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Der Tag des jüngsten Gerichts von Dan Abnett

Reihe: Primeval Bd.3

Rezension von Thomas Götz

 

Inhalt

Die Romanreihe zur populären ProSieben-Dino-Action-Mystery-Serie geht weiter! Als ein Entelodon die Londoner Oxford Street verwüstet, beschließt Cutter, dass ein neuer Ansatz gefunden werden muss, um mit den Anomalien effektiver umgehen zu können. Seine Nachforschungen führen zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit einem mysteriösen russischen Wissenschaftler und zu einer Situation, die katastrophaler und erschreckender ist als alle Gefahren, denen sie sich bislang stellen mussten ... Als Cutter, Abby und Connor spurlos verschwinden, müssen Lester und Jenny alles geben, um sie wiederzufinden

 

Kritik

Dan Abnett kennt man vor allem als Schreiberling für Warhammer - und nun hat er sich auch an Primeval gewagt. Das er schreiben kann steht also ausser Zweifel und zum Glück beweist sich das auch hier wieder, denn alle Charaktere sind gut getroffen und agieren wie im TV bekannt.

 

Auch das übliche Abnett-Schema kommt hier nicht zum Einsatz (auf 150 Seiten zunächst eine Story erzählen, die mit der Haupthandlung nix zu tun hat und erst dann richtig loslegen) und Abnett erzählt eine durchgehende Geschichte, die, wie weiland die Vorgängerromane, leichtes Neuland betreten und Anomalien ausserhalb Großbritanniens aufzeigen. Diesmal geht es nach Rußland und man muss Abnett zugute halten, das er gewohnte Serienkonventionen bricht. Am Ende dieses Buches herrscht kein "Status Quo" mehr wie zu Anfang, bzw den anderen Büchern. Diesmal bleiben "Reste" zurück und auch die Nebencharaktere werden nicht reihum abserviert (nur die Bösen, aber das ist ja klar ;) ) sondern dürfen das Buch überleben, obwohl sie in der Serie sonst eigentlich keinen weiteren Auftritt haben.

 

Auch die Story an sich ist mystisch und spannend und bietet auch nicht zuvor gesehene Dinosaurier. Allerdings merkt man hier doch, das Abnett an einigen Stellen doch der TV-Serie Rechnung tragen und nicht zuviel von der "Zukunft" schreiben durfte (Schließen der Anomalien und Helens Wissen). Aber immerhin ist der Rest immer noch geschickt verpackt - Handlungstechnisch ist der Roman vor Beginn der 3.Staffel anzusetzen, unmittelbar nach Stephens Tod. Immerhin ist die Verbindung zum Tunguska-Event sehr schön und plausibel beschrieben.

 

Leider wars das dann auch mit den Höhepunkten, denn obwohl der Roman alles hat, was man sich wünschen mag, kommt die Story nie so recht in Fahrt, um wirkliche Spannung- oder Bedrohungsstimmung zu erzeugen. Die Handlung folgt vorgegebenen Pfaden, die teilweise recht durchschaubar sind und erinnert damit eher an eine 0815-Folge. Immerhin bekommt aber jeder Charakter die ein oder andere Szene, die er sich in der Serie schon immer gewünscht hat.

 

Fazit:

Kein Überflieger, aber doch moderat geschrieben und unterhaltsam, auch wenn man nicht zu große Ansprüche stellen sollte.

 

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Buch:

Der Tag des jüngsten Gerichts

Original: Primeval

Reihe: Primeval Band3

Autor: Dan Abnett

Taschenbuch, 374 Seiten

Cross Cult, April 2010

 

ISBN-10: 3941248138

ISBN-13: 978-3941248137

 

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 20.11.2010, zuletzt aktualisiert: 21.08.2019 20:32