Inferno aus dem Element Feuer auf den Feind los: Bevor dieser die Möglichkeit zum Enterkampf hatte, schickten die Magier Feuerbälle, Feuerregen und Feuerlanzen über das Meer. Feuer war nach feindlichem Beschuss die größte Gefahr an Bord. Daher herrschten auf allen Schiffen strenge Sicherheitsvorkehrungen. Doch auf den gegnerischen Schiffen hatte scheinbar niemand mit einer solchen Attacke gerechnet. Zwar waren die Segel vor dem Kampf angefeuchtet worden, was einerseits dazu diente, die Gefahr durch Brandpfeile zu verringern, andererseits die Geschwindigkeit erhöhte. Doch nun, da die ersten Zauber ihre Wirkung entfalteten, standen sechs Kriegsschiffe in Flammen. Lediglich die ‚Herrscher des Ostens‘ hielt sich weiterhin aus der Konfrontation heraus. Panisch bemühten sich die Mannschaften, die brennenden Schiffe zu löschen. Doch sie hatten nicht wirklich eine Chance: Das Feuer lief die teergetränkten Seile und Taue des stehenden und laufenden Guts hinauf und hinunter, in den Segeln verdampfte das Wasser, die Masten fingen Feuer und muteten wie in das Meer gesteckte Fackeln an. Es würde nicht lange mehr dauern, bis auch die Rümpfe lichterloh brannten. Trotzdem lieferten die Mannschaften dem Feuer einen ebenso erbitterten Kampf, wie ihren Gegnern: Sie zogen Wasser aus dem Meer in Eimern und Fässern herauf, kappten brennende Taue und ließen so möglichst viele brennende Hölzer ins Meer fallen, während die Geschütze noch immer auf die königliche Flotte feuerten. Da der Wind noch immer in die Segel blies, die Masten aber ihrer stützenden Wanten beraubt wurden, schlugen nach und nach auch die Masten ins Meer. Trotz aller Bemühungen konnten die Matrosen dennoch ein Übergreifen der Feuer auf die Rümpfe nicht verhindern. Ohne deshalb jedoch inne zu halten, setzten die Matrosen ihre Löscharbeiten fort. Doch schon sprangen einzelne ins Wasser, um sich in Sicherheit zu bringen. Längst hatte der Admiral seiner Flotte das Abdrehen befohlen, damit das Feuer nicht auf die Schiffe übergreifen konnte. Die sechs Wracks dümpelten brennend vor sich hin, während die königliche Flotte sich teilte: Die Galeonen vereinten sich mit den Karavellen und griffen die Kauffahrer an, während die Fregatten auf die ‚Herrscher des Ostens‘ zuhielten. Sie waren noch nicht ganz auf Schussweite herangekommen, als etwas Unerwartetes geschah: Die ‚Herrscher des Ostens‘ drehte bei, die Flagge der Verräter wurde eingeholt und eine weiße Flagge zusammen mit der Königlichen gesetzt. Fragend sahen sich Admiral Senir und Bruder Asbert an. Was das unter normalen Umständen zu bedeuten hätte, war ihnen wohl bewusst. Aber warum wechselte der Kapitän dieses Schiffes ohne einen einzigen Schuss die Seiten? War der gesamte Kampf nur als Ablenkung geplant gewesen, damit sie sich der ‚Herrscher des Ostens‘ sorglos näherten? Doch Bruder Asbert konnte keine Konzentration magischer Macht auf dem Schiff ausmachen. Admiral Senir ließ die Geschwindigkeit reduzieren, und näherte sich langsam der ‚Herrscher des Ostens‘. Dort wurde mittlerweile ein Beiboot fertig gemacht. Wenig später ließ sich der Kapitän von einigen Matrosen zu den Fregatten übersetzen. Da er anhand der Admiralsflagge sowohl erkennen konnte, auf welchem Schiff der Admiral reiste, als auch um wen es sich handelte, stand er eine halbe Stunde später vor dem Admiral, Bruder Asbert und den anderen Offizieren. Die Kauffahrer hatten das Geschehen sehr wohl mit angesehen, und sich daher willig von den Galeonen des Königs zusammentreiben lassen. Diese bewachten nun gemeinsam mit den Karavellen die Kauffahrer, während der Befehlshaber der gegnerischen Flotte sich vor den königlichen Offizieren zu rechtfertigen suchte:

 

Ohne Scheu kam dieser an Deck des Flaggschiffes. Ohne zu zögern ging er auf den Admiral zu, verbeugte sich standesgemäß und sagte: »Kapitän Wenroth zu Euren Diensten, Admiral.« Verwundert hob Admiral Senir die Augenbrauen und fragte: »Ihr könnt mir doch gewiss sagen, was es mit dieser ganzen Angelegenheit auf sich hat, Kapitän?« »Gewiss, das kann ich.« »Zuvor sollte er jedoch wie es Tradition ist, als Besiegter seinen Degen an Euch übergeben, Admiral!«, ließ sich der erste Offizier hören. »Wäre ich besiegt worden, so hätte ich dieser Tradition auch ohne Eure Aufforderung schon längst entsprochen, aber, wie Ihr wohl bemerkt haben werdet, habe ich nicht in den Kampf eingegriffen. Es ist ja wohl mittlerweile noch kein Verbrechen, auf diesem Meer zu segeln, oder?« Dagegen konnte auch der Offizier nichts einwenden, und so fuhr Kapitän Wenroth fort: »Fürst von Bergebach beziehungsweise dessen Mitverschwörer ließen den ursprünglichen Kapitän der ‚Herrscher des Ostens‘ ermorden, weil er sich ihrer Sache nicht anschließen wollte. Nun wurde für dieses Kommando ein anderer Kapitän gesucht. Ich hatte das Glück, genug Einfluss geltend machen zu können, um an den Posten zu kommen. So ließ ich mich zum Schein auf die Sache der Verräter ein, um das beste Schiff der königlichen Flotte vor den Händen der Verräter zu schützen. Ich habe das Spiel solange ich musste mitgespielt, denn die Kapitäne der anderen Kriegsschiffe waren von der Sache voll und ganz überzeugt. Sie haben gewiss viel Geld für ihren Seitenwechsel erhalten. Daher konnte ich leider die anderen Schiffe nicht vor der Zerstörung retten.« »Nun, Eure Geschichte klingt glaubhaft. Ich vertraue Euch.« sagte Admiral Senir, nachdem er sich mit einem Blick der Zustimmung Bruder Asberts versichert hatte. »Aber Ihr werdet gewiss zustimmen, dass ich von jetzt an das Kommando über die ‚Herrscher des Ostens‘ übernehmen muss?« »Natürlich. Ich hatte nicht damit gerechnet, weiterhin dieses Schiff zu kommandieren.« »Gut, Ihr werdet also bis auf weiteres Kapitän unter meinem direkten Befehl auf der ‚Herrscher des Ostens‘ sein. Kapitän Ruhnal, seid bitte so gut und lasst meine Flagge einholen, ich werde das Schiff sofort übernehmen. Ihr bleibt weiterhin Befehlshaber dieses Schiffes. Ich denke, mein Abschied wird Euch nicht kränken.« Mit einer höflichen Verbeugung erließ Kapitän Ruhnal die entsprechenden Befehle, dann setzte Admiral Senir zusammen mit Bruder Asbert, Kapitän Wenroth und drei weiteren Magiern auf die ‚Herrscher des Ostens‘ über.

 

Die verräterischen Offiziere wurden gefangen gesetzt, die Schiffe von königstreuen Offizieren übernommen und jedem vorher noch gegnerischen Schiff ein Magier zugeteilt. Da die Seeleute in hohem Maße abergläubisch waren, war so eine Meuterei kaum zu fürchten, da Seeleute im Allgemeinen einen ehrfürchtigen Respekt vor Magiern zeigten.

 

Als die siegreiche Flotte mit ihren Prisen den Schauplatz verließ, zeugten nur noch die langsam versinkenden, traurigen Reste der ehemals stolzen Kriegsschiffe und herumtreibende Trümmer von dem Gefecht.

 

Die Mannschaften der brennenden Wracks waren selbstverständlich aus dem Wasser gerettet worden. Den Offizieren drohte ein Verfahren wegen Hochverrats, sie waren daher in Eisen gelegt worden, um jeden Fluchtversuch zu unterbinden. Die Mannschaften hatten, wenn überhaupt, mit geringeren Strafen zu rechnen, in Kriegszeiten sah man über manche Verfehlung hinweg, wenn sich der Betreffende bußfertig zeigte. Die Rädelsführer jedoch mussten den Tod erleiden, als Mahnung für alle. Da es sich um hohe Offiziere handelte, wurden sie nicht gleich an der nächsten Rahe aufgeknüpft, wie man es gemeinhin mit gefangenen Piraten handhabte.

 

Die Flotte sollte Kurs auf Alasa nehmen. Admiral Senir hatte zusammen mit Bruder Asbert dieses Vorgehen beschlossen, da sie sich so mit den Magiern aus Thoras verbinden könnten, um dem Feind in den Rücken zu fallen. Außerdem könnten sie mit der Flotte so einen der beiden Häfen, welche die Verräter in ihrer Hand hatten, blockieren.

Nun kam es darauf an, wie die Situation auf dem Festland aussähe.

 

Bruder Asbert schickte einen der Magier zu Bruder Rion, damit er ihm einerseits genauer vom Entkommen Valerions, andererseits aber auch von dem ersten Sieg gegen ihn berichten konnte. Zwar hätte er dies auch auf magischem Wege tun können, doch war es recht wahrscheinlich, dass Bruder Rion den Boten mit zu einer Audienz bei König Kuran nehmen würde. Daher war ein Bote besser, denn König Kuran vertraute Bruder Rion zwar, doch mit magischen Elementen kannte er sich verständlicher Weise nicht aus. Daher wäre Seiner Majestät ein Augenzeuge gewiss lieber.

 

So wurden also auf diesem Wege alle wichtigen Persönlichkeiten von den Vorfällen unterrichtet, während die Flotte langsam Kurs gen Westen nahm.

 

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Titel: Der Ring der Magier

Autor: Jens Salzmann

Covergestaltung: Carsten Winkel

Taschenbuch - 336 Seiten - Arcanum Fantasy Verlag

Erscheinungsdatum: Dezember 2005

ISBN: 3939139009

Erhältlich bei: Amazon

und Arcanum Fantasy Verlag

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Disclaimer:

Freigabe zur Weiterveröffentlichung der Leseprobe besteht, soweit vom Autor nicht anders angegeben nur für "FantasyGuide.de". Für alle weiteren Veröffentlichungen ist die schriftliche Zusage des Autors erforderlich.


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Erstellt: 25.01.2006, zuletzt aktualisiert: 25.01.2015 07:15